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Star Citizen: Der ultimative Mining-Guide

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Star Citizen: Der ultimative Mining-Guide

Wo kann man am besten Bergbau betreiben? Welche Ressourcen bringen den meisten Profit? Unsere Tipps & Tricks zum Mining helfen euch weiter.

Eine englische Version dieses Guides findet ihr hinter dem Link.
An english version of this guide can be found behind the link.

In diesem Artikel beantworten wir folgende Fragen:

  • Wie gehe ich perfekt mit dem Mining-Raumschiff MISC Prospector um?
  • Wie kann ich gute von schlechten Ressourcenquellen unterscheiden?
  • Welche Materialien lohnen sich besonders?
  • Worauf muss ich bei der Extraktion von Ressourcen achten?
  • Wie funktioniert Asteroiden-Mining?
  • Welche Orte im Universum sind besonders lukrativ?
  • wie sieht die Zukunft des Bergbau-Berufs in Star Citizen aus?
  • Welche Produktionsketten sollen später in Star Citizen möglich sein?

Damit es in Star Citizen irgendwann einmal komplette Produktionsketten in einer spielergetriebenen Ökonomie geben kann, braucht es noch viel Grundlagenarbeit. Das heißt im Klartext: Berufe, die verschiedene Industriezweige wie Rohstoffgewinnung und Logistik abdecken. Die Grundlagen für die Logistik sind schon seit Update 3.0 gelegt.

Mit Schiffen wie der Freelancer oder der Caterpillar laden wir uns die Frachträume an Handelskiosks voll und schippern unsere Waren an einen anderen Ort im persistenten Universum, an dem wir hoffentlich einen ausreichend hohen Preis erzielen, um Einkauf sowie Transportkosten (Treibstoff und eventuell auch Munitions- bzw. Reparaturkosten) nicht nur wieder reinzuholen, sondern auch Gewinn zu erzielen.

Mit Mining ist seit Update 3.2 der erste „aktive“ Beruf im Spiel. Bergbau benötigt in Star Citizen nicht nur ein passendes Raumschiff, sondern auch eine ganze Menge Skill und Fingerspitzengefühl. Mittlerweile ist Update 3.4 auf den Live-Servern und der Bergbau wurde um Asteroiden-Mining und neue Ressourcen erweitert. Außerdem gibt es neue Monde und Asteroidengürtel, in denen wir nach Ressourcen suchen können. Wir stellen euch den Bergbau detailliert vor und zeigen, mit welchen Tipps & Tricks ihr zum Profi-Miner werdet. Außerdem erklären wir euch, was in Zukunft noch für den Bergbau geplant ist und wie umfangreiche Produktionsketten in (etwas weiter entfernter) Zukunft in Star Citizen aussehen könnten. Lest dazu auch unseren Artikel zur Roadmap für Star Citizen.

Wer keine Lust auf Details hat, dem geben wir hier eine kurze Zusammenfassung.

Achtung: Star Citizen befindet sich weiterhin in der Alpha-Phase. Veränderungen sind mit jedem Patch an der Tagesordnung. Deshalb können sich Daten aus diesem Guide manchmal von der Praxis unterscheiden. Wir sind zwar bemüht, Änderungen umgehend einzuarbeiten und den Guide aktuell zu halten, wenn euch aber deutliche Unterschiede auffallen, dann teilt es uns gern in den Kommentaren mit.

Dieses Video wird von YouTube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

TL;DR: Wie werde ich durch Mining schnell reich?

  • Ihr werdet durch Mining nicht schnell reich, dafür aber konstant. Wie viel ihr verdient hängt vom Zufall, aber auch von eurem Können ab. Und so funktioniert es:
  1. Kauft euch eine MISC Prospector (Echtgeld oder im Spiel in Lorville / Levski)
  2. Fliegt auf einen Mond oder in ein Asteroidenfeld
    1. Kurze Strecke, mittlerer Gewinn: Levski (Delamar) –> Asteroidenfelder
    2. Mittlere Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: Port Olisar –> Cellin, Daymar
    3. Lange Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: Lorville (Hurston) –> Aberdeen, Arial
  3. Scannt nach abbaubaren Felsen (TAB-Taste)
  4. Baut im Mining-Modus (Taste „M) vor allem Taranite, Bexalite, Borase, Laranite, Agricium und Hephaestanite ab. Corundum, Quartz und Aluminium lasst ihr liegen, alles andere wird nur bei mindestens 5 – 10 oder mehr Prozent Inhalt mitgenommen
  5. Extrahiert nur die Felsstücke, die ein gutes Masse-Ressourcen-Verhältnis haben

Mining und Performance

Star Citizen befindet sich zwar noch in der Alpha-Phase, Update 3.4 lässt uns aber mittlerweile sehr gut und meistens flüssig spielen. Regelmäßige Einbrüche der Framerate gehören der Vergangenheit an: Die Performance und die Stabilität wurde erheblich verbessert, wie unser Performance-Guide zeigt. Wenn ihr also nicht gerade einen Server mit Schluckauf erwischt oder in Bugs rennt, könnt ihr schon jetzt mit dem Bergbau-Beruf viel Freude haben.

Guide zum Bergbau / Mining

Mit welchen Raumschiffen ist Mining in Star Citizen möglich?

  • Derzeit können wir nur mit der MISC Prospector Ressourcen abbauen. Die Bergbauplattform Orion kommt erst später ins Spiel.

Das Raumschiff: MISC Prospector

Um Mining betreiben zu können, müsst ihr das passende Raumschiff besitzen. Derzeit gibt es nur ein Schiff, das Bergbau kann: die Prospector. Dieses einsitzige Industrieschiff stellen wir euch im verlinkten Artikel im Detail vor.

In Update 3.2 kann nur mit der MISC Prospector Mining betrieben werden. © Cloud Imperium Games

Bislang kann nur mit der MISC Prospector Mining betrieben werden. © Cloud Imperium Games

Die Prospector kann derzeit für knapp 170 € über die offizielle Webseite von Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) erworben werden. Wer hingegen vor einiger Zeit im Konzeptverkauf des Wiederverwertungsschiffes Vulture zugeschlagen hat, bekommt bis zur Fertigstellung und Veröffentlichung des Drake-Schiffes eine Prospector als Leihschiff gestellt.

Ihr könnt sie euch aber auch im Spiel verdienen: In Lorville und auf Levski steht die Prospector für 1.620.750 aUEC zum Verkauf.

Ressourcen suchen

Wie und wo finde ich abbaubare Felsen / Ressourcen?

  • Mit Hilfe der Scan-Mechanik finden wir Ressourcen auf Mondoberflächen oder in Asteroidengürteln.

Oberflächen-Scan

In der Alpha 3.4 von Star Citizen finden wir Ressourcen im Gestein auf Monden oder Asteroiden. Wir setzen uns also in die Prospector und fliegen zu einem Mond (oder in einen Asteroidengürtel), beispielsweise Arial (im Orbit des Planeten Hurston). Auf der Oberfläche angekommen, schalten wir mit der TAB-Taste in den Scanning-Modus. Haltet die linke Maustaste gedrückt, um den Scan (auf Stufe 1x) voll aufzuladen und lasst die Taste los, um den Ping auszulösen.

Die quaderförmigen Gitter zeigen uns an, wo wir genauer suchen sollten. © Cloud Imperium Games

Die quaderförmigen Gitter zeigen uns an, wo wir genauer suchen sollten. © Cloud Imperium Games

Anders als bei Einführung des Bergbaus sind Ressourcen-Felsen mittlerweile erheblich dünner gesät. Deshalb bekommt ihr nach einem Scan oft zuerst nur einen Bereich angezeigt, in dem sich Ressourcen befinden könnten. Potentielle Bergbau-Ressourcen werden wie in obigem Screenshot durch große quaderförmige Gitter angezeigt.

Fliegt in so einen Bereich und wiederholt den Scan, um Ressourcen-Knoten zu finden. Ändert mit den Tasten „C“ und „V“ den Scan-Radius auf Stufe 2x oder sogar 4x. Damit wird der Radius kleiner, die Genauigkeit aber höher und es werden mehr Ressourcen-Knoten angezeigt. Ihr könnt auch auf Sicht nach abbaubaren Felsen suchen, denn sie haben eine eigene Textur und oft die gleiche Form, wie ihr in folgendem Bild seht.

So sieht ein abbaubarer Felsen aus: Eine gleichmäßige, etwas dunklere Textur und eine oft nach oben spitz zulaufende Form. © Cloud Imperium Games

So sieht ein abbaubarer Felsen aus: Eine gleichmäßige, etwas dunklere Textur und eine oft nach oben spitz zulaufende Form. © Cloud Imperium Games

Achtung: Beim Asteroiden-Mining gibt es keinen Bereich, hier werden euch nur die abbaubaren Asteroiden innerhalb des Scan-Radius angezeigt.

Fliegt auf die markierten Steine zu und richtet Schiff und Zielcursor auf den Felsen aus um einen Tiefen-Scan vorzunehmen.

Tiefen-Scan

Normalerweise lässt sich ein Ressourcen-Knoten auch mit dem Scan untersuchen, das funktioniert derzeit aber nicht immer zuverlässig. Der Tiefen-Scan startet oft erst, wenn ihr sehr nah dran seid oder in den Mining-Modus gewechselt habt (Taste „M“). Dabei werden folgende Daten gewonnen:

Masse (Mass)

Rechts oben in der Benutzeroberfläche im Bergbaumodus der Prospector findet ihr die Masse des Felsens. Je höher die Masse, desto mehr Energie benötigt ihr, um den Felsen aufzubrechen.

Mit dem Tiefen-Scan bekommen wir Infos über Masse, Zusammensetzung, Instabilität und Widerstand des Felsens. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Mit dem Tiefen-Scan bekommen wir Infos über Masse, Zusammensetzung, Instabilität und Widerstand des Felsens. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Zusammensetzung (Composition)

Zum größten Teil bestehen die Felsen aus sogenannten „Inert Materials“, also wertlosen Inhaltsstoffen des Steins (Gestein, Staub etc.). Darüber hinaus finden wir wertvollere Materialien wie Bexalite, Agricium oder Gold. Die Zusammensetzung wird uns unterhalb der Masseanzeige des Felsens präsentiert. Die Materialmenge wird in Prozent angegeben.

Instabilität (Instability)

Die Instabilität des Felsens wird uns links unterhalb des Energy Transfer Graph angezeigt. Je höher die Instabilität ist, desto schneller neigt der Felsen dazu, zu überladen und unkontrolliert zu explodieren.

Widerstand (Resistance)

Der Widerstand eines Felsens (der Wert wird in der Benutzeroberfläche unterhalb des Wertes für Instabilität angezeigt) gibt an, wie schwer es für unseren Mining-Laser ist, ihn zu knacken. Je mehr sich der Wert der Zahl 1 annähert, desto widerstandsfähiger ist der Stein und desto schwieriger die Injektion von Energie.

Wo finde ich die besten Mining-Spots?

  • Es gibt keine besten Spots per se. Kurze Wege findet ihr beim Asteroiden-Mining über Delamar. Potentiell lukrative Mining-Spots bei mittleren Anflugrouten sind Cellin, Daymar, Aberdeen und Arial. Yela empfehlen wir aufgrund der Piraten sowie der Gesetzlosen-Station GrimHex nur mit Geleitschutz.

Früher fanden sich lukrative Felsen in der Nähe von Mining-Außenposten. Mittlerweile hat sich das deutlich verteilt. Es gibt Theorien, dass die Spawn-Rate wertvoller Materialien wie Agricium vom Untergrund abhängen (beispielsweise soll Agricium auf Yela häufiger auf Schnee, also weißem Untergrund auftreten), dass konnten wir aber bislang nicht verifizieren. Wir können nur mit Sicherheit sagen, dass es Zufall ist, welche Ressourcen in welchen Mengen auftreten. Ihr kommt um eine Suche nicht herum.

Nur 350 Kilometer über Delamar finden wir auch ganz nette Ressourcen-Vorkommen. © Cloud Imperium Games

Nur 350 Kilometer über Delamar finden wir auch ganz nette Ressourcen-Vorkommen. © Cloud Imperium Games

Allerdings kommen manche Ressourcen nur in gewissen Gegenden vor. Die folgende Liste sagt euch, wo ihr welche Ressourcen erwarten könnt.

Stanton-System
Crusader Der Gasriese kann aktuell nicht erkundet werden
Cellin Aluminium, Beryl, Bexalite, Corundum, Gold, Titanium
Daymar Agricium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Quartz, Taranite, Titanium,  Tungsten
Yela Aluminium, Agricium, Beryl, Corundum, Diamond, Laranite, Tungsten
CRU L1 – L5 Aluminium,  Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
Delamar Auf dem Planetoiden selbst ist kein Mining möglich
Asteroidenfelder Aluminium,  Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
Hurston Auf dem Planeten ist derzeit kein Mining möglich
Aberdeen Beryl, Bexalite, Corundum, Diamond, Hephaestanite, Gold, Titanium
Arial Bexalite, Hephaestanite, Quartz
Ita Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Diamond, Gold, Quartz, Titanium, Tungsten
Magda Agricium, Aluminium, Beryl, Diamond, Tungsten
HUR L1 – L4 Aluminium,  Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten

Welche Rohstoffe sind besonders wertvoll und welche Preise werden erzielt?

  • Derzeit bringen Taranite, Bexalite, Borase, Laranite, Agricium und Hephaestanite das meiste Geld.

Wenn ihr immer sofort das erstbeste Ressourcendepot mit eurem Mining-Laser attackiert, werdet ihr bald feststellen, dass ihr extrem viel Zeit für extrem wenig Geld verplempert. Deshalb ist es gut zu wissen, welche Depots welche Materialien beinhalten und welche Ressourcen die meisten Credits bringen.

Taranite ist derzeit das lukrativste Material. @ Cloud Imperium Games

Taranite ist derzeit das lukrativste Material. @ Cloud Imperium Games

Hinweis: Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ihr weitere Informationen zu Mineralien und Depots habt, lasst es uns gern in den Kommentaren wissen. Die Liste ist nach den aktuell wertvollsten Ressourcen geordnet. Die Empfehlungen zu den Prozentzahlen sind Richtwerte.

Letztes Update: Januar 2019

Ressource Depot % aUEC
Taranite Igneous 1 1.804,05
Bexalite Felsic, Obsidian 1 1.309,80
Borase Asteroid (E-Type) 1 1.047,22
Laranite Granite 1 912,63
Agricium Gneiss, Granite, Shale 1 814,17
Hephaestanite Felsic, Obsidian 1 470,38
Titanium Asteroid (P-Type), Igneous, Shale 1 262,7
Diamond Gneiss, Granite, Quartzite 1 216,18
Gold Asteroid (E-Type), Igneous, Quartzite, Shale 1 192,86
Copper Asteroid (E-Type), Igneous 1 182,13
Beryl Quartzite 1 134,09
Tungsten Asteroid (M-Type), Granite, Igneous 1 123,67
Corundum Asteroid (E-/M-Type), Granite, Obsidian 1 80
Quartz Felsic, Quartzite 1 45,45
Aluminium Asteroid (P-/M-Type), Shale 1 38,97
Inert Material überall 1 0,65

Nun könnt ihr schnell eine Vorauswahl der Depots oder Ressourcen treffen, die ihr abbauen möchtet, was euch schon mal eine Menge Zeit spart.

Wann soll ich eine der obigen Ressourcen abbauen?

Dunkelgrün = Immer abbauen
Hellgrün = ab 5 Prozent
Orange = ab 10 Prozent
Rot = ab 25 Prozent

Worauf sollte ich bei den Ressourcen achten?

  • Je höher die Prozentzahl der Ressource, desto besser.

Wenn ihr euch ein Depot genauer anschaut, achtet vor allem auf die Prozentzahlen. Je höher die Prozentzahl, desto mehr Profit! Beispielsweise ist ein 18%iges Quartz-Vorkommen lukrativer, als ein 0,4%iges Diamant-Vorkommen. Allerdings sind wiederum ein Prozent Laranite mehr wert, als 18 Prozent Quartz.

Es muss nicht immer Taranite sein: Über 20 Prozent Titanium lohnen sich auf jeden Fall. © Cloud Imperium Games

Es muss nicht immer Taranite sein: Über 20 Prozent Titanium lohnen sich auf jeden Fall. © Cloud Imperium Games

Nehmt euch ruhig mehr Zeit für die Suche nach einem lukrativen Ressourcendepot. Ihr werdet dadurch letztendlich Zeit sparen und mehr Geld verdienen. Darüber hinaus könnt ihr euch als Faustregel merken: Je weiter der grüne Bereich in der Rock Energy Level-Anzeige (links unten in der Benutzeroberfläche) nach hinten verschoben und je kleiner dieser Bereich ist, desto profitabler ist dieser Felsen wahrscheinlich.

Ausrichtung des Raumschiffs vor dem Abbau

Bevor ihr mit dem Mining-Laser auf einen Felsen schießt, positioniert die Prospector vernünftig. Seid ihr zu weit vom Felsen entfernt, kann es vorkommen, dass ihr in Steine mit hohem Widerstandsgrad nicht genug Energie injizieren könnt. Fliegt ruhig relativ nah an Felsen heran. Aber Achtung: Je näher ihr einem Felsen seid, desto mehr Schaden verursacht der Stein, wenn ihr ihn durch Überladung hochjagt. Das kann bis zur Zerstörung eures Raumschiffes führen.

Die Prospector zu landen ist eine gute Strategie, um den Mining-Laser zu stabiliseren. © Cloud Imperium Games / Mr. Hasgaha (https://www.flickr.com/photos/hasgaha/)

Die Prospector zu landen ist eine gute Strategie, um den Mining-Laser zu stabiliseren. © Cloud Imperium Games / Mr. Hasgaha (https://www.flickr.com/photos/hasgaha/)

Profitipp: Ein Mining-Vorgang dauert in Star Citizen eine Weile. Zwar hält sich eine schwebende Prospector recht ruhig in der Luft, eine gewisse Eigenbewegung ist trotzdem zu verzeichnen. Das kann insbesondere bei Felsfragmenten dazu führen, dass mitten im Eifer des Gefechts der Laser vom Ziel rutscht. Das ist besonders ärgerlich, wenn ihr gerade kurz davor gewesen seid, den Stein zu knacken. Wenn ihr die Prospector landet, kann das nicht so leicht passieren. Schaltet ihr zusätzlich die Triebwerke des Raumschiffs aus, spart ihr zudem eine Menge Treibstoff, was gleichzeitig eure Ausgaben verringert und euren Gewinn erhöht.

Nachteil: Manchmal können Gesteinsbrocken außerhalb der Bewegungsreichweite des Lasers landen, wenn ein Felsen auseinander bricht. Dann müssen wir die Triebwerke wieder starten und das Schiff umpositionieren, um die Früchte unserer Arbeit zu ernten. Rückwärts strafen, um Abstand zum Felsen zu gewinnen und die Energiezufuhr dadurch zusätzlich zu beeinflussen, ist so auch nicht möglich.

Beim Abbau von Asteroiden müsst ihr dagegen jederzeit aufpassen, ob eine eventuelle Eigenbewegung des Raumschiffes den Laser vom Stein weg bewegt. Justiert vorsichtig mittels der Strafe-Tasten nach.

Wie baue ich Felsen in Star Citizen richtig ab?

  • Im Mining-Modus müssen wir den Laser auf dem Felsen halten und durch Veränderung der Energiezufuhr das Energielevel im Felsen so lange im grünen Bereich halten, bis er aufbricht.

Mining-Laser, Mining Throttle, Energy Transfer Graph

Wenn ihr im Mining-Modus seid, aktiviert ihr den Mining-Laser mit der linken Maustaste. Das Ziel ist es, den Fracturing Sensor auf der rechten Seite komplett zu füllen. Zu diesem Zweck müssen wir das Energielevel des Steins (Rock Energy Level, die Anzeige links unterhalb der Anzeige der Laserstärke, Laser Throttle) im grünen Bereich halten. Dieser Bereich kann ziemlich klein sein und es braucht einige Übung, um die Laserenergie lang genug dort zu halten, bis der Fracturing Sensor komplett gefüllt ist.

Der linke Pfeil deutet auf den grünen Bereich, der den Fracturing Sensor (rechter Pfeil) triggert. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Der linke Pfeil deutet auf den grünen Bereich, der den Fracturing Sensor (rechter Pfeil) triggert. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Die Stärke des Mining-Lasers verändert ihr durch Drehen am Mausrad. Alternativ (und das ist auch unsere Empfehlung) könnt ihr in den Tastenkonfigurationen für euren HOTAS den Mining-Laser unter dem Punkt Mining –> Mining Throttle auf eine Throttle-Achse legen. Im Bild seht ihr beispielsweise zwei Lösungen, die uns sehr gut gefallen.

Auf unserem HOTAS Saitek X52 Pro haben wir den Regler für den Mining Throttle auf dieses Rad gelegt. © SPACE4GAMES

Auf unserem HOTAS Saitek X52 Pro haben wir den Regler für den Mining Throttle auf dieses Rad gelegt. © SPACE4GAMES

Mining Laser auf dem Thrustmaster Warthog. © SPACE4GAMES

Mining Laser auf dem Thrustmaster Warthog. © SPACE4GAMES

Als Anfänger solltet ihr erst einmal ein Gefühl für den Laser entwickeln. Erhöht die Energiezufuhr langsam, bis der Energy Transfer Graph links in der Benutzeroberfläche zu steigen beginnt. Je höher das Energielevel des Felsens steigt, desto schneller steigt die Energie. Das bedeutet, dass ab einem bestimmten Punkt relativ wenig zusätzliche Energie ausreicht, um das Energielevel deutlich anzuheben. Ihr könnt euch das ein bisschen wie eines dieser Modellautos mit Schwungantrieb vorstellen: Sobald ihr das Auto angeschoben habt, beschleunigt es durch seinen Schwungantrieb selbstständig ein gutes Stück vorwärts.

Ständiges Nachjustieren der Energiezufuhr

Gerade bei einem sehr kleinen grünen Bereich kann das zu Schwierigkeiten führen, denn wenn wir in den roten Bereich kommen, steigt der Overcharge Sensor (die Anzeige rechts unter dem Fracturing Sensor). Der Fracturing Sensor sinkt gleichzeitig sehr schnell. Ist der Overcharge Sensor komplett gefüllt, explodiert der Felsen und kann unser Schiff schwer beschädigen oder sogar zerstören.

Achtung: Wie oft ihr in den Überladungsbreich kommt, bestimmt auch, wie weit die Felsbrocken fliegen, wenn ihr den Felsen erfolgreich aufgebrochen habt. Gerade beim Asteroidenabbau kann es etwas nervig sein, den Felsbrocken hinterher fliegen zu müssen.

Das bedeutet, dass wir jederzeit die Energiezufuhr nachjustieren müssen – es gibt nur selten eine perfekte Einstellung. Die Kunst ist es, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel Energie wir zuführen oder wegnehmen müssen, während wir uns im grünen Bereich befinden.

Orientiert euch an den Prozentzahlen des Laser Throttles, während ihr versucht, den grünen Bereich des Rock Energy Level zu treffen. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Orientiert euch an den Prozentzahlen des Laser Throttles, während ihr versucht, den grünen Bereich des Rock Energy Level zu treffen. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Ihr müsst dabei auf die Prozentanzeige links oberhalb des Rock Energy Level achten und dementsprechend die Energie regulieren, beispielsweise von einer Energiezufuhr von 12 Prozent mit einem einzigen Schwung am Mausrad auf 4-5 Prozent herunterfahren und umgekehrt. Beobachtet das Verhalten der Energie genau und versucht, Regelmäßigkeiten auszumachen. Sehr hilfreich ist hier der Sound, der viel über den Zustand des Steins verrät. Hört also genau hin.

Beobachtet außerdem das Verhältnis der Gesteinsmasse zum Anstieg des Energielevels. Die Instabilität und der Widerstand des Felsens spielen dabei auch eine Rolle. Dieses Verhältnis lässt euch schnell erkennen, dass es bestimmte Prozentwerte bzw. Prozentbereiche gibt, nach denen ihr euch richten könnt. Das ist hilfreich beim zukünftigen Mining an Felsen mit ähnlicher oder gleicher Masse.

In der folgenden Tabelle haben wir diesbezüglich ein paar Erfahrungswerte aufgeführt. Betrachtet Sie bitte nur als grobe Richtwerte, für die Praxis müsst ihr unbedingt auch eure eigenen Erfahrungen sammeln.

Masse / kg Aufladung % Grüner Bereich: Max. % Grüner Bereich: Min. %
3.000 – 4.000 70 40 20
400 – 600 20 12 4

Um also die Energiezufuhr im grünen Bereich zu halten, müssen wir in den richtigen Momenten zwischen den Werten für hoch und niedrig wechseln. Sobald wir das Gefühl haben, dass die Energie gleich einen Sprung in den roten Bereich machen könnte, müssen wir auf den niedrigen Wert wechseln, dann aber rechtzeitig wieder auf den hohen Wert zurückschalten, bevor die Energie aus dem grünen Bereich sinkt bzw. wenn sie knapp darunter gesunken ist.

Profitipp: Mit Hilfe der oben angesprochenen HOTAS-Regler lässt sich die Energie auch sehr gut schubweise injizieren. Gebt mit dem Hebel oder Rad kurz volle oder zumindest hohe Energie ab und stellt sofort den Laser wieder auf Null. Wiederholt das regelmäßig, um im grünen Bereich zu bleiben.

Unterhalb des grünen Bereichs sinkt auch der Fracturing Sensor wieder, was die ganze Angelegenheit ein bisschen hektisch werden lassen kann. Hektik ist allerdings das Letzte, was ihr jetzt gebrauchen könnt. Bewahrt die Ruhe und fangt lieber noch einmal von vorn an, bevor ihr den Stein und eventuell euer Raumschiff zerstört.

Exit-Strategie für den Notfall

Bekommt ihr die Energie nicht in den Griff und seid dabei, den Felsen hoffnungslos zu überladen, schaltet den Laser mit Linksklick aus oder bewegt ihn komplett vom Felsen weg. Wenn ihr das rechtzeitig macht, sinkt das Energielevel langsam und ihr könnt nach ein paar Minuten erneut euer Glück versuchen.

Rauch und Funken im Cockpit der Prospector: Das Ergebnis einer Fels-Explosion. © Cloud Imperium Games

Rauch und Funken im Cockpit der Prospector: Das Ergebnis einer Fels-Explosion. © Cloud Imperium Games

Besonders zähe Steine knacken

Ist euer Mining-Laser bereits auf 100 Prozent, ihr kommt aber trotzdem nicht in den grünen Bereich? Dann müsst ihr näher an den Stein heran fliegen.

Eine weitere (zukünftige) Möglichkeit, ist die Übertaktung des Mining-Lasers. Dazu geht ihr auf einem der Multifunktions-Displays (MFDs) auf den Menüpunkt „Items“. Sucht dort den Eintrag „Varipuck S2 Gimbal Mount“ und klickt auf „Overclock“. Aktuell ändert sich aber nichts an der Energieanzeige, es ist deshalb wahrscheinlich, dass dieses Feature noch nicht aktiv ist und erst in einem späteren Update richtig funktionieren wird. Aber ihr wisst jetzt immerhin schon mal, wie und wo ihr übertakten könnt.

Unter "Items" findet ihr Overclocking-Möglichkeiten für Waffen, Schilde und den Mininglaser. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Unter „Items“ findet ihr Overclocking-Möglichkeiten für Waffen, Schilde und den Mininglaser. © Cloud Imperium Games / SPACE4GAMES

Eine dritte Möglichkeit besteht darin, einen Kumpel mit einer zweiten Prospector zu holen und gemeinsam den Stein zu knacken. Dafür ist allerdings eine gute Absprache nötig, um die doppelte Energiezufuhr erfolgreich zu koordinieren.

Wie extrahiere ich Ressourcen / Rohstoffe aus den Felsbrocken?

  • Mit dem Extraktions-Modus holen wir die Mineralien aus den Felsbrocken. Dabei achten wir auf das Masse-Inhalt-Verhältnis der einzelnen Brocken und lassen geringe Ressourcenanteile links liegen.

Die Prospector besitzt vier Bergbau-Container. Jeder Container kann acht Standard Cargo Units (SCU, die Maßeinheit für Fracht in Star Citizen; 1 m³, plus einen Rand von 125 mm an jeder Seite) Material aufnehmen. Um Ressourcen in die Container zu befördern, schaltet ihr mit der rechten Maustaste vom Bergbau-Modus in den Extraktions-Modus und startet den Traktorstrahl. Felsbrocken, die in die Container aufgenommen werden können, werden violett umrandet dargestellt. Richtet den Traktorstrahl darauf aus, bis der Brocken vollständig aufgenommen wurde.

Sehr gutes Masse-Ressourcen-Verhältnis: Achtet immer darauf, so wenig Inert Materials wie möglich mitzunehmen. © Cloud Imperium Games

Sehr gutes Masse-Ressourcen-Verhältnis: Achtet immer darauf, so wenig Inert Materials wie möglich mitzunehmen. © Cloud Imperium Games

Wichtig: Um einen möglichst hohen Profit zu erreichen, solltet ihr das Verhältnis zwischen Masse und enthaltenen Ressourcen beobachten. Je kleiner die Masse und je höher die enthaltene Prozentzahl der enthaltenen Ressource, desto besser. Beispiel: Ein 70 kg schwerer Brocken mit 11 Prozent Ressourcen ist einem 210 kg schweren Felsbrocken mit 5 Prozent meistens vorzuziehen. Allerdings müsst ihr dabei auch die Seltenheit des Materials berücksichtigen. Die wertvollsten Ressourcen aus unserer obigen Liste solltet ihr meistens mitnehmen, solange der Ressourcengehalt nicht völlig marginal ist (bspw. 0,04 Prozent).

Wo kann ich Rohstoffe verkaufen?

  • In Port Olisar, Levski, GrimHEX und Lorville könnt ihr abgebaute Ressourcen verkaufen.

Wenn ihr das Maximum von 32 SCU erreicht habt (siehe im Mining-Modus rechts in der Mitte die Anzeige Cargo Capacity), ist es Zeit zurück zu fliegen und zu verkaufen. Das könnt ihr in Port Olisar, Levski, Grim HEX und Lorville an einer der speziellen Trading-Konsolen tun, die beispielsweise in der Nähe der Administration an der Wand hängen. Das Admin-Büro in Lorville befindet sind im Distrikt Metro Center.

Die Zukunft des Mining in Star Citizen

Mittlerweile ist das Mining im All möglich. Wir dürfen mit der Prospector auch Asteroiden auf Ressourcen scannen und sie anschließend zerlegen.

Dieses Konzept zeigt, dass die Prospector später ihre Container abkoppeln können soll. © Cloud Imperium Games

Dieses Konzept zeigt, dass die Prospector später ihre Container abkoppeln können soll. © Cloud Imperium Games

Weiter in der Zukunft soll die Prospector in der Lage sein, ihre Container abzuwerfen. Transportschiffe wie die Caterpillar können die Container mittels Traktorstrahl in ihre Frachträume laden und die gewonnenen Ressourcen abtransportieren, während die Prospector zwischenzeitlich weiter Felsen zerlegt.

Mining-Plattform Orion: Vom Bergbauer zum Großindustriellen

Laut CIG ist die aktuelle Implementierung des Bergbauberufs nur die erste und grundlegende Version. Schon im Februar 2015 veröffentlichten die Entwickler ein detailliertes Designkonzept für umfangreiches Mining-Gameplay. Wir stellen euch das Konzept kurz vor. Denkt aber bitte daran, dass sich das damals vorgestellte Gameplay von der finalen Implementierung durchaus unterscheiden kann. Wir werden neue Informationen aktualisieren, sobald wir sie erhalten.

Zu diesem Konzept gehört beispielsweise großflächiges Scanning von Asteroidenfeldern, in denen dann die Bergbauplattform Orion wildern kann. Dieses riesige Industrieschiff soll 170 Meter lang sein und über 16.000 SCU laden können. Zwischen vier und sieben Mann Besatzung benötigt die Plattform, um sinnvoll zu funktionieren. Die wichtigsten Rollen für Spieler (oder NPCs, die allerdings Lohnkosten verursachen) sind wie folgt geplant:

Pilot

Der Pilot der Orion sorgt natürlich überhaupt erst dafür, dass die Plattform an einen Ort gelangt, an dem sich Ressourcen abbauen lassen. Innerhalb von Asteroidenfeldern ist er dafür verantwortlich, das Schiff unfallfrei zu navigieren und in Position zu bringen. Wahrscheinlich wird er in der Lage sein, die Orion für den Bergbauprozess auf irgendeine Weise zu fixieren, damit der Beam Operator den Mining-Laser präzise steuern kann. Falls nötig kann der Pilot die Plattform so positionieren, dass die Crew den besten Winkel für den Scan oder den Bergbauprozess finden kann.

Das Konzept der Bergbau-Pplattform RSI Orion. Dieses Raumschiff hebt Mining auf ein ganz neues Level. © Cloud Imperium Games

Das Konzept der Bergbau-Pplattform RSI Orion. Dieses Raumschiff hebt Mining auf ein ganz neues Level. © Cloud Imperium Games

Scan-Operator

Auf dieser Position arbeitet ein Spieler daran, lukrative Asteroiden ausfindig zu machen. Zu diesem Zweck injiziert er sogenannte RMAPs (Remote Material Analysis Packages) in die Asteroiden. Der Injektions-Prozess erfolgt über spezielle Raketen. Um einen passenden Injektionspunkt zu finden, muss der Operator die Oberfläche des Asteroiden scannen.

Hat er einen passenden Punkt gefunden und den richtigen Winkel berechnet, wird eine Rakete abgeschossen, die der Scan-Operator manuell an diesen Injektionspunkt steuern muss. Das Material, aus dem der Asteroid besteht, der Winkel in dem die Rakete aufschlägt, sowie die Aufschlagsgeschwindigkeit entscheiden darüber, ob eine Injektion erfolgreich war oder nicht. Erfolgreich injizierte RMAPs geben dann Auskunft über die Zusammensetzung des Asteroiden.

Beam-Operator

Der Beam-Operator ist für die Steuerung der Mining-Laser verantwortlich. Davon gibt es mehrere, die an Roboterarmen an der Front der Orion befestigt sind und Asteroiden in handliche Stücke zerlegen können. Ähnlich wie wir es von der Prospector kennen, kann der Beam-Operator die Leistung der Mining-Laser beeinflussen und die Energiezufuhr steuern. Dabei muss der Spieler besonders gut auf die Zusammensetzung des Asteroiden achten: Neben den festen Materialien wie Gold, Kupfer usw. sollen nämlich auch Gaseinschlüsse oder flüssige Ressourcen in Asteroiden versteckt sein.

Jagt der Beam-Operator massenhaft Energie in einen Gaseinschluss, kann das explosive und damit katastrophale Konsequenzen haben. Neben der Überwachung der Energiezufuhr muss der Beam-Operator aber auch auf seismische Wellen achten, die beim Bergbauprozess ausgelöst werden und ebenfalls zu unerwünschten Kettenreaktionen führen können.

Mit mehreren Mining-Lasern an Roboterarmen soll die Orion gleich mehrere Asteroiden bearbeiten können. © Cloud Imperium Games

Mit mehreren Mining-Lasern an Roboterarmen soll die Orion gleich mehrere Asteroiden bearbeiten können. © Cloud Imperium Games

Cargo-Operator

Über eine Konsole auf der Brücke des Schiffes überwacht der Cargo-Operator den sogenannten Eingangsport. Dort befindet sich ein schwerer Brecher, der die aus den Asteroiden herausgelösten Fragmente zerkleinert und sie ins Innere der Orion weiterleitet. Die Gesteinsfragmente, die in den Brecher gelangen, wählt der Cargo-Operator eigenhändig mit einem speziellen Traktorstrahlsystem aus. Dabei kann er die genaue Zusammensetzung des Fragments erkennen und auf diese Weise besonders lukrative Fragmente priorisieren. Für die erfolgreiche Bedienung der Konsole und des Traktorstrahlsystems soll ein gewisses Maß an Geschick nötig sein.

Refinery-Operator

Dieser Spieler bedient die schiffseigene Raffinerie. Dabei wird Roherz in verfeinertes Material umgewandelt, das dann in den Frachtcontainern der Orion gelagert wird. Unerwünschte Elemente wie Staub oder wertloses Gestein können dagegen in den Weltraum hinaus geblasen werden, was im Gegensatz zur aktuellen Bergbaumechanik mit der Prospector erheblich Platz und Zeit spart.

Der Refinery-Operator muss bei seiner Arbeit das Roherz durch eine Reihe verschiedener Aufbereitungsanlagen steuern. Bedienungsfehler im Veredelungsprozess können dabei dazu führen, dass Geräte ausfallen und repariert werden müssen oder der letztendliche Ertrag geringer ausfällt.

Produktionsketten in Star Citizen: Das ist geplant

Bergbau in seiner kleinen (beispielsweise mit der Prospector) und großen Form (wie mit der Orion geplant) soll in Zukunft nur ein Teil des Wirtschaftskreislaufs in Star Citizen sein. Dabei stellt Mining den Beginn einer (möglichen!) Produktionskette dar: Hier wird das Rohmaterial gewonnen.

Das Bergbauschiff selbst oder ein Transportschiff übernimmt den ersten Teil der Logistik und liefert das Material entweder an eine Raffinerie, oder (wenn das Schiff selbst über eine Raffinerie verfügt) bringt die verfeinerten Materialien direkt in eine Fabrik, die Zwischenprodukte produziert (Raumschiffteile, Waffenteile, Zubehörteile). Materialien aus Raffinerien müssten natürlich ebenfalls von Transportschiffen an Fabriken geliefert werden.

Dieses Video wird von YouTube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Die Zwischenprodukte könnten dann wiederum an Fabriken für Endprodukte geliefert werden, diese Endprodukte wiederum an Stationen oder Landezonen. Auf diese Weise entstünde ein sehr komplexes Wirtschaftssystem, in dem Nachfrage und Angebot in jeder Sektion der Produktionskette eine (zumindest teilweise) spielergetriebene Wirtschaft ermöglicht.

Wir hoffen, dass euch unser Guide gefallen und vor allem weitergeholfen hat. Falls ihr weitere Tipps habt, lasst sie uns in den Kommentaren wissen. Wenn ihr euch auch noch für andere Spiele interessiert, lest unseren Report über die Faszination von Cyberpunk oder checkt unsere FAQs zur Weltraum-Simulation X4: Foundations.

Darüber hinaus freuen wir uns sehr über weitere Patreons, die Artikel wie diese überhaupt erst möglich machen.

Über den Autor

Chefredakteur SPACE4GAMES. Hat die Baldur's Gate-Saga 7 Mal durchgespielt. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy. Gelegentlich Youtube-Täter auf Game.Play.Me.

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