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Bergbau in Star Citizen: Der ultimative Mining-Guide (3.8)

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Teaserbild zum Mining-Guide zu Star Citizen

Bergbau in Star Citizen: Der ultimative Mining-Guide (3.8)

Wo kann man am besten Bergbau betreiben? Wie funktioniert das FPS-Mining? Welche Ressourcen bringen Profit? Unsere Tipps & Tricks helfen euch garantiert weiter.

Eine englische Version dieses Guides findet ihr hinter dem Link.
An english version of this guide can be found behind the link.

In diesem Artikel beantworten wir folgende Fragen:

  • Was muss ich beim FPS-Mining beachten?
  • Wie gehe ich perfekt mit dem Mining-Raumschiff MISC Prospector um?
  • Welche Bohrköpfe lohnen sich?
  • Wie betreibe ich erfolgreichen Bergbau mit der Argo MOLE?
  • Welche Orte im Universum sind besonders lukrativ?
  • Wie kann ich gute von schlechten Ressourcenquellen unterscheiden?
  • Welche Materialien lohnen sich besonders?
  • Wie funktioniert Asteroiden-Mining?
  • Wie sieht die Zukunft des Bergbau-Berufs in Star Citizen aus?
  • Welche Produktionsketten werden später in Star Citizen möglich sein?

Letztes Update: 11.01.2020 (Stand Update 3.8)

In diesem Guide stellen wir euch den Bergbau detailliert vor und zeigen, wie ihr zum Profi-Miner werdet -- im Raumschiff und zu Fuß. Außerdem erklären wir euch, was in Zukunft für den Bergbau geplant ist und wie umfangreiche Produktionsketten in Zukunft in Star Citizen aussehen könnten.

Wer keine Lust auf Details hat, dem geben wir hier eine kurze Zusammenfassung.

Achtung: Star Citizen befindet sich weiterhin in der Alpha-Phase. Veränderungen sind mit jedem Patch an der Tagesordnung. Deshalb können sich Daten aus diesem Guide von der Praxis unterscheiden. Wir sind zwar bemüht, Änderungen umgehend einzuarbeiten und den Guide aktuell zu halten, wenn euch aber deutliche Unterschiede auffallen, dann teilt es uns gern in den Kommentaren mit.

INHALTSVERZEICHNIS

Allgemeine Performance und Mining

Star Citizen befindet sich zwar noch in der Alpha-Phase, Update 3.8 lässt sich aber in der Regel flüssig und stabil spielen. Unser Guide zur Performance in Star Citizen zeigt euch, wie ihr noch ein paar FPS rauskitzeln könnt.


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Kurz-Guide: Wie werde ich durch Mining / Bergbau schnell reich?

  • Ihr werdet durch Mining nicht schnell reich, dafür aber konstant.

Wie viel ihr verdient hängt davon ab, welche Ressourcen ihr findet. Ein nicht unerheblicher Teil hängt aber auch von eurem Können und eurer Strategie ab. So betreibt ihr Bergbau profitabel und in aller Kürze:

  1. Kauft ein Pyro RYT Multitool, ein Ore Bit Mining-Attachement und die Torso-Ausrüstung MacFlex Arms Orange “Rucksack” Core.
  2. Fliegt mit einem Raumschiff auf einen Mond.
    1. Area18 --> Lyria, Wala
    2. Port Olisar --> Cellin, Daymar
    3. Höhlen findet ihr auf Hurston, Aberdeen, Daymar und wenn ihr Investigations-Missionen macht.
  3. Scannt entweder nach abbaubaren Felsen (TAB-Taste, funktioniert nur mit Argo MOLE, Prospector, Reliant Sen oder Terrapin), oder sucht sie in einer Höhle.
  4. Mit eurem Multitool baut vor allem Hadanite ab.
  5. Füllt euren Rucksack, fliegt heim und verkauft das Zeug.

Wiederholt die Schritte 1 bis 4, bis ihr rund 775.000 aUEC gespart habt.

  1. Leiht euch eine MISC Prospector (bspw. in Loreville bei Vantage Rentals) für 30 Tage.
  2. Fliegt auf einen Mond:
    1. Mittlere Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: Port Olisar --> Cellin, Daymar / Area18 --> Lyria, Wala
    2. Lange Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: Lorville (Hurston) --> Aberdeen, Arial
  3. Baut mit der Prospector im Mining-Modus (Taste “M) vor allem Bexalite, Taranite, Borase, Laranite und Agricium ab.
  4. Baut via FPS-Mining mit eurem Multitool vor allem Hadanite ab.
  5. Verkauft das Zeug und erzielt maximalen Profit mit einem einzigen Bergbau-Run.
  6. Leistet euch den Mining Laser Klein-S1 (zu kaufen bspw. bei Tammany and Sons in Lorville) um so gut wie alle Felsen knacken zu können.

Wiederholt den zweiten Teil, bis euer Bankkonto aus allen Nähten platzt.

Voraussetzungen für Mining / Bergbau in Star Citizen

Was benötige ich für FPS-Bergbau?

  • Ein Greycat Pyro RYT Multitool und ein Ore Bit Mining-Attachement.

Kleine Ressourcen-Depots auf Planetenoberflächen oder in Höhlen lassen sich mit dem Pyro RYT Multitool extrahieren. Dafür benötigt ihr aber auch den richtigen Werkzeugaufsatz, ein Ore Bit Mining-Attachement.

Ein paar Edelsteine passen in euer Standard-Inventar, aber nicht sonderlich viele. Ich empfehle daher, den Torso von MacFlex Arms Orange “Rucksack” Core zu kaufen. Die Ausrüstung könnt ihr beispielsweise bei Tammany and Sons in Loreville (Hurston) kaufen. Damit erhöht sich euer Inventar deutlich, was längere Mining-Ausflüge und damit mehr Profit bedeutet. Ein komplett mit Hadanite gefüllter Rucksack bringt euch satte 16.500 aUEC.

Folgende Investitionen solltet ihr auf jeden Fall fürs FPS- oder Hand-Mining tätigen:

Bezeichnung Preis in aUEC
Greycat Pyro RYT Multitool 425
Ore Bit Mining-Attachement 340
MacFlex Arms Orange “Rucksack” Core 3.100

Ihr könnt euch zusätzlich noch sogenannte QuikFlares, also Leuchtstäbe (25 aUEC / Stk.) mitnehmen, um in verwinkelten Höhlen euren Weg zu markieren und schneller wieder herauszufinden.

Mit welchen Raumschiffen ist Mining in Star Citizen möglich?

  • In Star Citizen Update 3.8 können Ressourcen-Depots mit der MISC Prospector und der Argo MOLE abgebaut werden.
Bergbauschiff für einen Spieler: MISC Prospector

Die MISC Prospector ist ein einsitziges Bergbauschiff. Alle Infos zur MISC Prospector finet ihr im verlinkten Artikel.


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Die Prospector kann derzeit für knapp 170 € über die offizielle Webseite von Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) erworben werden. Ihr könnt sie euch aber auch im Spiel verdienen: In Lorville und auf Levski steht die Prospector für 2.061.000 aUEC zum Verkauf. Leihe für einen, drei oder 30 Tage ist ebenfalls möglich, beispielsweise bei Vantage Rentals in Lorville.

Bergbauschiff für drei Spieler: ARGO Mole

Die ARGO Mole ist ein Multicrew-Bergbauschiff, das von drei Besatzungsmitgliedern betrieben wird und drei unabhängig voneinander arbeitende Mining-Türme besitzt. Mit 69 SCU hat sie außerdem mehr als die doppelte Ladekapazität wie die Prospector.

Bergbauschiff ARGO Mole bei der Intergalactiv Expo Ausstellung

Die ARGO Mole ist ein Bergbauschiff mit drei Mining-Türmen, die unabhängig voneinander betrieben werden können. © Cloud Imperium Games

Bergbauplattform für vier bis sieben Spieler: Orion

Die Bergbauplattform Orion kommt erst später ins Spiel. Wir haben alle Infos dazu später in diesem Artikel für euch aufbereitet.

Bergbau in Star Citizen: Die richtigen Ressourcen finden

Wie und wo finde ich abbaubare Felsen / Ressourcen?

  • Mit Hilfe der Scan-Mechanik eines Raumschiffs findet ihr Ressourcen auf Mondoberflächen oder in Asteroidengürteln. Zu Fuß (beispielsweise in Höhlen) erkennt ihr edelsteinhaltige Felsen am Aussehen oder mit Hilfe des Multitools. Vorkommen für FPS-Mining finden sich auch auf Asteroiden.

Oberflächen-Scan im Raumschiff

Ressourcen finden sich im Gestein auf Monden, in Höhlen oder Asteroiden. Auf der Oberfläche eines Mondes schalten wir mit der TAB-Taste in den Scanning-Modus unseres Raumschiffs. Haltet die linke Maustaste gedrückt, um den Scan (auf Stufe 1x) voll aufzuladen und lasst die Taste los, um den Ping auszulösen.

Tipp: Mit der Argo MOLE können der Pilot und jeder Spieler in einem Mining-Turm unabhängig voneinander einen Scan-Ping auslösen. Ihr könnt also ständig scannen.

Star Citizen Mining Gitter-Quader zeigt Ressourcen an

Die quaderförmige Anzeige in Star Citiizen gibt nach einem Scan an, in welchem Bereich wir nach Rohstoff-Depots suchen müssen. © S4G / Cloud Imperium Games

Potentielle Bergbau-Ressourcen werden wie in obigem Screenshot durch große quaderförmige Gitter angezeigt.

Fliegt in so einen Bereich und wiederholt den Scan, um Ressourcen-Knoten zu finden. Ändert mit den Tasten “C” und “V” den Scan-Radius auf Stufe 2x oder sogar 4x. Damit wird der Radius kleiner, die Genauigkeit aber höher und es werden eventuell sogar mehr Ressourcen-Knoten angezeigt. Ihr könnt auch auf Sicht nach abbaubaren Felsen suchen, denn sie haben eine eigene Textur, die ihr in folgendem Bild seht.

Ein abbaubarer Felsen in Star Citizen

Solche Felsbrocken sind Ressourcen-Depots in Star Citizen. Es gibt aber auch andere, beispielsweise mit einer türkis / grünen Oberfläche. © S4G / Cloud Imperium Games

Achtung: Beim Asteroiden-Mining gibt es keine Bereichsanzeige durch einen grafischen Quader, hier werden euch die abbaubaren Asteroiden direkt innerhalb des Scan-Radius angezeigt.

Edelstein-Vorkommen fürs FPS-Mining finden

Auf der Oberfläche von Monden könnt ihr Edelsteinvorkommen fürs FPS-Mining genauso finden, wie beschrieben, solange ihr ein Schiff habt, dass Erze und Edelsteine scannen kann. Bis ihr allerdings eine Prospector habt, müsst ihr ziemlich hart sparen. Profi-Tipp: Leiht euch eine Prospector, bevor ihr sie kauft. Das geht beispielsweise bei Vantage Rentals in Lorville.

Star Citizen-Charakter mit Mulltitool, Rucksack, Prospector und Dolovine-Vorkommen

Bis ihr eine Procpector habt, kann es etwas dauern -- wenn ihr eine habt, solltet ihr trotzdem alle FPS-Mining-Ressourcen (hier ein Dolovine-Vorkommen) mitnehmen. © S4G / Cloud Imperium Games

Also solltet ihr zuerst -- und trotz des gegenwärtigen Risikos durch Player-Killer, die gerne dort lauern -- Höhlen suchen und dort Edelsteine mit dem Multitool abbauen. Wie das funktioniert, sage ich euch etwas später in diesem Artikel.

Wo finde ich Höhlen?

Es gibt ein paar Höhlen, die sich über die StarMap im mobiGlas oder über die Taste “B” im Orbit eines Planeten / Mondes finden lassen:

  • Daymar: Kudre Ore (Closed)
  • Aberdeen: HDMO-Dobbs
  • Hurston: HDMO-Calthrope

Andere Höhlen lassen sich nur schwer finden, da sie nicht ausgezeichnet sind. Es gibt derzeit drei bekannte Möglichkeiten, diese Höhlen zu finden:

  • Sehr umständlich und kaum erfolgversprechend: Mit einem Raumschiff über Monde und Planeten fliegen und mit Zoom oder auf Sicht die Felsformationen finden, die den Höhleneingang markieren.
  • Einfach: Im Orbit von Daymar, Aberdeen und Hurston die Investigations-Missionen (Suche nach vermissten Personen) im mobiGlas annehmen, sie führen direkt in die Höhlen.
  • Langwierig und nur bei Besitz einer Argo MOLE, Prospector, Reliant Sen, Terrapin möglich: Per Bergbau-Scan werden auch unterirdische Mining-Spots angezeigt.
Woran erkenne ich Edelstein-Vorkommen?

Ressourcen-Depots für Hadanite, Aphorite und Dolivine weisen eine farbige Maserung aus, Adern ziehen sich durch den Stein und Edelsteinbrocken ragen heraus. Adern von Hadanite-Vorkommen sind pink bis hellviolett, Aphorite ist violett und Dolivine ist grün. Hadanite und Aphorite lassen sich im Spiel aber kaum auseinander halten, hier müsst ihr mit eurem Multitool einen Scan durchführen (dazu weiter unten mehr).

Ein Hadanite-Vorkommen in Star Citizen

Hadanite-Vorkommen in Star Citizen erkennen wir an den pink bis hell-violetten Adern und Edelstein-Einschlüssen. © S4G / Cloud Imperium Games

Welche Risiken bestehen in Höhlen?

Derzeit werden Höhlen häufig von schießwütigen Player-Killern bevölkert. Es kann also sein, dass eure Mining-Tour schnell von hinterhältigen Kriminellen beendet wird. Im besten Fall bringt ihr Freunde als Geleitschutz mit.

Bergbau-Ressourcen in Star Citizen: Mining-Spots und Mineralienpreise

Wo finde ich die besten Mining-Spots?

  • Es gibt keine besten Spots per se. Kurze Wege findet ihr beim Asteroiden-Mining über Delamar. Mittlere Anflugrouten findet ihr mit Cellin, Daymar (von Port Olisar aus), Aberdeen, Arial (von Lorville, Hurston, aus), Lyria & Wala (von Area18, ArcCorp, aus).

Früher fanden sich lukrative Felsen in der Nähe von Mining-Außenposten. Mittlerweile hat sich das deutlich verteilt. Es gibt Theorien, dass die Spawn-Rate wertvoller Materialien wie Agricium vom Untergrund abhängen (beispielsweise soll Agricium auf Yela häufiger auf Schnee, also weißem Untergrund auftreten), dass konnten wir aber bislang nicht verifizieren. Wir können nur mit Sicherheit sagen, dass es Zufall ist, welche Ressourcen in welchen Mengen auftreten. Ihr kommt um eine Suche nicht herum.

Nur 350 Kilometer über Delamar finden wir auch ganz nette Ressourcen-Vorkommen. © Cloud Imperium Games

Nur 350 Kilometer über Delamar finden wir auch ganz nette Ressourcen-Vorkommen. © Cloud Imperium Games

Allerdings kommen manche Ressourcen nur in gewissen Gegenden vor. Die folgende Liste sagt euch, wo ihr welche Ressourcen erwarten könnt und wie lange ihr ungefähr von den Landezonen und Stationen, in denen Mining-Ressourcen verkauft werden können, bis zu den Zielorten benötigt.

Hinweis zur Tabelle: Die Reisedauer gibt die durchschnittliche Zeit zwischen Landezone und Zielort, hier der jeweilige Planet oder Asteroidengürtel, an. Dabei handelt es sich um eigene Erfahrungswerte. Die Spanne bezieht sich darauf, dass man manchmal von einer Landezone startet, in die Atmosphäre fliegt und direkt  zu einem Zielort springen kann. Manchmal muss man aber auch erst weit rausfliegen oder zu Orbitalmarkern springen, da der Zielort vom verdeckt ist.

Stanton-System Nächste Landezone bzw.
Verkaufsmögl.
Reisedauer
Min.
Rohstoffe
ArcCorp Area18 Der Stadtplanet bietet keine Mining-Spots
Lyria Area18 Agricium, Aluminium, Bexalite, Copper, Corundum, Diamond, Hadanite, Hephaestanite, Taranite, Tungsten
Wala Area18 Agricium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Hadanite, Taranite, Titanium, Tungsten
ARC L1 -- L5 Area18 Aluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
Crusader Port Olisar, GrimHEX Der Gasriese kann aktuell nicht erkundet werden
Cellin Port Olisar Agricium, Aluminium, Beryl, Bexalite, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
Daymar Port Olisar Agricium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Hadanite, Quartz, Taranite, Titanium, Tungsten
Yela GrimHEX Aluminium, Agricium, Beryl, Corundum, Diamond, Laranite, Tungsten
CRU L1 -- L5 Port Olisar, GrimHEX Aluminium, Aphorite, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Hadanite, Hephaestanite, Laranite, Titanium, Tungsten
Delamar Levski Auf dem Planetoiden selbst ist kein Mining möglich
Asteroidenfelder Levski 2-4 Aluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
Hurston Lorville Hadanite
Aberdeen Lorville 3-9 Agricium, Aluminium, Beryl, Bexalite, Corundum, Diamond, Hephaestanite, Gold, Titanium, Tungsten
Arial Lorville 3-9 Bexalite, Hephaestanite, Quartz, Tungsten
Ita Lorville 4-9 Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Diamond, Gold, Quartz, Titanium, Tungsten
Magda Lorville 5-12 Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Diamond, Dolivine, Gold, Hephaestanite, Taranite, Quartz, Titanium, Tungsten
HUR L1 -- L5 Lorville Aluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Dolivine, Gold, Hadanite, Hephaestanite, Laranite, Titanium, Tungsten
microTech keine, kommen erst mit 3.9 Aluminium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Dolivine, Gold, Hadanite, Laranite, Quartz, Taranite, Titanium, Tungsten
Calliope keine, kommen erst mit 3.9 kommen mit Update 3.9 ins Spiel
Clio keine, kommen erst mit 3.9 kommen mit Update 3.9 ins Spiel
Euterpe keine, kommen erst mit 3.9 kommen mit Update 3.9 ins Spiel
MIC L1 keine, kommen erst mit 3.9 Aluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten

Welche Rohstoffe sind besonders wertvoll und welche Preise werden erzielt?

  • Beim Mining mit einem Raumschiff bringen Bexalite, Taranite, Borase, Laranite und Agricium das meiste Geld. Beim FPS-Mining ist Hadanite die erste Wahl.

Hinweis: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Preise können etwas variieren, je nachdem, wo ihr verkauft. Die Daten geben den Durchschnitt der letzten fünf uns vorliegenden Erträge in Units (100 Units = 1 SCU) an. Die Empfehlungen zu den Prozentzahlen sind Richtwerte.

Letztes Update: Dezember 2019 (Daten sind komplett aktuell für 3.8)

Legende: Bei wie viel Prozent soll ich abbauen?

Dunkelgrün = Ab 2,5% immer abbauen, darunter auf Kombination mit anderem Material achten und ggf. lieber weitersuchen
Hellgrün = ab 10 Prozent (Ausnahme: Hephaestanite ab 5%)
Orange = ab 20 Prozent
Rot = nur als Nebenprodukt mitnehmen

Ressourcen, für die ein Raumschiff gebraucht wird

Danke für den Beitrag zu den Mining-Preisen:

  • Drugh
  • MeVsAllYou
  • mi16driver
Ressourcen, für die das Multitool (FPS-Mining) gebraucht wird
Ressource Depot % aUEC
Hadanite n.a. 1 275
Aphorite n.a. 1 150
Dolivine n.a. 1 130

Worauf sollte ich unbedingt achten?

  • Je höher die Prozentzahl der Ressourcen im Verhältnis zur Gesamtmasse des Depots, desto besser.

Je höher die Prozentzahl, desto mehr Profit! Beispielsweise ist ein 18%iges Copper-Vorkommen lukrativer, als ein 0,4%iges Taranite-Vorkommen. Andersherum sind zwei Prozent Taranite mehr wert, als 18 Prozent Copper.

Rechnet nach dem Scan eines Felsens aus, wie viel Masse des Felsens wirklich wertvoller Rohstoff ist und vergleicht dann mit der obigen Tabelle. Gut sind geringe Masse und hohe Prozente (beispielsweise 2,500 Masse und insgesamt 60% möglichst wertvolle Rohstoffe.

Nehmt euch ruhig mehr Zeit für die Suche nach wirklich lukrativen Ressourcendepots. Ihr spart dadurch Zeit und verdient mehr Geld.

Bergbau-Guide für die Raumschiffe MISC Prospector & Argo MOLE

Die generelle Mining-Mechanik für die Prospector und die MOLE ist gleich. Deshalb sind die folgenden Ausführungen für beide Schiffe relevant. Einige Unterschiede erkläre ich an dieser Stelle auch, Besonderheiten zur MOLE folgen unter der Rubrik Guide zum Solo- und Multicrew-Mining mit der Argo MOLE.

Wenn ihr ein passendes Ressourcendepot gefunden habt, fliegt in die Nähe und richtet Schiff und Zielcursor auf den Felsen aus, um einen Tiefen-Scan vorzunehmen.

Tiefen-Scan per Raumschiff

Ein Ressourcen-Knoten lässt sich sowohl per Scan als auch im Bergbau-Modus (Taste “M) untersuchen. Der Tiefen-Scan zeigt dabei folgende Daten an:

Masse (Mass)

Rechts oben in der Benutzeroberfläche im Bergbaumodus der Prospector findet ihr die Masse des Felsens. Je höher die Masse, desto mehr Energie benötigt ihr, um den Felsen aufzubrechen.

Anzeige von Masse, Zusammensetzung, Widerstand beim Mining in Star Citizen

Mit dem Tiefen-Scan bekommen wir Infos über Masse, Zusammensetzung, Instabilität und Widerstand des Felsens. © S4G / Cloud Imperium Games

Zusammensetzung (Composition)

Zum größten Teil bestehen die Felsen aus sogenannten „Inert Materials“, also wertlosen Inhaltsstoffen (Gestein, Staub etc.). Darüber hinaus beinhalten sie wertvollere Materialien, beispielsweise Bexalite, Agricium oder Gold. Die Zusammensetzung seht ihr unterhalb der Masseanzeige. Die Materialmenge wird in Prozent angegeben.

Instabilität (Instability)

Die Instabilität des Felsens seht ihr links unterhalb des Energy Transfer Graph. Je höher die Instabilität ist, desto höher sind die Schwankungen bei der Zufuhr von Energie. Das kann zu schnellen Ausschlägen und damit auch zu Überladung des Steins führen.

Widerstand (Resistance)

Der Widerstand eines Felsens gibt an, wie schwierig es für den Mining-Laser ist, ihn zu knacken. Je mehr sich der Wert der Zahl 1 annähert, desto widerstandsfähiger ist der Stein und desto mehr Energie muss injiziert werden. Bei einem Wert von 0.8 bleibt das Energielevel beispielsweise theoretisch bei einer 80%igen Energiezufuhr konstant. Hier hat aber die Instabilität noch ein Wörtchen mitzureden.

Ausrichtung des Raumschiffs vor dem Abbau

Seid ihr zu weit vom Felsen entfernt, kann es sein, dass ihr nicht ausreichend Energie injizieren könnt. Fliegt relativ nah an Felsen heran. Aber Achtung: Je näher ihr einem Felsen seid, desto mehr Schaden verursacht der Stein, wenn ihr ihn durch Überladung hochjagt. Das kann zur Zerstörung des Schiffs führen.

Der Pilot der MOLE muss in ständiger Kommunikation mit den Spielern in den Mining-Türmen stehen, damit alle möglichst optimal ihre Laser einsetzen können. Bemerken die Miner, dass die Energie-Injektion stagniert, müssen sie dem Piloten beispielsweise Anweisung geben, die MOLE näher an das Ziel zu fliegen. Dabei muss der Pilot die eingeschränkten Bewegungsradien der Bergbau-Türme (sie lassen sich beispielsweise nicht im 90-Grad-Winkel nach unten richten) beachten.

Die Prospector zu landen ist eine gute Strategie, um den Mining-Laser zu stabiliseren. © Cloud Imperium Games / Mr. Hasgaha (https://www.flickr.com/photos/hasgaha/)

Die Prospector zu landen ist eine gute Strategie, um den Mining-Laser zu stabiliseren. © Cloud Imperium Games / Mr. Hasgaha (https://www.flickr.com/photos/hasgaha/)

Beim Abbau von Asteroiden muss der Pilot jederzeit aufpassen, ob eine eventuelle Eigenbewegung des Raumschiffes den Laser vom Stein weg bewegt. Justiert vorsichtig mittels der Strafe-Tasten nach.

Abbau von Ressourcen-Depots

Energie per Mining-Laser injizieren

Wenn ihr im Mining-Modus seid, aktiviert den Mining-Laser mit der linken Maustaste. Ziel ist es, den Fracturing Sensor auf der rechten Seite komplett zu füllen. Zu diesem Zweck muss das Energielevel des Steins (Rock Energy Level, die Anzeige links unterhalb der Anzeige der Laserstärke, Laser Throttle) in der grünen Zone gehalten werden. Dieser Bereich kann ziemlich klein sein und es braucht Übung, um die Laserenergie so lange dort zu halten, bis der Fracturing Sensor gefüllt ist.

Bereichsanzeige für erfolgreichen Energiezufuhr beim Bergbau in Star Citizen

Der linke Pfeil deutet auf den grünen Bereich, der den Fracturing Sensor (rechter Pfeil) triggert. © S4G / Cloud Imperium Games

Tipps zur Verwendung des Mining Throttle

Die Stärke des Mining-Lasers verändert ihr mittels Mausrad. Wir empfehlen alternativ, in den Tastenkonfigurationen für euren HOTAS den Mining-Laser unter dem Punkt Mining --> Mining Throttle auf eine Throttle-Achse zu legen. Im Bild seht ihr zwei Lösungen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Auf unserem HOTAS Saitek X52 Pro haben wir den Regler für den Mining Throttle auf dieses Rad gelegt. © SPACE4GAMES

Auf meinem HOTAS Saitek X52 Pro habe ich den Regler für den Mining Throttle auf dieses Rad gelegt. © SPACE4GAMES

Mining Laser auf dem Thrustmaster Warthog. © SPACE4GAMES

Mining Laser auf dem Thrustmaster Warthog. Die Profi-Variante. © SPACE4GAMES

Energy Transfer Graph im Auge behalten

Als Anfänger solltet ihr erst einmal ein Gefühl für den Laser entwickeln. Erhöht die Energiezufuhr langsam, bis der Energy Transfer Graph links in der Benutzeroberfläche zu steigen beginnt. Je höher das Energielevel des Felsens steigt, desto schneller steigt die Energie. Das bedeutet, dass ab einem bestimmten Punkt relativ wenig zusätzliche Energie ausreicht, um das Energielevel deutlich anzuheben.

Ihr könnt euch das ein bisschen wie ein Modellauto mit Schwungantrieb vorstellen: Sobald ihr das Auto angeschoben habt, beschleunigt es durch seinen Schwungantrieb selbstständig ein gutes Stück vorwärts.

Gefühl am Schwungrad: Nachjustieren der Energiezufuhr

Gerade bei einer sehr kleinen grünen Zone kann das zu Schwierigkeiten führen, denn wenn ihr in den roten Bereich kommt, steigt der Overcharge Sensor (die Anzeige rechts unter dem Fracturing Sensor). Der Fracturing Sensor sinkt gleichzeitig sehr schnell. Ist der Overcharge Sensor komplett gefüllt, explodiert der Felsen und kann das Schiff schwer beschädigen oder zerstören.

Achtung: Wie oft ihr in den Überladungsbereich kommt, bestimmt auch, wie weit die Felsbrocken fliegen, wenn ihr den Felsen erfolgreich aufgebrochen habt. Gerade beim Asteroidenabbau kann es etwas nervig sein, den Felsbrocken hinterher fliegen zu müssen.

Das bedeutet, dass ihr jederzeit die Energiezufuhr nachjustieren müsst – es gibt nur selten die perfekte Einstellung. Die Kunst ist es, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel Energie zugeführt oder weggenommen werden muss, damit die Energieanzeige in der grünen Zone bleibt.

Prozentzahl des Laser Throttle beim Mining in Star Citizen beachten

Orientiert euch an den Prozentzahlen des Laser Throttles, während ihr versucht, den grünen Bereich des Rock Energy Level zu treffen. © S4G / Cloud Imperium Games

Achtet dabei auf die Prozentanzeige links oberhalb des Rock Energy Level und reguliert dementsprechend die Energiezufuhr. Beobachtet das Verhalten der Energie genau und versucht, Regelmäßigkeiten auszumachen. Sehr hilfreich ist der Sound, der viel über den Zustand des Steins verrät. Hört also genau hin.

Beobachtet außerdem das Verhältnis der Gesteinsmasse zum Anstieg des Energielevels. Instabilität und der Widerstand des Felsens spielen dabei auch eine Rolle. Dieses Verhältnis lässt euch schnell erkennen, dass es bestimmte Prozentwerte bzw. Prozentbereiche gibt, nach denen ihr euch generell richten könnt. Das ist hilfreich beim zukünftigen Mining an Felsen mit ähnlicher oder gleicher Masse.

Im Falle der Argo MOLE müsst ihr beim Mining viel mit euren Mitspielern kommunizieren. Wie ihr hierbei vorgehen solltet, erläutere ich etwas später unter der Rubrik Was muss ich beim MOLE-Mining unbedingt beachten?.

Richtwerte für die Energiezufuhr nach Masse

In der folgenden Tabelle haben wir ein paar Erfahrungswerte für die Stärke des Laser Throttle aufgeführt. Betrachtet sie bitte nur als grobe Richtwerte. Diese Werte können zudem variieren, je nachdem, wie weit das Schiff vom Felsen entfernt ist. Die Werte beziehen sich auf die Nutzung der Standard-Laser.

Masse / kg Aufladung % Grüne Zone: Max. % Grüne Zone: Min. %
5.000 -- 8.000 90-100 60 30
2.000 -- 5.000 70-80 40 20
250 -- 800 15-20 12 3

Um die Energiezufuhr im grünen Bereich zu halten, müsst ihr in den richtigen Momenten zwischen den Werten für hoch und niedrig wechseln. Sobald ihr das Gefühl habt, dass die Energie gleich einen Sprung in den roten Bereich machen könnte, wechselt auf einen niedrigeren Wert. Bevor die Energie aus dem grünen Bereich sinkt, schaltet wieder hoch.

Profitipp: Mit Hilfe der oben angesprochenen HOTAS-Regler, inbesondere dem des Thrustmaster Warthog, lässt sich die Energie perfekt schubweise injizieren. Gebt mit dem Hebel oder Rad kurz volle oder zumindest hohe Energie ab und stellt sofort den Laser wieder auf Null. Wiederholt das regelmäßig, um im grünen Bereich zu bleiben.

Unterhalb der grünen Zone sinkt auch der Fracturing Sensor wieder, was die ganze Angelegenheit ein bisschen hektisch werden lassen kann. Bewahrt trotzdem die Ruhe und fangt lieber noch einmal von vorn an (Laser vom Stein nehmen und warten, bis sich der Stein abgekühlt hat), bevor ihr eventuell euer Raumschiff zerstört.

Beim MOLE-Mining muss der Mining-Leader rechtzeitig den anderen Spielern ansagen, wenn sie die Energie erhöhen oder verringern sollen. Dazu mehr in diesem Guide unter der Rubrik Was muss ich beim MOLE-Mining unbedingt beachten?.

Exit-Strategie für den Notfall

Bekommt ihr die Energie nicht in den Griff und seid dabei, den Felsen hoffnungslos zu überladen, schaltet den Laser mit Linksklick aus oder bewegt ihn komplett vom Felsen weg. Macht ihr das rechtzeitig, sinkt das Energielevel langsam und ihr könnt bald erneut euer Glück versuchen.

Der Pilot sollte außerdem immer den Finger auf dem Rückwärtsgang haben. Ist der Overcharge-Sensor über Null, wenn der Felsen auseinander bricht, entweicht die Überladungsenergie in einer mehr oder weniger starken Explosion. Rechtzeitig ein bisschen Abstand zu gewinnen, kann Schlimmeres verhindern.

Besonders zähe Steine knacken

Ist der Mining-Laser bereits auf 100 Prozent, ihr kommt aber trotzdem nicht in den grünen Bereich? Dann müsst ihr näher an den Stein heran fliegen.

Klappt immer noch nicht? Dann wird es Zeit für einen neuen Bohrkopf. Alle Infos zu Bohrköpfen und welche Vor- und Nachteile sie haben, findet ihr in unserem Guide zu Bohrköpfen / Mining-Lasern.

Eine dritte (zukünftige) Möglichkeit, ist die Übertaktung des Mining-Lasers. Dazu geht ihr auf einem der Multifunktions-Displays (MFDs) auf den Menüpunkt „Items“. Sucht dort den Eintrag „Varipuck S2 Gimbal Mount“ und klickt auf “Overclock”. Aktuell ändert sich aber nichts an der Energieanzeige, es ist deshalb wahrscheinlich, dass dieses Feature noch nicht aktiv ist und erst in einem späteren Update richtig funktionieren wird. Aber ihr wisst jetzt immerhin schon mal, wie und wo ihr übertakten könnt.

Unter "Items" findet ihr Overclocking-Möglichkeiten für Waffen, Schilde und den Mininglaser. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Unter “Items” findet ihr Overclocking-Möglichkeiten für Waffen, Schilde und den Mininglaser. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Kumpel mit einer zweiten Prospector zu holen und gemeinsam den Stein zu knacken. Dafür ist allerdings eine gute Absprache nötig, um die doppelte Energiezufuhr erfolgreich zu koordinieren.

Die MOLE sollte unter Verwendung aller drei Mining-Laser so ziemlich jeden Stein knacken können. Solltet ihr bestimmte Steine nicht aufbrechen können, braucht ihr bessere Bohrköpfe bzw. Mining-Laser.

Wie extrahiere ich Ressourcen / Rohstoffe aus den Felsbrocken?

  • Mit dem Extraktions-Modus auf der rechten Maustaste holt ihr Erze aus den Felsbrocken. Achtet auf das Masse-Inhalt-Verhältnis der einzelnen Brocken und lasst geringe Ressourcenanteile liegen.

Die Prospector besitzt vier Bergbau-Container, die MOLE sogar ganze acht. Jeder Container kann acht Standard Cargo Units (SCU, die Maßeinheit für Fracht in Star Citizen; 1 m³, plus einen Rand von 125 mm an jeder Seite) Material aufnehmen. Um Ressourcen in die Container zu befördern, schaltet ihr mit der rechten Maustaste vom Bergbau-Modus in den Extraktions-Modus und startet den Traktorstrahl.

Felsbrocken, die in die Container aufgenommen werden können, werden violett umrandet, sobald ihr den Cursor darauf ausrichtet. Richtet den Traktorstrahl darauf aus, bis der Brocken vollständig aufgenommen wurde.

Sehr gutes Masse-Ressourcen-Verhältnis: Achtet immer darauf, so wenig Inert Materials wie möglich mitzunehmen. © S4G / Cloud Imperium Games

Sehr gutes Masse-Ressourcen-Verhältnis: Achtet immer darauf, so wenig Inert Materials wie möglich mitzunehmen. © Cloud Imperium Games

Wichtig: Um einen möglichst hohen Profit zu erreichen, solltet ihr das Verhältnis zwischen Masse und enthaltenen Ressourcen beobachten. Je kleiner die Masse und je höher die enthaltene Prozentzahl der enthaltenen Ressource, desto besser. Beispiel: Ein 70 kg schwerer Brocken mit 11 Prozent Ressourcen ist einem 210 kg schweren Felsbrocken mit 5 Prozent meistens vorzuziehen.

Allerdings müsst ihr dabei auch die Seltenheit des Materials berücksichtigen. Die wertvollsten Ressourcen aus unserer obigen Liste solltet ihr meistens mitnehmen, solange der Ressourcengehalt nicht völlig marginal ist (bspw. 0,04 Prozent).

Wie kann ich meine Mining-Tour sicher unterbrechen?

  • Ihr könnt euch in eurer Prospector und in der MOLE ausloggen, indem ihr euch ins Bett legt.

Früher musste eine Bergbau-Tour zwingend mit dem Verkauf der Ressourcen enden, damit ihr etwas davon hattet. Heute könnt ihr einfach landen, in den hinteren Bereich der Prospector oder MOLE gehen und mit “F” (Standardbelegung) die Koje anwählen. Legt euch hin und drückt dann wieder “F”. manchmal müsst ihr ein zweites Mal “Lie” (Hinlegen) anwählen. Drückt erneut “F” und ihr bekommt die Option “Log Out” angezeigt.


Beim nächsten Einloggen wacht ihr dann wieder in eurer Koje auf, drückt “F”, schaut nach links und wählt “Get Up” (Aufstehen) an. Ihr könnt eure Bergbau-Tour jetzt fortsetzen.

Guide zum Solo- und Multicrew-Mining mit der Argo MOLE

  • Derzeit ist das Verhältnis Zeit – Kosten – Nutzen mit zwei Personen beim MOLE-Mining am besten.

Die MOLE ist im Vergleich zur Prospector ein ziemlich gewaltiges Schiff mit einer Crew von bis zu fünf Personen und insgesamt drei Mining-Türmen. Es befindet sich einer zentral unter dem Cockpit und jeweils einer rechts und links vom Schiff.

Argo MOLE raumschiff in Star Citizen über Mond Wala

Imposantes Industrieschiff: Die Argo MOLE ist das zweite Mining-Schiff in Star Citizen. © S4G / Cloud Imperium Games

Die genauen Daten zum neuen Industrie-Schiff findet ihr demnächst in einem eigenen Artikel.

Kann ich mit der Argo MOLE Solo-Mining betreiben?

  • Das ist absolut möglich, wenn auch nicht ohne Probleme. Wer die MOLE allein fliegen will, braucht zumindest viel Geduld.
Voraussetzungen

Voraussetzung für einen einigermaßen frustfreien Mining-Run mit der MOLE ist ein Helix II-Mining Laser oder – wenn die entsprechenden finanziellen Mittel noch nicht da sind – mindestens ein Klein-S2. Seht dazu auch unseren Guide zu den Bohrköpfen.

Nur der Helix II hat genug Power, um schwere Ressourcendepots zu knacken – und auch hier werdet ihr immer mal wieder auf Felsen stoßen, die nur zu zweit zu knacken sind. Bei den meisten Felsen wird aber kein zweiter Laser benötigt, es reicht die optimale Distanz der Helix II zum Felsen auf jeweils rund 37 Meter einzustellen (kann aktuell nur geschätzt werden). Der Klein-S2 bringt als Alternative bei etwas weniger Power mehr Risiko mit, ist aber bei weitem nicht so teuer.

Mit dem Standard-Bohrkopf rate ich von Alleingängen mit der MOLE ab.

Vorteil Solo

Vorteil gegenüber der Prospector ist natürlich der erhöhte Laderaum: Mit rund 69 SCU könnt ihr mehr als doppelt so viel Material extrahieren und macht natürlich entsprechend deutlich mehr Gewinn, wenn ihr eure Ziele sorgfältig auswählt.

Star Citizen Raumschiff Argo MOLE Cockpit und Pilotensitz

Wer die MOLE in Star Citizen alleine fliegt, muss ständig zwischen Pilotensitz und Mining-Station wechseln. © S4G / Cloud Imperium Games

Nachteil Solo

Ihr müsst jedes Mal das Raumschiff perfekt positionieren, damit ihr mit dem zentralen Mining-Turm unter dem Cockpit den Felsen knacken könnt. Um die Position der MOLE zu verändern, müsst ihr wieder ins Cockpit wechseln. Das Hin- und Herlaufen kann nerven und es bedarf einiger Übung, die MOLE direkt richtig zu positionieren.

Außerdem könnt ihr nicht mehr rechtzeitig zurücksetzen, wenn ein Felsen zu explodieren droht.

Bergbau mit der Argo MOLE: Am besten geht’s zu zweit

  • Wir empfehlen derzeit den Bergbau mit der Argo MOLE zu zweit. Dabei geht schon einiges mit den Standard-Lasern und ihr könnt viele Ressourcendepots abbauen.

Bestimmt einen Leader (Miner #1) für die Mining-Operation, der das Schiff fliegt und positioniert und den Mining-Turm unterhalb des Cockpits besetzt. Diese Station sollte mit dem stärksten Laser ausgerüstet werden, den ihr besitzt.

Miner #2 geht immer zuerst mit voller Power seines Lasers auf den Stein. Steigt die Energie jetzt schon zügig, sollte er die Energie drosseln, bis der Rock Energy Level einigermaßen konstant ist. Die Kommunikation der Werte und der Energieveränderung an Miner #1 ist obligatorisch. Der ist dann mit seinem Laser für die Feinjustierung der Energieinjektion zuständig, während Miner #2 im Optimalfall an seinem Energieausstoß nichts mehr verändern muss.

Der Leader muss deutliche Ansagen machen, falls Miner #2 die Energiezufuhr drosseln soll. Hier hilft es, die genaue Prozentzahl anzugeben, beispielsweise: „Runter auf 50“. Miner #2 muss dann natürlich schnell und konzentriert reagieren.

Mining-Laser der Argo MOLE in Star Citizen auf der Suche nach dem Sweetspot im Felsen

Sucht mit den Lasern der MOLE die Sweetspots in den Felsen. © S4G / Cloud Imperium Games

Profi-Tipp: Wenn ihr mit den Standard-Lasern arbeitet, erscheinen manche Felsen oft zu hart, um sie zu knacken. Das Rock Energy Level will einfach nicht steigen, manchmal sinkt es sogar stark, nachdem es zuvor vielversprechend angestiegen ist. Sorgt in diesem Fall dafür,

  • dass die MOLE nah genug dran ist (optimale Entfernung der Standard-Bohrköpfe ist 30 Meter).
  • dass ihr mit den Lasern den Stein langsam abtastet: Oft gibt es Stellen am Felsen, die die Energieinjektion erleichtern.
  • dass ihr genug Geduld mitgebracht habt: Sobald die Energie steigt, lasst die Laser auf den jeweiligen Stellen ruhen. Manchmal steigt die Energie nur sehr langsam, bis der grüne Bereich erreicht wird.


Eine gute und preiswerte Übergangslösung bis zum optionalen Kauf eines Helix II-Lasers ist der Hofstede-S2. Zwei Bohrköpfe dieser Art sollten mit den meisten Ressourcendepots gut fertigwerden.

Was muss ich beim MOLE-Mining unbedingt beachten?

  • Es wird ein Mining-Leader gebraucht und beim Mining-Prozess ist Konzentration nötig.

Kommunikation ist das A und O beim MOLE-Mining. Es wird ein klarer Leader benötigt, der den Ton angibt. Das sollte Miner #1 im zentralen Mining-Turm unterhalb des Cockpits sein. An dieser Station sollte zudem immer der stärkste Bohrkopf installiert sein, den ihr zur Verfügung habt.


Dieses Video wird von YouTube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Miner #1 gibt dem Piloten Anweisungen, wie das Raumschiff zu positionieren ist. Außerdem legt er fest, wie die anderen beiden Bergbauer den Energieoutput ihrer Laser gestalten. Klare und gut verständliche Kommandos, die im Vorfeld bereits besprochen wurden, sind ebenso wichtig wie Konzentration.

Immerhin: Wenn ein Kollege pennt und zu spät die Energie vom Stein nimmt, kann der Pilot – gesetzt den Fall, er ist nicht auch eingeschlafen – noch zügig den Rückwärtsgang einlegen, bevor der Felsen explodiert.

Derzeit gibt es noch keine einheitliche und vernünftige Anzeige der Scan-Ergebnisse bei allen Beteiligten, beispielsweise wenn entschieden werden soll, was extrahiert wird und was nicht. Wenn Miner #2 beispielsweise ein Felsstück anvisiert, kann das die Anzeige bei Miner #1 überschreiben, obwohl der gerade auf einen anderen Brocken zielt.

Lasst daher bei der Extraktion den Mitspieler mit dem besten Blickwinkel auf alle Felsbrocken die Prozentwerte der Ressourcen ermitteln. Entweder Miner #1 oder alle gemeinsam treffen dann die Entscheidung, welche Materialien extrahiert werden. Richtet euch dabei nach meinem Guide zu den wertvollsten Ressourcen.

Die anderen zeigen in der Zwischenzeit mit ihren Mining Lasers irgendwohin, wo sie keine Daten erzeugen.

Was ist mit MOLE-Mining zu viert oder gar zu fünft?

  • Wenn ihr Spaß am Multicrew-Spiel habt, tut das unbedingt, auch wenn der Copiloten-Sitz derzeit weitgehend nutzlos ist. Wenn ihr Geld verdienen wollt, dann ist das aber ziemlich sinnlos, denn die Erträge sind derzeit nicht für vier oder gar fünf Spieler balanciert.

Beim Mining selbst solltet ihr wieder vorgehen, wie oben beschrieben. Miner #1 gibt die Kommandos und arbeitet an der Feinjustierung, sobald Miner #2 konstant Energie zuführt. Miner #3 kommt nur auf direktes Kommando von Miner #1 hinzu und injiziert genau soviel Energie, wie Miner #1 vorgibt.

Blick aus Mining-Station in der Argo Mole in Star Citizen

Blick aus einem Mining-Turm der Argo MOLE in Star Citizen. © S4G / Cloud Imperium Games

Wenn jede Mining-Station einen Helix II ausgerüstet hat, kann jeder Turm versuchen, ein eigenes Ressourcen-Vorkommen zu knacken. Ansonsten eignet sich als Bohrkopf-Konfiguration für drei Miner ein Helix II im zentralen Mining-Turm und auf den anderen beiden Stationen jeweils ein Hofstede-S2.

Wie transferiere ich Geld aus einem gemeinsamen Mining-Run an Kollegen?

  • Derzeit geht das nur über die Erstellung eines Beacons, das der jeweilige Kollege akzeptiert.

Eine richtige Verteilungsmöglichkeit für die verdienten aUEC gibt es derzeit leider noch nicht. Als Workaround empfehlen wir die Erstellung eines Transport-Beacons zu einem festgelegten Ziel (nicht den Ort, an dem ihr euch befindet!). Akzeptiert als Auftragnehmer nur den Kollegen, der das Geld bekommen soll. Sollte ein anderer Spieler sich dazwischen drängeln, brecht den Auftrag ab.

Um ganz sicher zu gehen, fliegt im Schiff des Lohnempfängers an einen etwas abgelegeneren Ort, erstellt ein Transport-Beacon zurück zum Ausgangsort und lasst euch hinfliegen.

Guide zu Mining-Lasern: Welchen Bohrkopf sollte ich wann verwenden?

  • Der beste Mining-Laser allgemein ist der Helix. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhaltet ihr mit dem Hofstede.

Die Werte der Mining-Laser / Bohrköpfe erklärt

Die Mining-Laser bzw. Bohrköpfe kommen mit unterschiedlichen Werten, die sich auf verschiedene Aspekte des Bergbau-Vorgangs positiv oder negativ auswirken. Folge Werte gibt es:

  • Size
    Legt fest, für welches Mining-Schiff der Laser geeignet ist (siehe folgende Tabelle).
  • Range
    Zeigt die Optimale und die Maximale Reichweite des Lasers an. Weniger wichtig.
  • Ectract SCU/s.
    Gibt an, wieviele SCU Material pro Sekunde über den Bohrkopf ins Schiff transferiert werden können. je höher, desto besser, ist aber insgesamt zu vernachlässigen.
  • Power
    Die Menge an Energie, die der Mining-Laser in einen Felsen injizieren kann. Je höher dieser Wert ist, desto leichter können auch große und widerstandsfähige Ressourcen-Depots geknackt werden. Sehr wichtiger Wert.
  • Instability Dampening
    Heißt übersetzt soviel wie “Instabilitätsdämpfung”. Je höher dieser Wert ist, desto geringer fällt die Instabilität des jeweiligen Felsens aus und umso seltener kommen sprunghafte Veränderungen der Energieladung des Felsens vor. Wichtiger Wert.
  • Resistance
    Je geringer dieser Wert ist, desto weniger Widerstand hat ein Felsen und umso leichter kann Energie injiziert werden. Wichtiger Wert.
  • All Charge Rates
    Erhöht oder verringert die Aufladegeschwindigkeit von Fracturing Sensor und Overcharge Sensor. Ein hoher Wert wirkt sich beispielsweise positiv aus, wenn ihr im grünen Bereich der Rock Energy Level-Anzeige seid und ist ziemlich schlecht, wenn ihr in den roten Bereich kommt. Ein niedriger Wert sorgt dafür, dass ihr das Energielevel länger im grünen Bereich halten müsst, bei einer Überschreitung in den Overcharge-Bereich steigt der entsprechende Sensor aber auch langsamer.
  • Optimal Charge Rate
    Ein hoher Wert sorgt dafür, dass der Fracturing Sensor schneller steigt, wenn ihr die Energie im grünen Bereich der Rock Energy Level-Anzeige haltet. Sehr wichtiger Wert, denn damit könnt ihr sehr instabile Felsen schneller erfolgreich knacken.
  • Catastrophic Charge Rate
    Je höher der Wert, desto schneller steigt die Overcharge Sensor-Anzeige, wenn ihr den Felsen überladet. Nicht so wichtig, wenn ihr euch vom roten Bereich fernhaltet.
  • Optimal Charge Window Size
    Je höher der Wert, desto größer fällt der grüne Bereich in der Rock Energy Level-Anzeige aus. Wichtiger Wert.
  • Throttle Responsiveness Delay
    Hohe Werte bedeuten, dass eure Änderungen bei der Energie-Injektion verlangsamt übertragen werden und der Mining-Laser verlangsamt auf eure Eingaben reagiert. Durchaus wichtiger Wert, vor allem beim Abbau von sehr instabilen Felsen.
  • Consumable Slots
    Derzeit noch völlig ohne Funktion. In Zukunft können hier Booster oder ähnliches eingesetzt werden, die für eine kurze Zeit bestimmte Werte des Lasers beeinflussen.
  • Shatter Damage
    Je höher der Wert, desto höher der Schaden, wenn ein Felsen überladen ist und explodiert.
  • Price
    Muss ich das echt erklären?

Mining-Laser / Bohrköpfe in der Übersicht

Nachfolgend meine Tabelle der derzeit kaufbaren Bohrköpfe in Star Citizen. Ihr bekommt sie beispielsweise in Lorville an der Handelskonsole bei Tammany and Sons. Bitte beachtet, welche Bohrköpfe an welches Schiff passen:

Schiff Größe der Mining-Laser
MISC Prospector S1
Argo MOLE S2

Hinweis zur Farbskala: Dunkelgrün ist hervorragend, Gelb kann sowohl positiv als auch negativ sein und Rot ist rein negativ.

Für die komplette Tabelle bitte seitlich scrollen.

Bergbau-Guide zu Fuß: So geht FPS- oder Hand-Mining

Ihr habt euer Pyro RYT Multitool über das MobiGlas (Ausrüstung) mit dem Ore Bit Mining-Attachement ausgerüstet? Ihr habt euch MacFlex Arms Orange “Rucksack” Core gekauft? Ihr seid auf einem Mond oder Asteroiden und wollt ein Hadanite-Vorkommen plündern? Dann lest hier, wie das Mining zu Fuß (also in First Person Sight) funktioniert.

Charakter beim FPS-Mining in Star Citizen

FPS-Bergbau in Star Citizen sieht nicht nur verdammt gut aus, es macht auch richtig Spaß! © S4G / Cloud Imperium Games

Tiefenscan per Multitool

Wenn ihr mit der Taste “4” (Standardbelegung) euer Multitool zieht und dann per Rechtsklick in den Mining-Modus umschaltet und auf ein Ressourcen-Depot zielt, startet ein Tiefenscan, der euch (siehe grünen Kasten im unteren Bild, von unten nach oben) folgende Informationen bringt:

Zusammensetzung (Composition)

Name des Edelsteins oder Erzes, das ihr abzubauen versucht.

Masse (Mass)

Gibt die Menge der abzubauenden Rohstoffe an. Beispielsweise zeigt der Wert 0.10 an, dass 10 Edelsteine aus diesem Stein zu erwarten sind.

Instabilität (Instability)

Wie stark die Energiezufuhr in den Stein schwankt, wird hier angegeben. Je höher der Wert, desto höhere Schwankungen können auftreten und umso schneller müsst ihr durch Änderungen an der Energiezufuhr reagieren können.

Widerstand (Resistance)

Zeigt an, wie viel Energie benötigt wird, um den Stein zuknacken. Wird etwa 0.5 angezeigt, bleibt das Energielevel des Felsens bei ca. 50% konstant. Allerdings ist das auch abhängig von der Instabilität des Steins.

Multitool-Anzeige beim Bergbau in Star Citizen erklärt

Im Kasten rechts findet ihr alle Informationen zum Stein und seiner Beschaffenheit. Der untere Pfeil zeigt den Bereich mit eurer Energiezufuhr an, der linke Pfeil zeigt auf die “Grüne Zone”, in die das Energielevel steigen muss. © S4G / Cloud Imperium Games

Abbau von Ressourcen-Depots mit dem Multitool

Energie per Multitool-Laser injizieren

Die Energie wird bei aktiviertem Mining-Mode des Multitools (Rechtsklick) durch Linksklick in den Stein injiziert. Im Display in der Mitte zeigt euch der rechte Balken, wie viel Energie ihr gerade in den Felsen jagt. Ihr erhöht den Energie-Output mit dem Mausrad. “Mausrad hoch” erhöht den Energieausstoß, “Mausrad runter” verringert ihn. Leider lässt sich die Energiezufuhr nicht auf den HOTAS-Throttle legen, wie beim Raumschiff-Mining.

Der linke mittlere Balken, die Batterie-Anzeige, ist derzeit immer gefüllt. Später werdet ihr das Tool nachladen müssen, wahrscheinlich mittels Batterien.

Mining in Star Citizen mit Multitool aus der Ego-Perspektive

Die Erhöhung oder Verringerung Energiezufuhr mittels Multitool erfolgt mit kräftigen Drehungen am Mausrad. © S4G / Cloud Imperium Games

Euer Ziel ist es, in der Anzeige auf der linken Seite den weiße Pfeil samt Linie, das Energielevel, in den Sweet-Spot oder die sogenannte “Grüne Zone” zu befördern und zu halten. Die Grüne Zone wird durch die beiden Linien in der Mitte markiert. Ist das Energielevel dazwischen, wächst ein grüner Balken. Ist der gefüllt, zerbricht der Stein und gibt seine Schätze preis.

Gefühl am Multitool: Nachjustieren der Energiezufuhr

Ihr könnt die Energiezufuhr derzeit nicht wirklich feinjustieren, sondern müsst mit kräftigen Drehungen arbeiten. Beachtet dabei, dass je höher der Energie-Marker steigt, desto schneller steigt er auch. Ähnlich wie beim Bergbau mit der Prospector arbeitet das Prinzip wie ein Schwungrad, allerdings nicht ganz so kräftig. Gleichwohl kann es je nach Instabilitäts-Level schwierig werden, den Energie-Marker in der Grünen Zone zu halten, da häufig plötzliche Sprünge auftreten können.

Diesen kann man nur durch etwas Voraussicht begegnen, indem ihr kurz bevor ihr einen neuen Sprung im Energielevel erwartet, das Mausrad schnell und stark zurückdreht. Sinkt das Energielevel zu schnell, müsst ihr ebenso kräftig wieder mit dem Mausrad hochdrehen, damit der grüne Balken nicht zu stark sinkt.

Profi-Tipp: Wenn ihr schnell und deutlich über die Grüne Zone hinausschießt und der Stein zu überladen beginnt, nehmt den Laser vom Stein, regelt etwas herunter und wartet einen Moment. Setzt den Laser dann wieder auf den Stein. Ihr solltet das Energielevel jetzt wieder beherrschen können. Denkt immer daran, dass Geduld eine Tugend ist -- wenn ihr zuviel zu schnell wollt, ist das Risiko groß, dass euch alles um die Ohren fliegt.

Einsammeln der Rohstoffe / Edelsteine

Zerbricht der Felsen wie geplant, gibt er eine Reihe Edelsteine frei, die ihr anvisiert. Drückt “F” (Standardbelegung) und wählt “Stow”, um die Beute in eurem Inventar zu verstauen.

Hadanite-Edelstein in der Hand eines Charakters in Star Citizen

Diesen Hadanite-Edelstein inspizieren wir gerade (“Inspect”). Wir können den fetten Klunker auch in unserem Inventar verstauen (“Stow”). © S4G / Cloud Imperium Games

Wo kann ich Rohstoffe verkaufen?

  • In Port Olisar, GrimHEX, Levski, Lorville und Area18 könnt ihr abgebaute Ressourcen verkaufen.

Wenn ihr das Maximum von 32 SCU erreicht habt (siehe im Mining-Modus rechts in der Mitte die Anzeige Cargo Capacity) und euer Rucksack mit Edelsteinen gefüllt ist, ist es Zeit zu verkaufen. Das könnt ihr in Port Olisar (Crusader), GrimHEX (Yela), Levski (Delamar), Lorville (Hurston) und Area18 (ArcCorp) an speziellen Trading-Konsolen tun, die beispielsweise in der Nähe der Administration an der Wand hängen.

Das Admin-Büro in Lorville befindet sind im Distrikt Metro Center. Die Trading-Konsolen in Area18 findet ihr im IO North Tower (direkt gegenüber, wenn ihr auf dem ArcCorp Plaza ankommt).

Achtung: Derzeit gibt es noch keine Verkaufsmöglichkeit für Mining-Ressourcen rund um microTech. Auch die Station Port Tressler im Orbit von microTech hat keine Handelskonsole für Bergbauprodukte.

Die Zukunft des Bergbaus in Star Citizen

Irgendwann sollen die Prospector und die MOLE in der Lage sein, ihre Container abzuwerfen. Transportschiffe wie die Caterpillar können die Container mittels Traktorstrahl in ihre Frachträume laden und die gewonnenen Ressourcen abtransportieren, während die Bergbauschiffe weiter Felsen zerlegen.

Dieses Konzept zeigt, dass die Prospector später ihre Container abkoppeln können soll. © Cloud Imperium Games

Dieses Konzept zeigt, dass die Prospector später ihre Container abkoppeln können soll. © Cloud Imperium Games

Mining-Plattform Orion: Vom Bergbauer zum Großindustriellen

Laut CIG ist die aktuelle Implementierung des Bergbauberufs nur die erste und grundlegende Version. Schon im Februar 2015 veröffentlichten die Entwickler ein detailliertes Designkonzept für umfangreiches Mining-Gameplay. Wir stellen euch das Konzept kurz vor. Denkt aber bitte daran, dass sich das damals vorgestellte Gameplay von der finalen Implementierung durchaus unterscheiden kann. Wir werden neue Informationen aktualisieren, sobald wir sie erhalten.

Zu diesem Konzept gehört beispielsweise großflächiges Scanning von Asteroidenfeldern, in denen dann die Bergbauplattform Orion wildern kann. Dieses riesige Industrieschiff soll 170 Meter lang sein und über 16.000 SCU laden können. Zwischen vier und sieben Mann Besatzung benötigt die Plattform, um sinnvoll zu funktionieren. Die wichtigsten Rollen für Spieler (oder NPCs, die allerdings Lohnkosten verursachen) sind wie folgt geplant:

Pilot

Der Pilot der Orion sorgt natürlich überhaupt erst dafür, dass die Plattform an einen Ort gelangt, an dem sich Ressourcen abbauen lassen. Innerhalb von Asteroidenfeldern ist er dafür verantwortlich, das Schiff unfallfrei zu navigieren und in Position zu bringen. Wahrscheinlich wird er in der Lage sein, die Orion für den Bergbauprozess auf irgendeine Weise zu fixieren, damit der Beam Operator den Mining-Laser präzise steuern kann. Falls nötig kann der Pilot die Plattform so positionieren, dass die Crew den besten Winkel für den Scan oder den Bergbauprozess finden kann.

Das Konzept der Bergbau-Pplattform RSI Orion. Dieses Raumschiff hebt Mining auf ein ganz neues Level. © Cloud Imperium Games

Das Konzept der Bergbau-Pplattform RSI Orion. Dieses Raumschiff hebt Mining auf ein ganz neues Level. © Cloud Imperium Games

Scan-Operator

Auf dieser Position arbeitet ein Spieler daran, lukrative Asteroiden ausfindig zu machen. Zu diesem Zweck injiziert er sogenannte RMAPs (Remote Material Analysis Packages) in die Asteroiden. Der Injektions-Prozess erfolgt über spezielle Raketen. Um einen passenden Injektionspunkt zu finden, muss der Operator die Oberfläche des Asteroiden scannen.

Hat er einen passenden Punkt gefunden und den richtigen Winkel berechnet, wird eine Rakete abgeschossen, die der Scan-Operator manuell an diesen Injektionspunkt steuern muss. Das Material, aus dem der Asteroid besteht, der Winkel in dem die Rakete aufschlägt, sowie die Aufschlagsgeschwindigkeit entscheiden darüber, ob eine Injektion erfolgreich war oder nicht. Erfolgreich injizierte RMAPs geben dann Auskunft über die Zusammensetzung des Asteroiden.

Beam-Operator

Der Beam-Operator ist für die Steuerung der Mining-Laser verantwortlich. Davon gibt es mehrere, die an Roboterarmen an der Front der Orion befestigt sind und Asteroiden in handliche Stücke zerlegen können. Ähnlich wie wir es von der Prospector kennen, kann der Beam-Operator die Leistung der Mining-Laser beeinflussen und die Energiezufuhr steuern. Dabei muss der Spieler besonders gut auf die Zusammensetzung des Asteroiden achten: Neben den festen Materialien wie Gold, Kupfer usw. sollen nämlich auch Gaseinschlüsse oder flüssige Ressourcen in Asteroiden versteckt sein.

Jagt der Beam-Operator massenhaft Energie in einen Gaseinschluss, kann das explosive und damit katastrophale Konsequenzen haben. Neben der Überwachung der Energiezufuhr muss der Beam-Operator aber auch auf seismische Wellen achten, die beim Bergbauprozess ausgelöst werden und ebenfalls zu unerwünschten Kettenreaktionen führen können.

Mit mehreren Mining-Lasern an Roboterarmen soll die Orion gleich mehrere Asteroiden bearbeiten können. © Cloud Imperium Games

Mit mehreren Mining-Lasern an Roboterarmen soll die Orion gleich mehrere Asteroiden bearbeiten können. © Cloud Imperium Games

Cargo-Operator

Über eine Konsole auf der Brücke des Schiffes überwacht der Cargo-Operator den sogenannten Eingangsport. Dort befindet sich ein schwerer Brecher, der die aus den Asteroiden herausgelösten Fragmente zerkleinert und sie ins Innere der Orion weiterleitet. Die Gesteinsfragmente, die in den Brecher gelangen, wählt der Cargo-Operator eigenhändig mit einem speziellen Traktorstrahlsystem aus. Dabei kann er die genaue Zusammensetzung des Fragments erkennen und auf diese Weise besonders lukrative Fragmente priorisieren. Für die erfolgreiche Bedienung der Konsole und des Traktorstrahlsystems soll ein gewisses Maß an Geschick nötig sein.

Refinery-Operator

Dieser Spieler bedient die schiffseigene Raffinerie. Dabei wird Roherz in verfeinertes Material umgewandelt, das dann in den Frachtcontainern der Orion gelagert wird. Unerwünschte Elemente wie Staub oder wertloses Gestein können dagegen in den Weltraum hinaus geblasen werden, was im Gegensatz zur aktuellen Bergbaumechanik mit der Prospector erheblich Platz und Zeit spart.

Der Refinery-Operator muss bei seiner Arbeit das Roherz durch eine Reihe verschiedener Aufbereitungsanlagen steuern. Bedienungsfehler im Veredelungsprozess können dabei dazu führen, dass Geräte ausfallen und repariert werden müssen oder der letztendliche Ertrag geringer ausfällt.

Produktionsketten in Star Citizen: Das ist geplant

Bergbau in seiner kleinen (beispielsweise mit der Prospector) und großen Form (wie mit der Orion geplant) soll in Zukunft nur ein Teil des Wirtschaftskreislaufs in Star Citizen sein. Dabei stellt Mining den Beginn einer (möglichen!) Produktionskette dar: Hier wird das Rohmaterial gewonnen.

Das Bergbauschiff selbst oder ein Transportschiff übernimmt den ersten Teil der Logistik und liefert das Material entweder an eine Raffinerie, oder (wenn das Schiff selbst über eine Raffinerie verfügt) bringt die verfeinerten Materialien direkt in eine Fabrik, die Zwischenprodukte produziert (Raumschiffteile, Waffenteile, Zubehörteile). Materialien aus Raffinerien müssten natürlich ebenfalls von Transportschiffen an Fabriken geliefert werden.

Die Zwischenprodukte könnten dann wiederum an Fabriken für Endprodukte geliefert werden, diese Endprodukte wiederum an Stationen oder Landezonen. Auf diese Weise entstünde ein sehr komplexes Wirtschaftssystem, in dem Nachfrage und Angebot in jeder Sektion der Produktionskette eine (zumindest teilweise) spielergetriebene Wirtschaft ermöglicht.

Wir hoffen, dass euch unser Guide gefallen und vor allem weitergeholfen hat. Falls ihr weitere Tipps habt, lasst sie uns in den Kommentaren wissen. Einen ausführlichen Artikel zur Squadron 42-Roadmap findet ihr ebenso bei uns wie einen Report über die Faszination von Cyberpunk.

Über den Autor

Chefredakteur SPACE4GAMES. Hat die Baldur's Gate-Saga 7 Mal durchgespielt. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy. Gelegentlich Youtube-Täter auf Game.Play.Me.

Kommentare

  • Avatar
    FuDaVan
    31. März 2020

    Addition zu den Schiffen mit denen Steine scanbar sind:
    Cutlass Red

  • Avatar
    Snoot
    11. März 2020

    Ersteinmal vielen Dank für Deine Arbeit an diesem umfassenden Guide. Ich kann evtl. etwas mit Beitragen. Man bekommt mit einer Prospector mit dem Standardlaser auch recht große Brocken geknackt, wenn man sich etwas Mühe gibt. Zuerst schießt man wie gewohnt in die Mitte des Felsens und merkt schnell, dass nicht vorwärts geht. Dann beginnt man damit in kreisförmigen Bewegungen immer größere Bereiche des Felsens zu bestrahlen, um überall Energie und Hitze einzubringen. Man sollte immer wieder mal in die Mitte zurück gehen, da er dort wieder kälter wird. Wenn man die gesamte Fläche des Felsens, die man sehen kann glühend hat, beginnt man um den Felsen herum zu strafen und ihn von allen Seiten aufzuladen. Irgendwann glüht der gesamte Felsen und bricht. Ich weiß nicht ob es auch mit rein zentralem Beschuss irgendwann gehen würde, auf jeden Fall geht es so wesentlich schneller und macht mehr Spass.

  • Avatar
    eXc0mmunicated
    16. Januar 2020

    Vielen, vielen Dank für Deine Mühe. Ganz toll gemacht! Kleine Ergänzung…auf Aberdeen gibt es auch Hadanite, welches händisch geminert werden muss. LG und weiter so

  • Avatar
    MindBurnt
    11. Januar 2020

    Einfach nur top dieser Guide 👍
    Aber…  
    Ich würde es toll finden, wenn du beim Guide nen Punkt hinzufügt und zwar wählerisch zu sein.
    So manche zerlegen die Steine einfach und sammeln alles mögliche ein. Die sehen hoher Wert mit Aluminium, Copper oder gar Gold (klingt ja sehr wertvoll) und packen es ein und wundern sich zum Schluss, warum die nicht mal 10.000 aUEC gemacht haben.
    Man sollte in diesen Guide noch darauf hinweisen, dass wenn man wirklich höhere Verkaufszahlen erreichen will, dann zB eher in Richtung ab 80% Hephaestanite oder Aggricium einsammelt.
    Bei wertvolleren Erzen wie Laranite und Bexalite kann man auch mit 60% einsammeln und bei Taranite und Bexalite auch mit 40% einpacken.
    Ausnahmen wären dann zB Felsen mit 60% Aggricium + 40% Diamond. Obwohl man nur 60% Aggricium hat, sorgt das Diamond dafür, dass man kein Ausschussmaterial wie Inert Material mit einpackt und somit ist dieser Felsen auch gut was wert.

    Ich hoffe, dass du dies noch irgendwann hinzufügt 😉

  • Avatar
    Rabbinator
    5. Januar 2020

    Hallo Schöner Mining Guid mir ist nur ein Punkt aufgefallen mit dem ich nicht übereinstimme, der Punkt das der Hofstede der beste Laser ist den der Helix ist in alle werten besser. Ich komme darauf weil er erstens die Instability nicht erhöht sondern senkt (Fehler in der Tabelle) und zweitens bei dem Punkt “Optimal Charge Window Size” das Mining um einiges leichter macht da er den Grünen abbau Bereich vergrößert, den einzigen Nachteil abgesehen vom Preis ist der Shatter Dmg.
    Sonst schne Arbeit und Danke dafür.

  • Avatar
    Christian
    2. Dezember 2019

    Sehr genialer Guide Benjamin, umfassend und informativ! Eine Frage zu den Asteroiden: Findet man die nur bei LaGrange-Punkten oder sind die auch andernorts zu finden? Ich meine bei manchen Orbital Markern auch schon welche gesehen zu haben. Und gleich noch eine Frage zu den Orbitalmarkern, kann man die mit dem Mobiglass nicht targetten? Weil die Suche über die Spooling-Aktivierung ist doch etwas mühsam finde ich :).

    Danke für deine tolleArbeit und weiter so!

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