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Star Citizen: Patch verbessert Performance

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Star Citizen: Patch verbessert Performance

Update 3.1 für die Alpha von Star Citizen ist eine Woche alt, da reagieren die Entwickler auf Stabilitätsprobleme. Und wie erwartet werden einige Features des kommenden Updates 3.2 verschoben.

Es gibt Zeiten, da gibt es täglich interessante Neuigkeiten zu Star Citizen. Im Mittelpunkt des aktuellen Interesses steht natürlich das gerade frisch veröffentlichte Update 3.1. Wie wir bereits berichtet haben, ist die Performance des persistenten Universums zwar besser geworden (ca. zehn FPS im Durchschnitt), aber das reichte einerseits nicht, um die magische Grenze von 30 FPS dauerhaft zu knacken, andererseits machten regelmäßige Framedrops und Mikroruckler das Spielen nahezu unerträglich.

Stabilitätspatch 3.1.1 bringt Verbesserungen

Nachdem bereits am Donnerstag der Stabilitätspatch 3.1.1 auf die Server gespielt worden war, zeigte sich, dass damit nur noch mehr Abstürze auftraten und es wurde ein Rollback nötig. Die Entwickler bei Cloud Imperium Games arbeiteten aber hart daran, den Patch so schnell wie möglich fehlerfrei auf die Spielserver zu bekommen.

Das ist nun geschehen und wir haben uns erneut ins Star Citizen-Universum gestürzt, um die Auswirkungen aus erster Hand beurteilen zu können.

Der Außenposten ArcCorp Mining auf Yela: Die Performance ist mit dem Stabilitätspatch 3.1.1 besser geworden.

Die gute Nachricht zuerst: Der Patch ist wirklich gut. Auch die Bildrate hat sich noch mal ein klein wenig verbessert, sodass wir bei unserer Spielsession teilweise an den 30 FPS kratzten, im Durchschnitt aber bei ca. 25 FPS spielen konnten. Wer Star Citizen bereits eine Weile begleitet und regelmäßig spielt, weiß, dass diese Bildrate bereits ein recht flüssiges Spielerlebnis möglich macht.

Allerdings ist die Bildrate noch nicht wirklich konstant. Auch die Framedrops und Mikroruckler sind weiterhin vorhanden, allerdings deutlich seltener. Das bedeutet, wir können grundsätzlich von einer verhältnismäßig ordentlichen Spielbarkeit sprechen. Das werden wir in den nächsten Tagen natürlich weiter beobachten und erste ausgiebige Spielsessions für kommende Guides zu Star Citizen vornehmen.

Neue Roadmap mit neuen Features

Im Rahmen der Veröffentlichung des Stabilitätspatches 3.1.1 wurde auch die offizielle Roadmap für Star Citizen angepasst und aktualisiert. Darin finden sich einige signifikante, aber auch erwartete Änderungen und Verschiebungen. So wurde der Mining-Beruf in einem einzigen Punkt zusammengefasst. Die erste Version soll wie geplant Ende Juni mit Update 3.2 erscheinen. Sie beinhaltet vor allem planetaren Bergbau, weitere Varianten (wie etwa der Abbau von Ressourcen an Gesteinsbrocken im All) werden später hinzugefügt.

Das Bergbauschiff Prospector wird damit voraussichtlich erstmalig richtig zum Einsatz kommen.

Bergbau ist für Mitte des Jahres 2018 geplant, allerdings erst mal nur auf planetaren Oberflächen.

Außerdem sind für Update 3.2 eine Reihe neuer Features hinzugefügt worden, dabei handelt es sich vorrangig um Quality of Life-Features oder Weiterentwicklungen bestehender Inhalte. Dazu gehören die Service Beacons (Spielersignale), Verbesserungen an der Persistenz von Raumschiffen, Item-Shopping über Kioske und ein richtiges Gruppenspielsystem.

Die Spielwirtschaft wird verfeinert und die erste Version der FPS Combat-KI kommt ins Spiel. Damit dürften dann erstmals Feuergefechte mit NPCs in Wracks oder an Außenposten und anderen Orten der Spielwelt möglich werden, was für deutlich mehr Abwechslung sorgen dürfte. Zusätzlich könnte das sogenannte Network Bind Culling einen erheblichen Performanceschub bringen. Dieses Feature ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits fast zur Hälfte fertig.

Verschiebungen von Berufen auf 3.3

Einige bisher für 3.2 geplante Features mussten allerdings weichen. Darunter befinden sich die Berufsfelder Reparatur, Betankung und Wiederverwertung. Das Monsterschiff Reclaimer muss daher noch mindestens bis September auf seinen beruflichen Einsatz warten. Bergbau ist also der einzige Beruf der im Juni ins Spiel kommt. Ob es für Update 3.3 bei all den angekündigten Features bleibt, ist zudem fraglich. Denn für September sind neben den drei verschobenen Berufen auch die neuen Truck Stops geplant.

Foundry 42 arbeitet derzeit an der Landezone Lorville auf dem Planeten Hurston. Der Planet soll im September mit Update 3.3 ins Spiel kommen.

Außerdem soll in Verbindung mit dem Object Container Streaming der erste große Planet ins Spiel kommen. Hurston kommt mit der Landezone Lorville und seinen vier Monden Arial, Aberdeen, Magda und Ita. Diese Monde beinhalten natürlich eine ganze Reihe Außenposten und Points of Interest. Die Verschiebung einiger Berufe hatten wir ja bereits in einem früheren Artikel vermutet und wir sind jetzt der Meinung, dass sich durchaus Features aus Update 3.3 auf Update 3.4 verschieben werden. Aber wir lassen uns auch gern eines Besseren belehren.

Wenn euch die Performance von Update 3.1 noch nicht ausreicht, könnte ja mal einen Blick in unsere FAQs zu X4: Foundations werfen. Oder habt ihr euch schon einmal gefragt, warum uns das Cyberpunk-Genre so fasziniert? In einem ausführlichen Artikel gehen wir dieser Frage auf den Grund.

Wie läuft Update 3.1 bei euch? Was sagt ihr zu den Änderungen an der Roadmap? Schreibt es uns in die Kommentare.

Über den Autor

Chefredakteur SPACE4GAMES. Hat die Baldur's Gate-Saga 7 Mal durchgespielt. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy. Gelegentlich Youtube-Täter auf Game.Play.Me.

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