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Star Citizen: Release Update 3.3, Performance & PR-Fails (Update)

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Bald geht es durch die Administration in Lorville in die erste richtige Landezone auf einem Planeten. Wenn die Technik rechtzeitig steht. © Cloud Imoerium Games

Es gibt neue Infos zum Object Container Streaming & dem Release von Update 3.3. Außerdem sagen wir euch, was auf der CitizenCon 2018 gezeigt wird.

Die großen Fragen der Star Citizen-Fans drehen sich aktuell um das Update 3.3 sowie die CitizenCon 2018:

  • Welche Fortschritte machen die Performance-Technologien für 3.3?
  • Wird der Planet Hurston es wie geplant ins Spiel schaffen?
  • Wann startet die Testphase für Update 3.3?
  • Warum ist CIGs PR so schlecht?
  • Was wird auf der CitizenCon 2018 präsentiert?

Nachfolgend haben wir die aktuellen Antworten für euch. Wenn ihr wissen wollt, was im  Detail in Update 3.3 enthalten sein soll, empfehlen wir euch unsere verlinkte Vorschau.

Die englische Version des Artikels findet ihr hier.
The english version of the article can be found here.

Star Citizen: Performance-Technologien mit Fortschritten

Es sind nunmehr weniger als vier Wochen, bis Star Citizens drittes Inhalts-Update – eines der wichtigsten überhaupt – zumindest auf dem öffentlichen Test-Server landen soll. Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) hatte Update 3.3 um rund einen Monat verschoben, um den Release nicht kurz vor dem zweiten großen Termin des Quartals, der CitizenCon 2018, abwickeln zu müssen.

Grafische Überischt der Roadmap-Updates von reddit-User Odysseus-Ithaca.

Was grundsätzlich plausibel klingt, ist aber nicht zuletzt auch der enorm wichtigen Performance-Technologie Object Container Streaming (OCS, siehe dazu auch unsere Vorschau „Konsequent nach Plan“) sowie den dazugehörigen Subtasks geschuldet. Denn wenn wir uns die aktuelle Roadmap ansehen, fallen uns bei vielen Punkten – darunter der mit Spannung erwartete erste echte Planet, Hurston – die volle Abhängigkeit von der Implementierung von OCS auf.

Wird also OCS nicht rechtzeitig fertig, funktionieren die neuen Inhalte nicht und neue Monde kommen genauso wenig ins Spiel wie der Planet Hurston. Warum nicht? Um die mehr als doppelt so große planetare und universelle Spielfläche berechnen zu können, bräuchte ein PC mindestens 32 GB RAM. Richtig gelesen: 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. OCS muss also dafür sorgen, dass nur die Daten, die für den Client relevant sind (sich also in seiner unmittelbaren Nähe befinden), in den Arbeitsspeicher geladen werden.

Die neuen Roadmap-Updates zeigen erneut keinen Fortschritt beim OCS selbst, allerdings wurde der Subtask GameObjectExtensions Conversion fertiggestellt. Ebenso befindet sich das lange stagnierende Network Bind Culling (NBC, dabei handelt es sich sozusagen um OCS auf Netzwerkseite) endlich in der Polishing-Phase. Allerdings wurde in einer kürzlich ausgestrahlten Reverse the Verse-Folge von CIG erklärt, dass OCS eventuell gar keine erheblichen Auswirkungen auf die Performance per se haben könnte. Einer der Gründe: OCS wird nur clientseitig implementiert, serverseitig ist dieses Feature noch nicht fertig. Ob Server-OCS bereits in Arbeit ist, ist noch nicht klar.

Star Citizen: Object Container Streaming ohne positiven Einfluss auf die Performance?

Dass OCS eventuell keinen Einfluss auf die FPS beim Spieler haben könnte, ist keine gute Überraschung für Unterstützer. Viele rechneten nämlich bislang (in Verbindung mit Network Bind Culling) mit OCS als einer Art Jesus-Technologie, die die Performance perfektionieren würde. CIG tat bislang auch nicht viel, um die Community hier einzufangen.

Es gab zwar ab und zu ein paar Foren-Postings von Entwicklern, die darauf hinwiesen, dass OCS nicht die einzige Kugel im Lauf bei der Bekämpfung des Performance-Problems sei. Aber wirklich deutlich wurde das erst vor kurzem in einem Reverse the Verse zum Thema kommuniziert.

Den regelmäßigen Client-Schluckauf (auch bekannt als kurze Einbrüche der Bildrate, die für Stottern in der Bilddarstellung sorgen) sollten wir immerhin los werden und das ist wirklich erfreulich. Vor allem die RAM-Aktivitäten unseres PCs sollten stark davon profitieren. Allerdings könnten einige Unterstützer böse davon überrascht werden, dass die Alpha 3.3 mit OCS und NBC weiterhin nicht bei 60 FPS wie geschmiert läuft.

Release von Star Citizen Update 3.3: Erste Testphase startet diese Woche

Sollte OCS nicht fertig werden, kommen also keine weiteren Planeten und Monde ins Spiel. Das Update wäre recht dünn und die Enttäuschung groß (siehe dazu das Update am Ende dieses Artikels). Doch obwohl in der offiziellen Roadmap noch viel offene Arbeit an vielen Features verzeichnet ist, soll schon in dieser Woche die Testphase der Evocati (die erste Gruppe Tester für ein Star Citizen-Update) beginnen. Das bedeutet, dass der Release von Update 3.3 in greifbare Nähe rückt. Nur der Umfang des Updates ist weiterhin unklar.

Es ist noch nicht klar, ob wir in Update 3.3 wirklich über die Oberfläche des Planeten Hurston laufen können. © Cloud Imoerium Games

Es ist noch nicht klar, ob wir in Update 3.3 wirklich über die Oberfläche des Planeten Hurston laufen können. © Cloud Imoerium Games

Interessant dabei ist, dass es zwei Versionen von Alpha 3.3 auf dem Test-Server geben wird: Eine mit und eine ohne OCS. Auf diese Weise will CIG die Fehler, die von OCS verursacht werden, von denen trennen, die durch das Inhalts-Update eingeführt werden. Letzteres wird aber vermutlich noch nicht sonderlich groß ausfallen, es sei denn, es würden nur Tester mit PCs mit mindestens 32 GB RAM zugelassen. Das halten wir für ziemlich unwahrscheinlich, deshalb könnte es sein, dass Hurston und seine Monde noch nicht im ersten Test enthalten sind. Außerdem sind der neue Planet und seine Landezone Lorville noch gar nicht fertig.

Allerdings wurden die meisten Tasks der öffentlichen Roadmap auch bei den vorherigen Updates 3.1 und 3.2 erst kurz vor der richtigen Veröffentlichung vollständig erledigt. Dass viele Features augenscheinlich noch viel Arbeit vor sich haben, muss also nicht unbedingt weitere Verschiebungen bedeuten. Sind beispielsweise die Vorarbeiten für ein Feature komplett erledigt, braucht die eigentliche Implementierung vielleicht nur noch verhältnismäßig wenig Arbeit. Alle Fakten und Indizien zusammengenommen, könnte allerdings auch eine Verschiebung großer Teile des kommenden Updates 3.3 möglich sein.

Regelmäßige PR-Desaster: CIG, Kommunikation & Erwartungshaltung

Natürlich hoffen wir, dass CIG erneut ihren Plan einhalten kann. Trotzdem könnte CIG durch die Erwartungshaltung der Unterstützer bezüglich OCS und NBC ein weiteres PR-Desaster hinnehmen müssen. CIG kommuniziert zwar viel mit der Community, allerdings tun die Entwickler nur wenig und oft zu spät etwas dafür, um ungehemmte Erwartungen zu bremsen.

Das war beispielsweise auch der Fall als zur CitizenCon 2016 Squadron 42 gezeigt werden sollte und die Hoffnungen der Fans extrem waren: Erst auf der Bühne wurde bekannt gegeben, dass der sogenannte Vertical Slice nicht gezeigt würde. Immerhin: Ein Jahr später konnte die Demo überzeugen und die Vorfreude aufs Spiel erheblich anheizen. Derzeit wird Squadron 42 komplett unter dem Radar der Star Citizen-Community entwickelt – und das finden wir auch gut so. Denn einerseits möchten wir uns gern von einem hoffentlich fantastischen Spiel überraschen lassen. Andererseits braucht niemand weitere PR-Fails oder negative Presse.

Die schafft sich CIG durch eine suboptimale Kommunikationsstrategie nämlich ständig selbst.

CIG und das PR-Problem

Außerhalb der Unterstützerkreise genießt Star Citizen teilweise keinen guten Ruf. Daran sind natürlich die obsessiven Lügenkampagnen eines gescheiterten Ex-Entwicklers und dessen Rotte von Anhängern beteiligt, aber auch die Presse selbst. Star Citizen ist ein Moloch an Informationen: Wer sich hier nicht nahezu täglich informiert, bleibt auf der Strecke. Und wie viele Journalisten haben die Zeit und die Lust, sich derartig eingehend mit einer Thematik zu befassen?

Die Gefahr durch angreifende Vanduul-Clans ist gerade in den Randsystemen immer sehr hoch. © Cloud Imperium Games

Star Citizen mit 60 FPS? Viele Fans setzen auf OCS für diesen Wunsch – und werden sicher enttäuscht. © Cloud Imperium Games

Deshalb strotzen sehr viele Artikel über Star Citizen nur so vor Wissens- und Kontextlücken. Das dadurch gezeichnete, oft negative Bild sorgt für einen stark durchwachsenen Ruf von Star Citizen bei allen, die sich bislang maximal am Rande mit der ambitionierten Space Sim beschäftigt haben. Bloß sind schlecht informierte Autoren nur ein Teil des Problems: CIG selbst ist das weit größere Problem, weil es zu wenig dagegen unternimmt.

CIG hat zwar seinen Unterstützern versprochen, sie immer zuerst zu informieren – darüber hinaus haben sie aber keine gute Strategie, um die öffentlichen Meinung zu bilden. Gerade bei so offener Entwicklung, in der viel mehr Details unter das kritische Auge der Öffentlichkeit geraten, ist es ein Fehler, den Kopf gegenüber der Presse in den Sand zu stecken. Gelegentliche Titelstorys und Interviews reichen nicht. PR-Desaster wie um das Legatus-Paket hätten weitgehend verhindert werden können, wenn CIG allen News-Seiten zuvor die eigene Darstellung und eine detaillierte Erklärung hätte zukommen lassen.

Chris Roberts, eine hysterische Community & Sensations-Presse

Allerdings unterlaufen CIG mit schöner Regelmäßigkeit Kommunikationspannen mit seinen eigenen Geldgebern. Dass der Livestream zur CitizenCon 2018 teilweise kostenpflichtig sein sollte, wäre kein Problem gewesen, wenn die nachgeschobene Erklärung im Community-Forum (!) Spectrum gleich zur Ankündigung dazu gereicht worden wäre. Stattdessen glaubte Roberts offenbar, dass es ausreiche, den Unterstützern zu sagen, dass der Livestream von ihnen bezahlt werden müsse.

CITIZENCON 2948

Digital Ticket for CitizenCon 2948. Includes live streaming access to all presentations, exclusive digital items given away at CitizenCon, including an in-game wearable duster jacket, CitizenCon 2948 trophy, CitizenCon 2948 Weapon, access to purchase exclusive CitizenCon merchandise, plus an Imperator subscription for the month of October. (Subscription included with this item will begin on Oct 9th and end on Nov 9th)

Please note: re-streaming this content on a third-party site is prohibited.
CitizenCon 2948 Digital tickets CANNOT be purchased with store credit.

Kein Wort davon, dass die Keynotes frei gestreamt werden. Kein Wort davon, dass die Inhalte der beiden Convention-Bühnen ein paar Tage später kostenfrei auf YouTube erscheinen werden. Und auch kein Wort davon, dass die CitizenCon 2018 größer und besser produziert sein und deshalb das Blizzard‘sche Livestream-Modell kopiert werden sollte. All das kam erst nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war und nur über das geschlossene Community-Forum. Will CIG keine positive PR oder ist es ihnen schlicht egal?

Natürlich ist die Über-Reaktion der Shitstorm-erprobten Community ebenfalls totaler Unsinn. Da wurde pathetisch „The Pledge“ zitiert und der Bruch aller Versprechen seitens CIG postuliert. „Wir wollen gar keine CitizenCon!“ hörte man plötzlich von all jenen, die noch im letzten Jahr die gleiche Veranstaltung frenetisch gefeiert hatten. Fackeln, Mistgabeln und Refund-Aufrufe zogen durch reddit, Spectrum und – Überraschung! – durch die Kommentarspalten all jener News-Seiten, die sofort auf ein neues Kapitel aus der nie enden wollenden, vermeintlichen Geldgier-Geschichte CIGs ansprangen wie Bluthunde. Wohlgemerkt: Es geht hierbei um einen profanen Livestream und nicht etwa um Pay-to-Win-Waffen im Shop. Der Hang des Menschen zur Überreaktion ist nicht erst seit Einführung des Internets ein bekanntes Phänomen.

Aber bei CIG hat das wirklich keiner kommen sehen?

CitizenCon 2018: Was zeigt CIG?

Wir wünschen uns natürlich einen vollen Erfolg von Star Citizen, denn es gibt kein vergleichbar ambitioniertes Spiel, das die Grenzen des Machbaren auslotet und nicht immer nur einen marginal verbesserten Aufguss des Vorgängers darstellt. Trotzdem wäre ein bisschen mehr Sorgfalt in puncto Kommunikation und PR angebracht. Interessanterweise haben die regelmäßigen PR-Fails für CIG keine ernsten Folgen – zumindest keine, die sich an der Unterstützungskurve ablesen ließe.

Im Gegenteil: Kürzliche Konzeptverkäufe wie der zur Mercury Star Runner spülten wieder jede Menge frisches Geld in die Entwicklerkassen. Und sollte Chris Roberts zur CitizenCon 2018 wieder Dinge zeigen, die den Unterstützern die Münder offenstehen lassen (ArcCorp, anyone?) – spätestens dann ist alles vergeben und vergessen. Irgendwie ist das schon eine Art Ritual bei diesem Projekt.

Worauf dürfen wir uns überhaupt auf der CitizenCon 2018 freuen? Die Messe startet am 10. Oktober um 20 Uhr unserer Zeit (vor Ort in Austin, Texas, ist es dann 13 Uhr) mit der Eröffnungs-Keynote. Die geht satte zwei Stunden, was auf eine umfangreiche Präsentation hoffen lässt. Werden wir vielleicht den Gasriesen Crusader mit der neuen Cloud-Tech sehen, eventuell sogar die schwebende Landezone Orison? Oder wird es „nur“ Hurston und die Inhalte aus Update 3.3 zu sehen geben? Vielleicht bekommen wir neues Futter zu Squadron 42, eventuell sogar einen Trailer?

CitizenCon 2018: Das Programm

Ab 22 Uhr geht es auf der ersten von zwei Bühnen mit einem einstündigen Panel zum Thema „Crafting Space“ weiter. Um 22.30 Uhr kommt die zweite Bühne dazu, auf der eine Trophäe sowie eine Waffe live entwickelt werden. Auf der Hauptbühne wird ab 23 Uhr der Artstyle der Landezone Lorville besprochen. Auf Designfragen geht derweil Tony Zurovec auf Bühne 2 ein – ganz sicher ein Highlight der CitizenCon.

Orison ist die geplante schwebende Landezone in der oberen Atmosphäre des Gasriesen Crusader. © Cloud Imperium Games

Werden wir die schwebende Landezone Orison in der oberen Atmosphäre des Gasriesen Crusader schon zur CitizenCon 2018 sehen? © Cloud Imperium Games

Um 0 Uhr geht es auf Bühne 1 um NPCs und Spielercharaktere, während auf der zweiten Bühne zuerst Alien-Ökosysteme vorgestellt und danach Infos über modulare Elemente im Spiel präsentiert werden. Ab 1 Uhr nachts wird auf der Hauptbühne das neue Flugmodell in Star Citizen erörtert. Bühne 2 zeigt derweil ein Panel über VFX-Effekte und behandelt im Anschluss Waffen-Sounds. Ab 2 Uhr stellt CIG auf Bühne 1 die Technik hinter neuen Gameplay-Features vor. Die Nebenbühne ergeht sich derweil in Abhandlungen über Voice Over Sound Mixing und die Hintergrundgeschichte zu Update 3.3.

Wer nach der Eröffnungs-Keynote ins Bett geht, sollte sich vielleicht trotzdem den Wecker auf 3 Uhr in der Früh stellen. In der letzten halben Stunde der Convention spricht Chris Roberts nämlich über die Road to Release. Angesichts der Tatsache, dass noch kein komplettes Sternensystem im Spiel ist, sind wir gespannt, was Roberts über die Zukunft von Star Citizen zu sagen hat.

Weiter nach Plan: Star Citizen wächst stetig

Auch wenn wir in diesem Artikel unsere Kritik an der Kommunikation der Star Citizen-Entwickler mit Unterstützern und der Presse hoffentlich deutlich gemacht haben: Uns ist völlig klar, dass Chris Roberts und sein Team den Großteil ihres Tages der Arbeit an Star Citizen widmen. Über der Koordination von fünf Studios und über 500 Mitarbeitern passieren gern mal PR-Fehler.

Trotzdem könnte Star Citizen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich besser dastehen, wenn die passende Kommunikation durchdacht, präzise und frühzeitig erfolgen würde. Schadensregulierung im Nachhinein ist kein hilfreiches PR-Konzept.

Spieler-Housing ist bereits in Arbeit: Bald werden wir unsere eigenen vier Wände in Star Citizen haben. © Cloud Imperium Games

Spieler-Housing ist bereits in Arbeit: Bald werden wir unsere eigenen vier Wände in Star Citizen haben. © Cloud Imperium Games

Inhaltlich und technisch wird CIG seine Ziele früher oder später erreichen. Davon gehen wir aufgrund unserer bisherigen Erfahrung mit dem Projekt weiterhin aus. Selbst wenn uns für Update 3.3 eine größere Verschiebung ins Haus stehen sollte, wird es sich dabei nur um einige zusätzliche Wochen Wartezeit handeln. Der bisherige Update-Rhythmus ist ein Erfolgskonzept, allerdings können essentielle Technologien wie OCS natürlich den Zeitplan durcheinanderbringen.

Wir dürfen nicht vergessen: Es handelt es sich hier um hochkomplexe Software-Entwicklung. Wir sind sehr gespannt, wann wir OCS, NBC, Planeten und Monde nun endgültig bekommen werden und welche Auswirkungen das letztendlich auf die Performance haben wird. Dass die Performance in jedem Fall besser werden muss, ist so ziemlich jedem – Entwicklern wie Spielern – völlig klar.

Wie alle Unterstützer freuen wir uns auf den ersten Flug über Hurston bei konstanten 30 FPS, gern auch etwas höher. CIG schafft das irgendwann, davon sind wir überzeugt. Allerdings wird das womöglich noch nicht im Oktober 2018 mit Update 3.3 sein.

Update 21.09.2018: Hurston, Monde & OCS auf Update 3.3.5 verschoben

Die aktuelle Folge von Around the Verse hat unsere Vermutungen bestätigt: Der Planet Hurston, seine Monde und die Performance-Technologie Object Container Streaming sind auf einen Termin zwischen dem eigentlichen Update 3.3 und Update 3.4 verschoben worden. Diese Inhalte sollen in einem Patch (3.3.5) nachgereicht werden, sobald sie fertig sind. Je nachdem, wie lange das dauert, wird sich das sicherlich auch auf Update 3.4 auswirken, das im Dezember geplant ist und den Stadtplaneten ArcCorp samt seinen Monden bringen sollte. Es ist unwahrscheinlich, dass Update 3.4 nach den Verschiebungen von Update 3.3 in der bislang geplanten Form erscheint.

Immerhin: CIG hat dieses Mal nicht erst bis zum letzten Moment gewartet, sondern rechtzeitig die schlechte Nachricht kommuniziert. Hoffentlich dauert es nicht allzu lange, bis der Patch hinterherkommt. OCS kann derweil auf den Testservern ausführlich auf Fehler abgeklopft werden, eine Verschiebung des Evocati-Tests ist uns zumindest nicht bekannt.

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Ben
Chefredakteur SPACE4GAMES. Hauptberuflich Projektmanager des Virtual Reality-Magazins VR-World.com. Außerdem Youtube-Täter auf Game.Play.Me. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy.


2 Kommentare

  1. JacktRipperT

    Guter Artikel 😁. Oft ist es leider wirklich so das die Community oft aus Aussagen mehr machen als sie sind oder auch falsche annahmen gemacht. Z.b. die aussage bessere Performance , viele verstehen darunter mehr max frames und sehen nicht das die verbesserung stabilere FPS viel wichtiger ist als max FPS.

  2. Grotesk

    Ich stelle mich derweil darauf ein, Hursten in der Weihnachtszeit das erste Mal zu betreten. Ich bin sicher, dass ich bis dahin andere Beschäftigungen finde. Zunächst freue ich mich auf die Infos die zur CitizenCon kommen.

    @Jack : Ja, das Ausmerzen der Framedrops würde mir erst einmal völlig genügen.

Dein Kommentar

Was ist Leben? Nr. 825

Um dies zu beantworten, empfehle ich an dieser Stelle 3 Videos, die das sehr gut und plausibel erklären:

- https://youtu.be/txQedSasfo0 / Was ist Leben? | Josef M. Gaßner
- https://youtu.be/ky2ej8jsaAk / Entstehung des Lebens • Wo kommen wir her? | Josef M. Gaßner
- https://youtu.be/2tVrVR8Q0v8 / Kosmische Bedrohungen • Wo gehen wir hin? | Josef M. Gaßner

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