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Squadron 42 Roadmap & Release: Alle Infos und Updates

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Squadron 42 Roadmap & Release: Alle Infos und Updates

Wie weit ist die Entwicklung von Squadron 42 wirklich und was bedeuten die Entwicklungsphasen in der Roadmap? Brandaktuelle Infos zu Status & Release gibt’s hier!

Hier gehts zur englischen Version dieses Artikels.
Read the english version of this article here.

In diesem Artikel erfahrt ihr

  • wann der Release von Squadron 42 geplant ist
  • welche Features in der SQ42-Roadmap stehen
  • welchen Fortschritt CIG mit der Einzelspielerkampagne macht
  • wie der aktuelle Stand der Dinge ist

Wer die Preview schon kennt und nur das aktuelle Update sucht, der klickt hier.

Auf die Einzelspielerkampagne zu Star Citizen warten die Unterstützer gefühlt schon Ewigkeiten. Dabei sind die Entwickler von Cloud Imperium Games (CIG) durchaus noch gut in der Zeit: Das Topspiel des Jahres 2018, Red Dead Redemption 2, brachte es mit einer bestehenden Studiostruktur (insgesamt waren neun Studios beteiligt) auf satte acht Jahre Entwicklungszeit.

Im sechsten Jahr der Entwicklung von Squadron 42 können wir endlich auf eine offizielle SQ42-Roadmap schauen, die uns den Fortschritt anzeigt. Ähnlich wie bei der Star Citizen-Roadmap können wir den Fortschritt einzelner Features beobachten. Laut CIG kommen die Daten dazu direkt aus dem verwendeten Projektmanagement-Tool JIRA. Natürlich werden nur ausgewählte Daten geteilt und aktualisiert, aber wir haben erstmals die Möglichkeit, den Stand der Dinge zu erfahren und nach zu verfolgen.

INHALTSVERZEICHNIS

CIG war unzufrieden mit Squadron 42

Inhaltlich wissen wir nicht viel mehr als zur Veröffentlichung der einstündigen Demo von Squadron 42 im Dezember 2017. Sie zeigte deutlich das Potenzial des Weltraumspiels, hatte aber auch noch mit einigen Problemen zu kämpfen, beispielsweise der Performance. Während dieses Problem durch das Object Container Streaming mittlerweile deutlich entschärft sein dürfte, benötigt aber vor allem die KI noch viel Arbeit, damit das versprochene lebendige Universum mit hochentwickelten NPCs Wirklichkeit wird.

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Diese Demo wurde den Unterstützern mehr als ein Jahr später als erwartet gezeigt. Schon zur CitizenCon 2016 sollte der sogenannte Vertical Slice präsentiert werden. Lange wurde darüber spekuliert, warum die Demo abgesagt wurde. Erst mit der Veröffentlichung der offiziellen Roadmap für Squadron 42 sah sich CIG in Zugzwang und antwortete in einem Forenposting auf die Frage, warum das Spiel jetzt erst in der Whitebox-Phase sei, wo doch schon 2016 davon gesprochen wurde, dass sich alle Kapitel in der Greybox-Phase oder besser befinden würden (Eine Erläuterung der Begriffe Whitebox und Greybox folgt weiter unten in diesem Artikel).

„Wir hatten alle Level bereits in den oben genannten Phasen,“ erklärt CIG, „aber wir waren nicht zufrieden damit, wie sie sich beim Spielen anfühlten. Mit der Erweiterung des Teams haben wir eine künstlerisch klarere Ausrichtung des Spiels und seiner verschiedenen Schauplätze erreicht. Infolgedessen mussten zusätzliche Arbeiten durchgeführt werden, um unsere neuen Standards zu erfüllen. Was wir jetzt haben, ist deutlich besser: Die Schauplätze fühlen sich realer an, mit einem konkreten Zweck. Es handelt sich nicht nur um beliebige Korridore, die für FPS-Gefechte geschaffen wurden. Das ist eben die Natur immer wiederkehrender Iterationen in der Spieleentwicklung und wir sind zuversichtlich, dass die Neuausrichtung zu einem viel besseren Spielerlebnis führt.“

Wie weit ist Squadron 42 nun, was ist alles geplant und wann sollen wir es spielen können? Wie greift die Entwicklung der Einzelspielerkampagne mit der Entwicklung von Star Citizen ineinander? Welche Features aus der Squadron 42-Roadmap finden wir wann in der Star Citizen-Roadmap wieder? Unsere Preview hat alle Antworten. Darüber hinaus aktualisieren wir diesen Artikel regelmäßig mit Veränderungen der offiziellen Roadmap für Squadron 42. Ein klarer Fall für die Favoriten!

Entwicklung von Squadron 42: Whitebox, Greybox, Beta & Release

Wird es eine Alphaphase zu Squadron 42 geben und dürfen wir teilnehmen?

  • Eine Alphaphase für Squadron 42 ist für das erste Quartal 2020 geplant. Allerdings ist es höchst unwahrscheinlich, dass Unterstützer als Alphatester zugelassen werden.

Die Alphaphase wird mit Sicherheit nur für interne Qualitätssicherung und eventuell Personen aus dem näheren Umfeld von CIG zugänglich sein. Der Grund dafür ist simpel: CIG will nicht, dass Inhalte geleakt werden.

Squadron 42 Agent Rebecca Trejo

Wir brauchen keine offene Alpha oder Beta, maximal eine Demo. Schließlich wollen wir uns nicht selbst spoilern, bevor Squadron 42 wirklich fertig ist. © Cloud Imperium Games

Wir wollen auch keine Spoiler. Early Access kann eine schöne Sache sein, wenn ein Spiel nicht Story-lastig ist. Squadron 42 wird allerdings eine umfangreiche Geschichte erzählen und setzt auf seine Charaktere, die nicht umsonst von hochkarätigen Hollywood-Schauspielern verkörpert werden.

Wann startet die Beta zu Squadron 42 und wer darf daran teilnehmen?

  • Die Betaphase zu Squadron 42 ist bereits für das zweite Quartal 2020, also im Bereich April bis Juni geplant. Auch hier erwarten wir keine signifikante Ausdehnung der Testerbasis, eventuell aber eine spielbare Demo.

Hier gilt das Gleiche wie bei der Alphaphase: Keine Leaks erwünscht! Allerdings könnten wir uns vorstellen, dass CIG an dieser Stelle eine kleine spielbare Demo veröffentlicht, eventuell die bereits gezeigte Mission der Suche nach Agent Rebecca Trejo. Dadurch würde nichts verraten und wir könnten ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie sich Squadron 42 spielt. CIG bekäme außerdem die Daten von unzähligen Rechner-Konfigurationen.

Wann ist der Release von Squadron 42 geplant?

  • Während CIG-Chef Roberts gern Ende 2020 Squadron 42 veröffentlichen würde, halten wir eine Veröffentlichung im Jahr 2021 für realistisch.

Ende 2019 soll Squadron 42 „Feature-complete” sein, das heißt alle Inhalte und Funktionen sind im Spiel und spielbar. Das sagte CIG-CEO Chris Roberts in einer Around the Verse-Folge zur Squadron 42-Roadmap. Allerdings ist das ein sehr ambitionierter Plan, wenn wir im Sinn behalten, dass das Spiel sich derzeit noch fast komplett in der Whitebox-Phase befindet.

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Wir haben bei CIG nachgefragt, was die Entwicklungsphasen Whitebox Narrative, Whitebox Playable und Greybox genau bedeuten.

Squadron 42-Roadmap: Was bedeutet „Whitebox Narrative“?

  • Alle Level sind komplett vorhanden. Das Tempo der Story, der jeweilige Rahmen und Abstände von Schlüsselelementen sind sichtbar.

Whitebox Narrative beinhaltet bereits alle Level des Spiels, wie Nathan Dearsley, Art Director von Squadron 42 erklärt: „Einige Levels sind schon etwas weiter und besser ausgearbeitet als andere, aber aus der Art-Perspektive gesehen ist es unser Ziel, das alle anderen Abteilungen eine Grundlage haben, um darauf aufzubauen. Wir unternehmen alle Anstrengungen um [visuell] zu vermitteln, was das Script und die Geschichte erzählen. Soll sich der Spieler an einer bestimmten Stelle ganz klein fühlen? Wird er gejagt oder ist er der Jäger?“

Dearsley vergleicht die Arbeit des Art-Teams an dieser Stelle mit der eines Architekten, der den Zugang zu einem Gebäude in einer bestimmten Weise entwirft, um eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Sind bereits NPCs in dieser Phase enthalten? „NPCs werden noch nicht unterstützt“, antwortet uns Nick Elms, Creative Director Design für Squadron 42. „Animierte Objekte stehen an der Stelle von NSCs, um Platzhalter-Gameplay-Szenarien und hochkritische Performances mit Block-Out-Animationen darzustellen.“ Schlüsselelemente sind dabei die Kernpunkte des Skripts, etwa das Herunterladen von Dateien von einem Computer oder das Töten eines bestimmten Ziels.

SQ42-Roadmap: Unterschied zwischen Whitebox Narrative und Whitebox Playable

  • Die gesamte Spielerfahrung wird jetzt aus einer Design-Perspektive sicht- und komplett spielbar. Alle Abteilungen haben nun ein klares Verständnis davon, was benötigt wird, um das Spiel zu verbessern.

„Die Art-Abteilung unternimmt abgestimmte Maßnahmen um die Design-Abteilung darin zu unterstützen, die Anforderungen für eine hundertprozentige Spielbarkeit dieser Gebiete zu erreichen. Das heißt, alles muss Kollisionsabfragen besitzen, einen grundlegenden Lighting Pass um eine erste, allgemeine Stimmung zu erzeugen sowie hier und da VFX-Effekte, wo es Sinn ergibt.“ Dearsley erklärt, dass dazu beispielsweise Blitze in der Ferne gehören oder Nebel, der über einen See zieht.

Squadron 42 Cloud Tech

Bis der Spielbereich „The Coil“ in Squadron 42 komplett fertig ist, muss die Cloud Tech noch verbessert werden. © Cloud Imperium Games

Dieser Prozess sei extrem lohnend und frustrierend zugleich. Alles in Squadron 42 soll Sinn ergeben. Es gibt keine „magischen Kisten“, die an Orten, wo sie eigentlich nicht hinpassen, für Deckung sorgen. „Das kann für das Design extreme Probleme bereiten, wenn etwa die KI an einem bestimmten Übergang Deckung benötigt, die normalerweise gar nicht da wäre“, sagt Dearsley. In diesem Fall geht die Aufgabe zurück an die Art-Abteilung, die dann für die benötigte Deckung sorgt und zwar so, dass sie sich nahtlos einfügt und dem Spieler nicht das kommende Feuergefecht direkt ansagt.

„Whitebox Narrative soll das grobe Tempo, den Rahmen und die richtigen Abstände von Schlüsselmomenten sicherstellen und dafür sorgen, dass die Story gut vorankommt“, ergänzt Nick Elms. „In Whitebox Playable beginnen wir, das Minute to Minute-Gameplay einzufügen […] und spezielle Rätsel oder exotisches Gameplay zu konkretisieren. Aus der Design-Perspektive kommt jetzt die gesamte Erfahrung zusammen.“ Alle Abteilungen haben von diesem Punkt an ein besseres Verständnis davon, was noch benötigt wird, um das Spiel zu verbessern.

In Whitebox Playable kommt auch erstmals die KI zum Einsatz und ersetzt die animierten Objekte aus der Whitebox Narrative-Phase. Allerdings geht es noch nicht vordergründig um die Funktionsweise der KI, sondern um die Verdeutlichung der Gameplay-Intensität. Es wirkt halt schon etwas anders, wenn ein ausgearbeiteter Charakter anstelle eines grob animierten Block-Objekts vor dem Spieler, in diesem Fall dem Entwickler, steht.

Nick Elms: „Playable bedeutet, dass du in der Lage sein solltest, die gesamte Geschichte durchzuspielen. Allerdings kann es noch erforderlich sein, Debug-Befehle zu nutzen um Bereiche mit unvollständigen Features zu passieren oder wenn man an Gameplay-Prototypen vorbeikommt, die die Absicht für künftige, finale Features zeigen sollen.“

Squadron 42-Roadmap: Was ist die Greybox-Phase?

„Während der Greybox-Phase werden alle Platzhalter durch die benötigten Assets, Animationen oder Features ersetzt,“ sagt Creative Director of Design Nick Elms. „Hier zeigt sich, ob ein Feature wirklich fit fürs Team und fürs Gameplay ist.“ Greybox ist die Phase, in der die Entwickler ein sehr gutes Verständnis für das final gewünschte Gameplay haben, wie Nick weiter ausführt: „Diese Phase ist vorrangig dazu da, sicherzustellen, dass wir einen guten Standard für die volle Produktion gefunden haben und uns auf die Verbesserung und das Polishing der Spielerfahrung konzentrieren können.“

Squadron 42 Charakter mit Waffe in High-Tech-Ruine

Eine verlassene Raumstation in Squadron 42 könnte theoretisch eine der „Hero Areas“ sein, die in der Greybox-Phase ausstaffiert werden. © Cloud Imperium Games

Allerdings werden die Levels nicht komplett in die Greybox-Phase versetzt, sondern nur spezielle „Hero Locations“, wie Art Director Dearsley erläutert. „Komplette Levels in Greybox zu versetzen wäre eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Stattdessen identifizieren wir unsere ‚Hero Areas‘ in jedem Bereich und ‚greyboxen‘ sie soweit wie möglich.“ Hero Areas werden von den Entwicklern so ausgewählt, dass die wesentlichen Elemente des Levelbereichs vorhanden sind. Sie sind sozusagen repräsentativ für Stil und Aufbau des gesamten Bereichs. „Von diesen Hero Areas aus sollten wir dann über eine beträchtliche Menge an Assets verfügen, um den Rest des Levels schnell zu vervollständigen und auszuarbeiten,“ fügt Dearsley hinzu.

Darüber hinaus ist die Greybox-Phase ein guter Indikator für die Performance des finalen Spiels, denn sie beinhaltet noch keine Optimierungen, ist aber bereits auf die gewünschte Auflösung getrimmt. Nathan Dearsley: „Das bedeutet: Wenn wir es schaffen Greybox zum Laufen zu bringen, wissen wir, dass es in der finalen Version problemlos funktionieren wird. […] Läuft es dagegen nicht, ist Greybox der richtige Zeitpunkt um das Problem zu finden und zu lösen, bevor wir weitermachen.“

Das bedeutet im Klartext: Der Knackpunkt eines jeden Levels ist die Greybox-Phase der jeweiligen „Hero Location“. Aber wann ist diese Phase eigentlich erreicht? Das ist für jedes einzelne Kapitel komplett unterschiedlich. Nachfolgend sagen wir euch, was in der Squadron 42-Roadmap wann geplant ist und wir halten euch regelmäßig über die Fortschritte auf dem Laufenden.

Squadron 42 Roadmap Preview: Das ist bis zum Release geplant

Wir alle warten sehnsüchtig auf die erste Episode von Squadron 42. Sie wird nicht nur ein Gradmesser für die Qualität sein, die Entwickler CIG abliefern kann, sie wird auch maßgeblich die Zukunft des Studios bestimmen. Wird Squadron 42 gut oder gar überragend, ist CIG zweifellos in der Champions League der Videospielbranche angekommen und wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu einem der Big Player der Branche reifen. Die Entwicklung des höchst ambitionierten MMOs Star Citizen ist dann gesichert, wie wir in unserem ausführlichen Artikel zu den aktuellen Finanz-Zahlen des Entwicklerstudios erörtert haben.

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Die Squadron 42-Roadmap zeigt, dass der Zeitplan eng und die Ziele hochgesteckt sind. Gleichzeitig wird aber auch sehr schön deutlich, dass die Entwicklung von Einzelspielerkampagne (Squadron 42) und MMO (Star Citizen) eng miteinander verbunden ist. Wie sieht das aus und was ist genau geplant?

Squadron 42 Meilenstein: Q1 2019 – Januar bis März

Was ist für Squadron 42 im ersten Quartal 2019 geplant?

  • DNA-Gesichts-Anpassungen für Spielercharaktere und NPCs, Wegfindungsverbesserungen für die KI, Stealth-Gameplay, Hitze-System, das neue Flugmodell, Scanning-Verbesserungen, Wasser-Physik und das Pyro-Multitool sind die Highlights dieses Quartalsplans.

Charaktere

Neben der DNA-Gesichtsanpassung für NPCs und Spielercharaktere, die nahezu unbegrenzte unterschiedliche Gesichter im Spiel erlauben soll, sind die Basilisk-Rüstung und das Gunner-Outfit im Plan.

KI

Die KI soll in die Lage versetzt werden, gekrümmten Pfaden (sogenannten Spline Paths) zu folgen, etwa beim Landen auf einem sich bewegenden Trägerschiff oder in komplizierten Umgebungen (beispielsweise beim Flug durch Canyons oder große Stationskomplexe im All). Mit der Star Citizen-Roadmap (Update 3.5) wird sich an dieser Stelle die Kollisionsvermeidung geteilt.

Gameplay

In der Dezember-Demo von 2017 haben wir es schon in Ansätzen gesehen, jetzt wird es überarbeitet und in eine verbesserte Version gebracht: das Stealth-Gameplay. Dazu gehören Schleichen und hinterhältige, lautlose Attacken, aber auch die Reaktion der KI auf Leichen und ihr Suchverhalten nach potentiellen Eindringlingen ist Teil dieses Features.

Squadron 42 Marines springen

Marines springen in Squadron 42 aus der Valkyrie. © Cloud Imperium Games

Die Verbesserungen des Head-up-Displays (HUD) in Fahrzeugen sowie ein besseres Radar findet sich hier ebenso wie in der Star Citizen-Roadmap für 3.5. Das Gleiche gilt für das Hitze-System sowie die Verbesserungen an Distortion-Damage-Waffensystemen. Verbesserungen für das Aufheben, Tragen und Abstellen von Gegenständen werden ebenso entwickelt, wie mehr Freiheit beim Umsehen und verbesserte Sprungfähigkeiten für Spieler (alles auch für Star Citizen Alpha 3.6 geplant).

Das neue Flugmodell (für Details siehe unseren verlinkten Artikel zur Star Citizen-Roadmap) steht in der Squadron 42-Roadmap für dieses Quartal und wird für uns bereits in Star Citizen 3.5 spielbar sein. Das beinhaltet auch das neue Flugmodell für Flüge in der Atmosphäre eines Mondes oder Planeten.

Waffen und Gegenstände

Ein Raketenwerfer für manuelle Nutzung (beispielsweise gegen Raumschiffe) wird gerade entwickelt (für das Juni-Update von Star Citizen ist er als Apocalypse Arms Animus Raketenwerfer im Plan). Außerdem soll das Pyro Multi-Tool fertig werden, mit dem Spieler beispielsweise schneiden, aufladen oder kleben können. Wir wären nicht überrascht, wenn die erste Version des Wiederverwertungsberufs in der Star Citizen-Alpha im Dezember mit diesem Tool funktionieren würde.

Technik

In der Squadron 42-Roadmap fürs erste Quartal stehen Verbesserungen an den sogenannten Hard Surface Shadern und die Entwicklung des Projektilmanagers, der verbesserte Physik für Kugeln ermöglichen soll (beides auch für das März-Update von Star Citizen vorgesehen). In diesem Zusammenhang sind auch die Verbesserungen an den Waffeneffekten, insbesondere den Projektilen, interessant.

Squadron 42 Ragdoll-Verhalten

Die Darstellung von leblosen Körpern, beispielsweise in der Schwerelosigkeit, wird überarbeitet. © Cloud Imperium Games

Die sogenannten Ragdoll-Verbesserungen (siehe auch Star Citizen Update 3.6) sollen zu realistischerem Verhalten beispielsweise von Leichen (unter anderem in der Schwerelosigkeit) führen und sind unter anderem für bessere Todesanimationen (Star Citizen Update 3.7) wichtig. Die Übergänge zwischen Objekten und verschiedenen Oberflächen werden mit dem Organic Shader verbessert.

Während wir uns im Artikel zur Star Citizen-Roadmap fragten, wie die Fähigkeit zu schwimmen (Star Citizen Update 3.7) mit dem aktuell in der Alpha vorhandenen Wasser-Platzhalter zusammengehen soll, bietet die Squadron 42-Roadmap die Antwort: Schon jetzt arbeitet CIG an vernünftiger Wasserphysik – zumindest an der ersten Version. Außerdem wird an besserer Partikelbeleuchtung (unter anderem für Nebeleffekte wichtig, die wir in Star Citizen Update 3.6 erwarten) und neuen Effekten für den Flug in der Atmosphäre gearbeitet.

Squadron 42 Meilenstein: Q2 2019 – April bis Juni

Was ist für Squadron 42 im zweiten Quartal 2019 geplant?

  • Die KI lernt die richtige Wahl und Handhabung von Feuerwaffen sowie Granaten und kann als Wingman grundlegende Kommandos empfangen und umsetzen. Nahkampftechniken werden implementiert, verbesserte Treibstoff-Mechaniken, die Fähigkeit zu schwimmen, das verbesserte Spieler-Status-System, die Anpassung von Waffen, das Vanduul-Boardingschiff Cleaver und die Vanduul-Lanze.

Charaktere

Das Shubin Miner-Outfit wird entwickelt.

KI

Die KI nutzt Deckung jetzt strategisch und reagiert auf die Umgebung. Deckung soll sich fließend in die Level einpassen und nicht durch reihenweise Kisten künstlich ermöglicht werden. Die KI nutzt die Möglichkeiten entsprechend ihrer Fähigkeitsstufe. Dazu gehört auch die sinnvolle Wahl der Waffen und der passenden Taktik: Eine Shotgun nützt auf Entfernung nicht viel. Um sie sinnvoll einzusetzen, muss die KI die Entfernung schnell überbrücken. Wahlweise entscheidet sie sich auch für eine andere, präzisere Waffe.

Squadron 42 Deckung NPCs

Auch untrainierte NPCs sollen sich verteidigen können und Deckung sinnvoll nutzen. © Cloud Imperium Games

Für den Standard-Schwierigkeitsgrad wird die passende KI mit dem Standard-Piloten eingefügt. Es wird unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geben, wie Roberts selbst in einer Reverse the Verse-Folge von Anfang 2018 bestätigte. Es solle allerdings nicht zu leicht werden. Außerdem im SQ42-Produktionsplan: Die Funktionalität für Wingman-Kommandos. Die Fähigkeit zur Ausrichtung eines Gunships, um Geschütze und Geschütztürme vollen Schaden verursachen zu lassen, dürfen wir schon mit Update 3.5 für Star Citizen testen.

Gameplay

Neue Scanning-Features (unter anderem Geschütztürme als zu scannende Objekte) kommen hinzu, außerdem werden die Treibstoff-Mechaniken aufgebohrt. Unter anderem beeinflusst die Zusammensetzung des Treibstoffs seine Funktionsweise. Teile dieses Features finden sich im September in Update 3.7 von Star Citizen.

Nahkampf, Schwimmen und verbesserte Todesanimationen sind im Plan, ebenso wie das erweiterte Spielstatus-System. Hunger, Durst, Erholung, Rauschzustände, Hygiene und Temperatur kommen hinzu und sorgen (zumindest theoretisch) für erheblich mehr Spieltiefe. Das und die Heilung für NPCs und andere Spieler sowie Nahkampf-Features testen wir voraussichtlich ebenfalls schon im Star Citizen Update 3.7.

Schiffe und Fahrzeuge

Die Industrial Cydnus von Hersteller Greycat ist eine spezielle Mining-Maschine für Squadron 42. Ob wir das Ding irgendwann auch in Star Citizen antreffen (siehe dazu unseren Mining-Guide), ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus ist im zweiten Quartal die Vanduul Cleaver in Entwicklung, ein Boarding-Schiff der aggressiven Aliens.

Waffen und Gegenstände

Der aktuell in Star Citizen verwendete MedPen (Selbstheilung) wird an das neue medizinische Gameplay angepasst und überarbeitet. Die MK4 Frag Granate von Behring wird ebenfalls überholt. Sehr stylisch: Die Vanduul-Lanze ist sowohl Nahkampfwaffe (wird wie ein Speer benutzt) und Fernkampfwaffe (verschießt Plasmaprojektile).

Technik

In der Technik-Sektion wird mit den Anpassungen an Waffen und anderen Gegenständen (Austauschen von Komponenten und Modulen, beispielsweise Schalldämpfer oder Batterien eines Radios) die Vorarbeit für das Star Citizen-Feature in Update 3.6, Waffenzubehör und -zusätze, gelegt. Verbesserte Routenfindung der KI steht ebenso im Plan wie prozedurale Asteroidenfelder. Beides ist ebenfalls für Juni in Star Citizen vorgesehen.

Squadron 42 Avenger über Mond Schrottring

Zukünftig sollen nicht benötigte physikalische Objekte um Spieler herum ausgeblendet werden.  © Cloud Imperium Games

Die Performance-Technologie Object Container Streaming bekommt ein Update. Objekte um den Spieler herum, die nicht benötigt werden, werden nicht mehr physikalisch dargestellt. Wie das genau aussieht und wie das Spiel entscheidet, welche Objekte wichtig sind und welche nicht, geht aus der Roadmap nicht hervor. Immerhin soll das für eine bessere Performance sorgen.

Squadron 42 Meilenstein: Q3 2019 – Juli bis September

Was ist für Squadron 42 im dritten Quartal 2019 geplant?

  • Dieses Quartal steht voll im Zeichen der KI: Im Produktionsplan finden wir erhebliche KI-Verbesserungen und neue Features, darunter auch erstmals Begleiter-KI. Radar und Navigations-Karte werden besser verknüpft, Mag Boots entwickelt, Missions-Logik aufgebohrt und das Interaktionssystem verbessert. Die Großkampfschiffe Idris-M und der Javelin-Zerstörer werden fertig.

Charaktere

Die schwere Shipjacker-Rüstung wird designt.

KI

Im dritten Quartal liegt der Fokus voll auf der KI. Zuerst werden der KI Basics wie Landen, Abheben und simples Reisen oder Patrouillieren mit dem neuen Flugmodell beigebracht. Missions-Designer bei CIG bekommen weitere Möglichkeiten, der KI Befehle und Verhaltensweisen beizubringen, etwa bestimmte Ziele zu begleiten und/oder schützen sowie gefährliche Gebiete zu vermeiden, wenn möglich.

Die Nutzung von Deckungen durch die KI kommt erneut auf den Plan, die Version aus dem vorigen Quartal wird erweitert. Dazu gehört beispielsweise, dass die KI aktiv nach Deckungsmöglichkeiten sucht, selbst wenn eigentlich keine offensichtlichen Optionen vorhanden sind. Die Squadron 42-Roadmap nennt hier beispielsweise Panels oder Konsolen, die sich ausfahren lassen und so etwas Schutz bieten können. Spieler sollen derweil in der Lage sein, Deckungen von NPCs zu zerstören.

Squadron 42 Waffenkammer

Nicht nur Spieler dürfen auf ein großes Waffen-Arsenal zurückgreifen. Die KI wählt ihre Waffen ebenfalls aus Gründen. © Cloud Imperium Games

Die KI wird ebenfalls befähigt, ein größeres Arsenal an Waffen zu nutzen (auch für Star Citizen Update 3.7 geplant). KI-Piloten lernen derweil Formationsflüge. NPCs werden in die Lage versetzt, einen Spieler zu Fuß zu begleiten und gleichzeitig ein glaubwürdiges Gespräch mit ihm zu führen. Die KI soll zudem authentisch mit Gegenständen umgehen und zwar basierend auf der jeweiligen Umgebung. Beispielsweise interagiert sie korrekt mit einem Tisch, ungeachtet der Anzahl an Stühlen, die daran stehen.

Die Vanduul-KI erhält ein ganz eigenes Kampfverhalten, das sich von menschlicher KI unterscheidet und deshalb andere Strategien erfordert. Besonders interessant ist aber das Companion-KI-Feature. KI-Begleiter sollen in der Lage sein, Spieler in Missionen direkt zu unterstützen und ihren Anweisungen Folge zu leisten. Wir könnten uns vorstellen, dass diese Begleiter die Grundlage für Multicrew-NPCs in Star Citizen legen.

Gameplay

In dieser Sektion der Squadron 42-Roadmap finden wir mit den Magnet-Stiefeln, der Nutzung von Waffen und Gegenständen im Sitzen, der gezielten Fortbewegung des Spielers in der Schwerelosigkeit durch Ziehen oder Abstoßen (siehe Star Citizen Alpha 3.8), verbesserter Cockpit-Interaktion und der Verbesserung des Energiesystems (Update 3.7) mehrere Features, die es auch in die Star Citizen-Updates 2019 schaffen sollen.

Die Navigation wird mit verbesserter Routenplanung sowie mehr Informationen ausgestattet. Dazu gehört auch, dass die Benutzeroberfläche mit besserem Kontrast versehen wird, damit die StarMap bzw. das Radar auch gegen helle Hintergründe lesbar bleibt.

Schiffe und Fahrzeuge

Die Fregatte Idris-M und der Zerstörer Javelin sollen bis September 2019 fertig sein. Dabei handelt es sich um hochkomplexe Großkampfschiffe, die einen wichtigen Stellenwert in der Kampagne einnehmen. Beispielsweise wird der Spieler an Bord der USS Stanton, einer Idris-Fregatte, einen Teil seines Dienstes absolvieren, wie wir in der Dezember-Demo 2017 zu Squadron 42 gesehen haben.

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Die Drake Cutlass Red, ein auf Unterstützung und medizinische Versorgung ausgerichtetes Schiff von Drake Interplanetary, wird fertig überarbeitet und findet sich auch in Star Citizen Update 3.7 wieder.

Waffen und Gegenstände

Das aufstellbare Energieschild von Hersteller Basilisk wird entworfen und entwickelt. Damit ergeben sich defensive Optionen in Gebieten, in denen es an natürlichen Deckungen mangelt.

Technik

Es gibt mehr fürs Auge in diesem Quartal: Das physikalische Schadenssystem bekommt „spektakuläre“ Effekte, etwa bei Beschuss oder Kollisionen. Außerdem werden großflächige Schatten verbessert, was wir im September in Star Citizen Update 3.7 bereits selbst sehen sollen.

Weiterhin ist eine neue Version der Missions-Logik geplant. Questdesigner sollen den Einstieg in Missionen schneller gestalten und einfacher Einfluss auf Umgebungsfaktoren nehmen können (beispielsweise Quantum Travel in bestimmten questrelevanten Bereichen an- oder abschalten). Im Zuge dessen werden auch die Interaktionsmöglichkeiten des Spielers verbessert, was beispielsweise Dialogoptionen betrifft oder Feedback darüber, welche Items nutzbar sind. Auch die Anordnung der UI-Elemente wird angepasst, um korrekt mit der Umgebungsgeometrie zu funktionieren.

Squadron 42 Meilenstein: Q4 2019 – Oktober bis Dezember

Was ist für Squadron 42 im vierten Quartal 2019 geplant?

  • Der erste Mech wird entwickelt, die zweite große KI-Offensive mit viel Feinarbeit läuft an, viele kleinere Gameplay-Features wie Sliding oder das Ziehen von Körpern, ein Speicher-System, HDR Color Processing und die Simulation von Stoffen und ähnlichen Materialien. Außerdem sollen Monsterschiffe wie der Bengal Carrier und der Vanduul Driller fertig werden.

Charaktere

In unseren Interviews der letzten Jahre mit CIG hatten wir immer wieder nach der möglichen Implementierung von Mechs gefragt. Die Antworten waren immer ausweichend. Jetzt wissen wir: Mechs sind im Plan. Der Titan-Suit ist nichts anderes als ein kleiner Mech und er wird voraussichtlich in 2020 auch in Star Citizen eine Rolle spielen.

Squadron 42 Titan Suit Mech

Nach dem Nova-Tank war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Mechs angekündigt werden: Der Titan Suit in Squadron 42. © Cloud Imperium Games

KI

Die zweite große KI-Offensive startet ab Oktober 2019. Davon sind aber vorerst nur die KI-Fliegerasse und die Verbesserungen am Kampfverhalten in Feuergefechten auch für das Star Citizen Update 3.8 im Dezember vorgesehen. Zusätzlich erhält die KI einen Lehrgang in Dogfights innerhalb der Atmosphäre eines Mondes oder Planeten. Das beinhaltet auch den Umgang mit der Oberfläche und Objekten, beispielsweise Canyons, Berge, Bäume oder Gebäude.

Die nächste Stufe des Stealth-Features für die KI schickt sie auf die Jagd nach Spielern, wenn diese sich verstecken oder fliehen. Dabei ist die allgemeine Navigation wichtig: NPCs sollen erfolgreich zwischen verschiedenen Umgebungen wechseln, um ein Ziel zu erreichen. Die Routenfindung umfasst dabei beispielsweise das Verlassen einer Raumstation in den offenen Weltraum und die Durchquerung des Weltraums in der Schwerelosigkeit. Dazu gehört auch, dass die KI Aufzüge und Türen lokalisiert und nutzt.

Friedliche NPCs werden mit verschiedenen Verhaltensweisen ausgestattet und sollen mit komplexen Objekten der Spielwelt interagieren können. Zusätzlich wird ihr Verhältnis zum Spieler „gespeichert“, was ihre Reaktionen und Entscheidungen in bestimmten Situationen beeinflusst. Zusätzlich wird ihr Verhalten durch dynamische Events gesteuert, beispielsweise organisiert das Wartungspersonal eigenständig die Reparatur von Objekten, falls nötig.

Haben Spieler schon im vorigen Quartal (sowie in Star Citizen Update 3.7) den Faustkampf gelernt, zieht die KI jetzt gleich. Außerdem lernt sie mit dem Titan-Suit umzugehen. Das Ganze KI-Paket soll noch in diesem Jahr durch generellen Feinschliff abgerundet werden und Kernfunktionen verbessern.

Gameplay

Zum Stealth-Gameplay gehört auch, dass Spieler und NPCs bei Bedarf Ventilationsschächte oder Wartungstunnel nutzen können. Diese Funktionalität wird jetzt entwickelt. Das Fahrzeug-HUD soll Scanning-Features besser unterstützen. Dazu gehört auch die Speichermöglichkeit von Scan-Ergebnissen (auch im verlinkten Star Citizen Update 3.8 geplant).

Squadron 42 NPC Gespräch Spieler im Gehen

Konversationen zwischen Spielern und NPCs werden weiter verbessert. © Cloud Imperium Games

Konversationen zwischen Spielern und NPCs werden verbessert (unter anderem die Animationen der Übergänge) und Spieler können auf Fahrzeugen oder anderweitig montierte Waffen nutzen. Objekte wie Kisten oder ähnliches können außerdem verschoben oder gezogen werden. Das beinhaltet auch das Ziehen von Körpern, damit Spieler NPC-Leichen verstecken oder verletzte NPCs in Deckung ziehen können. Damit wird die Grundlagenarbeit für taktisches Gameplay in Star Citizen gelegt, wobei wir (zu einem späteren Zeitpunkt) schwer verletzte Spieler aus der Gefahrenzone ziehen, um sie zu stabilisieren und dann in eine medizinische Einrichtung zu bringen.

Zuletzt möchte CIG verbesserte Animationen für gleichmäßigere Bewegungsabläufe einfügen. Außerdem sollen Spieler aus vollem Lauf in Deckung rutschen können.

Schiffe und Fahrzeuge

Das vierte Quartal wird richtig fett, was Schiffe angeht. Drei Großkampfschiffe sollen fertig werden: Der Bengal Carrier, der Vanduul Driller und das Vanduul Kingship. Das sind riesige Trägerschiffe – allein der Bengal Carrier ist knapp einen Kilometer lang und benötigt mehr als 700 Mann Besatzung. Darüber kann das Kingship der Vanduul-Aliens allerdings nur müde lächeln: Fast drei Kilometer ist dieses Monster lang und es beherbergt eine Besatzung von 1.400 Vanduul. Um das Ding einzunehmen ist nichts weniger als ein gut geplanter Krieg nötig.

Squadron 42 Kingship

Ein Kingship in Squadron 42 kann Berichten zufolge rund 300 Scythe-Kampfschiffe tragen. © Cloud Imperium Games

Die Vanduul bekommen außerdem mit der Void einen Bomber sowie das Kampfschiff Stinger. Auf menschlicher Seite steht nur das Frachtschiff Hull-C im Plan, das auch in der Star Citizen-Roadmap für Update 3.8 im Dezember gelistet ist. Zusätzlich bekommen Spieler die Option, Waffen in Gestellen oder Gehäusen für den Ernstfall an der Außenseite eines Raumschiffes anzubringen.

Technik

High Dynamic Range Color Processing (HDR) soll Ende des Jahres unterstützt werden. Dabei handelt es sich um eine Rastergrafik, die große Helligkeitsunterschiede hoch kontrastiert und mit vielen Details wiedergibt. Die Folge ist ein erheblich realistischeres Bild.

Während die Cloud Tech aus der Star Citizen-Roadmap für 2019 geflogen ist, wird aber weiter an ihr gearbeitet. Die VFX-Effekte von Gaswolken werden verbessert. Die Cloud Tech könnt ihr euch in der Dezember-Demo von 2017 nochmal genauer anschauen. Außerdem wird eine verbesserte Simulation von Stoffen und „weichen“ Entitäten entwickelt.

Squadron 42 Partikelgrafik verbesserte Beleuchtung

Bessere Beleuchtung in Verbindung mit Partikelgrafik (beispielsweise Nebel) wird Ende 2019 entwickelt. © Cloud Imperium Games

Mit Update 3.7 der Star Citizen-Alpha kommt im September ein neues Schild-System für Raumschiffe. In der Squadron 42-Roadmap des vierten Quartals 2019 steht dafür eine Verbesserung und Überarbeitung der Schild-Effekte an, die unter anderem die Visualisierung des Schildzustands ermöglichen soll. Auch geplant: Die Speichermechanik von Squadron 42. Dabei wird es sich voraussichtlich um ein Checkpoint-System handeln, Quicksaves oder manuelles Speichern werden nicht möglich sein.

Squadron 42 Meilenstein: Q1 2020 – Januar bis März

Was ist für Squadron 42 im ersten Quartal 2020 geplant?

  • Anfang 2020 soll die Optimierung des Spiels im Vordergrund stehen. Wir rechnen aber mit diversen Features, die aus 2019 noch in dieses und ggf. das folgende Quartal rutschen werden.

Technik

Wenn alles nach Plan läuft, wird das erste Quartal mit Optimierungen der Grafik und Performance verbracht. Dabei wird die grundlegende Physik-Engine nochmal komplett überarbeitet, um sowohl höchste Performance zu gewährleisten, als auch eine glaubwürdige Physik-Simulation zu erreichen.

Squadron 42 Beta: Q2 2020 – April bis Juni

Was ist für Squadron 42 im zweiten Quartal 2020 geplant?

  • In der Squadron 42-Roadmap wird an dieser Stelle die Beta-Phase angegeben, in der finales Bugfixing und Polishing vorgenommen wird. In dieser Zeit erwarten wir allerdings eher Verschiebungen von Features aus dem letzten Quartal 2019 und damit einhergehend (weitergehende) Optimierungen aus dem ersten Quartal 2020. Ein Demo-Level in diesem Zeitraum halten wir für möglich.
Squadron 42 Gladius Start aus Idris Hangar

Bis wir in einer Gladius in Squadron 42 von der USS Stanton starten, vergehen sicher noch zwei Jahre. © Cloud Imperium Games

Wir vermuten, dass die Beta zu Squadron 42 frühestens im dritten Quartal 2020 startet und mindestens ein halbes Jahr dauert. Gerade die großen KI-Brocken in Q3 und Q4 2019 werden sicher nicht sauber nach Plan verlaufen, sondern aufgrund ihrer Komplexität große Probleme machen. Das ist völlig normal und Verschiebungen sind hier absolut realistisch. Einen Release von Squadron 42 halten wir daher 2021 für realistisch.

Fazit zur Squadron 42-Roadmap

Wer sich die Squadron 42-Roadmap genau anschaut und im Herzen ein echter Gamer ist, der kann nicht anders, als sich auf den Wing Commander-Nachfolger zu freuen. Der angestrebte Detailgrad und der schiere Umfang sind überwältigend. Gleichwohl hat CIG einen extrem engen Zeitplan vor sich und wie unsere Analyse ihrer Finanzen zeigt, operieren sie nicht auf einer massiven Rücklage. Trotzdem sind wir der Meinung, dass sich CIG soviel Zeit nehmen sollte, wie möglich. Eine Veröffentlichung in 2021 ist kein Beinbruch und voraussichtlich finanziell kein Problem.

Sie dürfen aber nicht den gleichen Fehler machen, wie etwa BioWare mit Anthem und zwar ein gutaussehendes, aber substanzarmes Spiel liefern. Squadron 42 wird Chris Roberts‘ große Feuertaufe: Kann der Visionär halten was er verspricht? Wenn ja, könnte die Gamesbranche einen dringend benötigten Paradigmenwechsel erleben, in der die Spieler selbst ihre Spiele finanzieren um genau das zu bekommen, was sie wollen. Dann entscheiden nicht mehr Publisher über den Release-Zustand eines Spiels, sondern die Unterstützer.

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Der Druck auf CIG ist nicht zuletzt deswegen immens. Die Squadron 42-Roadmap ist voll mit Herausforderungen, aber CIG hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie Herausforderungen meistern können. Außerdem passiert die Entwicklung des Einzelspielertitels nicht unter einer Käseglocke: Sehr viele Elemente sehen wir auch in Star Citizen wieder bzw. werden im persistenten Alpha-Universum im Live-Betrieb auf Herz und Nieren getestet.

Wenn keine größeren Katastrophen passieren, die Kohle nicht kurz vor knapp ausgeht und keine massiven Fehlentscheidungen getroffen werden, sehen wir keinen Grund, warum Squadron 42 kein Hit werden sollte.

Squadron 42: Roadmap-Update vom 01. März 2019

Wo steht die Entwicklung von Squadron 42 aktuell (ausgehend von Q1 2019)?

  • Der absolute Fortschritt der noch ausstehenden Features für die Fertigstellung der ersten Episode von Squadron 42 mit insgesamt 28 Kapiteln liegt bei 4,46 Prozent*.

*Wir ziehen zur Messung des Roadmap-Fortschritts ausschließlich komplett fertige Features ab Meilenstein Q1 2019 heran. Tasks als Grundlage wäre zu ungenau, weil viele Features noch auf „Geplant“ stehen und noch keine Anzahl Tasks spezifiziert wurden. Bitte beachtet, dass viele Features (beispielsweise Stealth) in ihrer Grundversion bereits existieren, aber noch weitere Verbesserungen geplant sind. Die Fortschritte der einzelnen Features könnt ihr den folgenden Detail-Übersichten entnehmen.

Die Entwicklung geht augenscheinlich aktuell schleppend voran, es gibt nur in wenig Bereichen spürbare Fortschritte. Wir bezweifeln, dass CIG ihre Ziele für das erste Quartal 2019 erreichen wird.

Fortschritte für SQ42 Meilenstein Q1 2019

Roadmap Update zu Squadron 42: Q1 2019 vom 01-03-2019

Roadmap Update zu Squadron 42: Q1 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Die Entwicklung macht die größten Fortschritte beim Hitzesystem (+18,2%), Fahrzeug-HUD (+12,8%) und beim Player Free Look (+16,7%). Die Anpassungen für individuelle Spieler- und NPC-Gesichter geht um 6,1 Prozent vorwärts und auch die beiden neuen Charakter-Outfits legen zu. Sprungfähigkeiten der Spieler werden weiterentwickelt (+6,2%) und der Raketenwerfer sowie das Multi-Tool liegen im Plus.

Das war es aber auch schon. Das erste Quartal 2019 stagniert bei 19,2 Prozent fertigen Features und scheint damit nicht im Zeitplan zu liegen. Unserer Einschätzung nach wird CIG einige geplante Features nicht in diesem Quartal fertigstellen.

Fortschritte für SQ42 Meilenstein Q2 2019

Roadmap Update zu Squadron 42: Q2 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Roadmap Update zu Squadron 42: Q2 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Die Standard-KI für Piloten verzeichnet 11,7 Prozent Fortschritt. Darüber hinaus kommen keine weiteren Features des zweiten Quartals voran.

Fortschritte für SQ42 Meilenstein Q3 2019

Roadmap Update zu Squadron 42: Q3 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Roadmap Update zu Squadron 42: Q3 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Dieses Quartal macht Minus: Die Waffenwahl der KI bekommt eine ganze Menge zusätzlicher Tasks, was den Stand der Entwicklung für dieses Feature um 27,8 Prozent zurückwirft. Die Aegis Javelin verzeichnet einen minimalen Fortschritt (+1,3%) durch Streichung eines Tasks.

Fortschritte für SQ42 Meilenstein Q4 2019

Roadmap Update zu Squadron 42: Q4 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Roadmap Update zu Squadron 42: Q4 2019 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

„Rückschritte“ in der Entwicklung sind bei den Features FPS Navigation der KI (-1,9%) sowie bei den Raumschiffen Vanduul Void (-2,2%) und RSI Bengal (-1,0%) zu verzeichnen. Grund sind auch hier neue Tasks während keine bestehenden Aufgaben abgeschlossen wurden.

Fortschritte für SQ42 Meilenstein Q1 2020

Roadmap Update zu Squadron 42: Q1 2020 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Roadmap Update zu Squadron 42: Q1 2020 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Es werden keine Fortschritte verzeichnet.

Fortschritte für SQ42 Meilenstein Q2 2020

Roadmap Update zu Squadron 42: Q2 2020 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Roadmap Update zu Squadron 42: Q2 2020 vom 01-03-2019 © SPACE4GAMES

Es werden keine Fortschritte verzeichnet.

Über den Autor

Chefredakteur SPACE4GAMES. Hat die Baldur's Gate-Saga 7 Mal durchgespielt. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy. Gelegentlich Youtube-Täter auf Game.Play.Me.

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