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Star Citizen Roadmap 2019: Alle Updates von 3.5 bis 3.6

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Star Citizen Roadmap 2019: Alle Updates von 3.5 bis 3.6

Wir sagen euch regelmäßig, wie die Entwicklung des Weltraumspiels Star Citizen vorangeht – von Update 3.5 bis 3.6 und darüber hinaus.

Die englische Version dieses Artikels findet ihr hier.
Click here for the English version of this article.

In diesem Artikel sagen wir euch

  • was bislang für 2019 geplant ist
  • worauf wir für Update 4.0 spekulieren
  • welche aktuellen Updates es für die Star Citizen-Roadmap gibt

Wenn ihr die Preview für 2019 schon kennt, klickt hier für das aktuelle Roadmap-Update.

Für Star Citizen war das Jahr 2018 (nicht nur finanziell) ziemlich erfolgreich: Die Performance-Technologie Object Container Streaming wurde erfolgreich ins Spiel implementiert und sorgte für erheblich verbesserte Bildraten. Darüber hinaus wurde die Erweiterung des Spieluniversums durch den ersten Planeten möglich: Hurston ist rund zwölf Millionen km² groß und bringt zusätzlich noch vier eigene Monde mit.

Aber auch der erste Beruf war ein voller Erfolg: Bergbau ist eine anspruchsvolle und spaßige Angelegenheit geworden, wie unser ausführlicher Guide zum Mining deutlich zeigt. Gleichzeitig wurden allerdings andere geplante Inhalte verschoben. Betankung und Wiederverwertung wurden auf 2019 verschoben und auch der Stadt Planet ArcCorp schaffte es nicht mehr in das vergangene Jahr.

Das Bergbauschiff Prospector fliegt von Lorville aus zur Arbeit. © Cloud Imperium Games

Das Bergbauschiff Prospector fliegt von Lorville aus zur Arbeit. © Cloud Imperium Games

Bleiben also für 2019 jede Menge Inhalte, die „nachgeholt“ werden müssen – und natürlich hätten die Spieler gern noch einige Dinge mehr. Was ist genau geplant? Wann wird das Stanton System endlich fertig sein? Ist vielleicht schon ein neues System in Arbeit? In diesem Artikel sagen wir euch, was die aktuelle Roadmap zu Star Citizen zeigt und welche Fortschritte Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) macht.

Dieser Artikel wird jedes Mal aktualisiert, wenn die offizielle Roadmap ein Update durch die Entwickler bekommt, was in der Regel einmal pro Woche passiert. Packt euch diesen Artikel deshalb ruhig in die Favoriten.

Star Citizen Roadmap Preview: Das ist der Plan für 2019

Derzeit wird das letzte Jahr von CIG rekapituliert und das neue Jahr geplant. Das bedeutet aber auch, dass die Pläne für weitere Releases erst später, wahrscheinlich Ende Januar veröffentlicht werden. Bis dahin kennen wir nur die aktuell in der Roadmap verzeichneten Versionen für 3.5 und 3.6.

März 2019: Update 3.5

Was ist für Update 3.5 geplant?

  • Unter anderem sollen weibliche Charaktere kommen, der Planet ArcCorp mit den Monden Lyria und Wala, KI-Verbesserungen, ein erstes richtiges Ruf- und Rechtssystem, Escort-Service-Beacons, der Beruf Wiederwertung, die Überarbeitung der 300er-Serie von Origin, drei weitere Reliant-Varianten, die Constellation Taurus sowie ein komplett neues Flugmodell.

Charaktere

Die Individualisierung von Spielercharakteren soll durch die sogenannte „DNA Face Customization“ erheblich verbessert werden. Derzeit gibt es nur eine Hand voll verschiedene vorgefertigte Gesichter, aus denen Spieler wählen können. Zukünftig sollen Spieler die Gesichter ihrer Charaktere detailliert anpassen können und das System soll nahezu unendliche Gesichts-Variationen bei NPCs erlauben.

Darüber hinaus soll das weibliche Charaktermodell eingeführt werden, sowohl für Spieler als auch NPCs.

Dieses Video wird von YouTube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Orte

Der Planet ArcCorp soll ins Spiel kommen, ein vollständig mit Gebäuden bedeckter Planet (Coruscant, anyone?). Neben der Landezone Area 18, die wir früher als sogenanntes „Social Module“ über den Spielerhangar besuchen konnten, sind weitere Points of Interest auf dem Planeten geplant. ArcCorp wäre der zweite Planet im Stanton System und voraussichtlich rund acht Millionen km² groß.

ArcCorp kommt mit zwei natürlichen Satelliten, den Monden Lyria und Wala.

KI

Die künstliche Intelligenz in Star Citizen und Squadron 42 wird eine der größten Herausforderungen für CIG in diesem Jahr. Für Update 3.5 steht sogenanntes „Stealth Gameplay“ für die KI im Plan. Wir bezweifeln allerdings, dass Schleichtaktiken für die KI zu diesem Zeitpunkt eingeführt werden. Die aktuelle KI ist ziemlich unterentwickelt und benötigt vorher noch erhebliche Verbesserungen der Grundlagen. Wir vermuten, dass sich im Rahmen der Planung für 2019 dieser Punkt noch einmal ändern wird.

Das allgemeine Flugverhalten der KI-Piloten soll in Update 3.5 weiter verbessert werden: KI-Piloten sollen die Quantum-Reisefunktion nutzen können und in die Lage versetzt werden, im Kampf zu „strafen“, also seitliche Manöver zu fliegen.

Gameplay

Wer dieser Tage Star Citizen spielt und als Drogenkurier viel Geld verdienen möchte, muss das geheime Drogenlabor Jump Town auf Yela besuchen. Allerdings tummeln sich dort häufig jede Menge kriminelle Spieler, die Händler ohne Eskorte gerne mal über den Haufen schießen.

Zwar gibt es ein rudimentäres Kriminalitäts-Ratingsystem, allerdings hat es aktuell ziemlich geringe Konsequenzen. Es wird durchaus Zeit, ein funktionierendes Rechtssystem zu etablieren. Die erste Version soll mit diesem Update kommen. Dazu zählen lokale Kriminalitäts-Ratings und passende Missionen. Echte Security- bzw. Polizeikräfte sind aber wahrscheinlich noch nicht enthalten.

Bis wir solche Warenmengen mit Transportschiffen wie der Hull E bewegen können, wird es noch etwas dauern, aber unsere jetzigen Handelsschiffe sollen bald per Escort-Beacon Schutz anfordern können. © Cloud Imperium Games

Bis wir solche Warenmengen mit Transportschiffen wie der Hull E bewegen können, wird es noch etwas dauern, aber unsere jetzigen Handelsschiffe sollen bald per Escort-Beacon Schutz anfordern können. © Cloud Imperium Games

Passionierter Händler (und natürlich auch alle anderen Spieler) sollen allerdings mit der Erstellung eines Service Beacons: Escort andere Spieler für den eigenen Schutz anheuern können. Vom Gewinn aus einer Handelsroute oder einer Mission gehen dann noch die Kosten für die Escortkräfte ab. Langsam müssen wir anfangen, mit spitzem Bleistift zu rechnen.

Wiederverwertung steht als Beruf auf der Liste für das Update 3.5, wir würden uns allerdings nicht über eine weitere Verschiebung wundern. Fortschritte sind hier noch nicht zu erkennen und auch das kleine Wiederverwertungsschiff Vulture ist noch nicht in Produktion. Wir bezweifeln, dass der Wiederverwertung-Beruf direkt für das monströse Industrieschiff Reclaimer umgesetzt wird. Wahrscheinlich wird es ähnlich wie beim Bergbau erst eine Grundversion geben, bevor die Umsetzung für das Multicrew-Gameplay erfolgt.

Schiffe und Fahrzeuge

Die Schiffe der 300er-Reihe von Origin befinden sich derzeit in der Überarbeitung und sollen mit Update 3.5 veröffentlicht werden. Das gleiche gilt für die M50 sowie die P52 Merlin, die beide Verbesserungen spendiert bekommen. Das erste Banu-Schiff wird mit der Banu Defender ins Spiel kommen und die Grundlagenarbeit für die von Spielern heiß ersehnte Banu Merchantman legen.

Die Banu Defender wird das erste spielbare Alien-Schiff der Banu und legt die Grundlage für die Merchantman. © Cloud Imperium Games

Die Banu Defender wird das erste spielbare Alien-Schiff der Banu und legt die Grundlage für die Merchantman. © Cloud Imperium Games

Das Starterschiff MISC Reliant bekommt drei weitere Varianten mit der Tana (Kampf), Sen (Forschung) und Mako (Information). Hersteller RSI bringt mit der Taurus die dedizierte Frachtvariante der Constellation-Serie.

Waffen und Gegenstände

Drei neue Waffen sind für das Update geplant: die Gemini S71 (Sturmgewehr) und die ballistische Pistole Kastak Arms Coda. Als Schiffswaffe ist die Gallenson Tactical Systems GT-870 Tarantula Revision in Arbeit.

Technik

Neues Flugmodell

Mit Spannung wird die neue Flugmechanik erwartet, die das aktuell sehr durchwachsene Flugmodell der Alpha ersetzen soll. Während eines Panels auf der CitizenCon 2018 gingen die Entwickler ausführlich auf das neue Flugmodell ein.

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Für diejenigen, die keine Lust haben sich den ganzen Vortrag anzuschauen, fassen wir an dieser Stelle die bisher bekannten Infos zusammen. Das neue Flugmodell soll dafür sorgen, dass sich das Flugverhalten der Raumschiffe realistischer anfühlt. Außerdem sollen sich die verschiedenen Schiffe völlig unterschiedlich verhalten und deutliche Vor- und Nachteile aufweisen.

Zu diesem Zweck bekommen wir direkte Kontrolle über die Triebwerke (Thruster) des Schiffes. Schieben wir den Gashebel auf Anschlag, beschleunigt das Schiff. Ziehen wir den Gashebel wieder zurück, bleibt die Geschwindigkeit des Schiffes erhalten, aber der Thruster-Output wird verringert bzw. abgeschaltet. Um das Schiff abzubremsen, muss zukünftig ein Brems-Button betätigt werden.

Der Afterburner wird zukünftig unter „Boost“ firmieren, es wird also keine zwei Beschleunigung-Buttons mehr geben. Boost / Afterburner ist dabei nichts anderes als ein Tastaturkürzel für das Übertakten der Triebwerke. Beim Übertakten erhalten wir also erheblich mehr Schub auf den Triebwerken, allerdings ist auch die Hitzeentwicklung erheblich höher. Das kann zu Überhitzung führen, was wiederum (sichtbare) Fehlzündungen und Schäden am jeweiligen Triebwerk auslösen kann.

Während des Fluges können sich beschädigte (oder abgeschossene) Triebwerke in Balanceproblemen bis hin zu schwerem Schlingern oder Manövrierunfähigkeit des Raumschiffes äußern. Solche Probleme lassen sich durch bessere Triebwerke verhindern: Wir sollen einzelne Schubdüsen austauschen oder gleich ein komplettes Set erwerben können. Es wird voraussichtlich eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Varianten von unterschiedlichen Herstellern für ganz unterschiedliche Geldbeutel geben.

Mit dem neuen Flugmodell werden sich beschädigte oder abgeschossene Triebwerke deutlich aufs Flugverhalten auswirken. © Cloud Imperium Games / Mr. Hasgaha (Flickr)

Mit dem neuen Flugmodell werden sich beschädigte oder abgeschossene Triebwerke deutlich aufs Flugverhalten auswirken. © Cloud Imperium Games / Mr. Hasgaha (Flickr)

Allerdings lassen sich die Thruster über die Multifunktionsdisplays (MFDs) auch direkt konfigurieren. Wir sollen in der Lage sein, die Triebwerke zu übertakten, aber auch eine Leistungsgrenze zu definieren, um Überhitzung vorzubeugen.

Auch das Flugverhalten wird angepasst. Schiffe werden zukünftig erheblich mehr driften, wenn sie oberhalb ihrer Safe-Speed-Grenze geflogen werden. Je schneller das Schiff, desto schwieriger wird die Manövrierbarkeit. Piloten können allerdings einen Speedlimiter nutzen, also einen Geschwindigkeitsbereich angeben, der dafür sorgt, dass das Schiff immer manövrierfähig bleibt.

Auch der Unterschied zwischen Weltraumflug und Atmosphärenflug (also innerhalb einer Planetenatmosphäre) soll erheblich deutlicher werden. Beispielsweise werden die Windverhältnisse und der dadurch entstehende Widerstand je nach Raumschiff deutlich spürbar sein. Während eine windschnittige Gladius leichter manövrieren kann, hat die weniger aerodynamische Aurora weit größere Probleme mit dem Luftwiderstand.

Performanceverbesserungen

Wie in jedem Update wird es Verbesserungen an der Performance geben. Dazu zählen neben allgemeinen Überarbeitungen auch Updates am Object Container Streaming, sowie Vorbereitungen (sogenanntes Lobby Refactor) für das sogenannte Server Meshing (das allerdings wohl erst 2020 kommt). Dabei handelt es sich um die Verbindung mehrerer Server zu einer einzigen Spielumgebung, was die Spielerzahlen deutlich erhöhen soll.

Kugeln und andere Waffenprojektile sollen über einen Projektilmanager noch realistischer dargestellt werden. © Cloud Imperium Games

Kugeln und andere Waffenprojektile sollen über einen Projektilmanager noch realistischer dargestellt werden. © Cloud Imperium Games

Geplant sind außerdem Verbesserungen am Netzwerk, aber auch die Einführung eines Projektil-Managers. Dabei handelt es sich um realistische physikalische Systeme zur Berechnung und Darstellung von Kugeln und anderen Projektilen. Zusätzlich sind Verbesserungen an Texturen und Details von „harten“ Oberflächen sowie den Übergängen zwischen unterschiedlichen Oberflächen (beispielsweise von Eis auf Felsen oder Sand auf Objekte) geplant.

Juni 2019: Update 3.6

Was ist für Update 3.6 geplant?

  • Unter anderem ist eine Überarbeitung der CommArrays geplant, die Einführung von Raffinerien, physikalische Inventare, die Berufe Reparatur und Auftanken, die 890 Jump sowie die Cloud Tech.

Orte

Die sogenannten CommArrays sollen einer Überarbeitung unterzogen werden und zukünftig im Spiel für Datenübertragungen und Notfallmeldungen zuständig sein. Außerdem sollen Raffinerien als nächster Schritt zukünftiger Produktionsketten ins Spiel integriert werden. Sie sind für die Verfeinerung von Rohstoffen zuständig. Spieler können ihre beim Bergbau gewonnenen Ressourcen dort verkaufen, Händler sollen raffinierte Materialien einkaufen und an anderen Orten im Universum wieder verkaufen können.

KI

NPCs sollen unterschiedliche Kampfstile beherrschen. Das gilt sowohl für Bodenkämpfe als auch Dogfights.

Gameplay

Das Scanning-System soll erweitert werden. Beispielsweise sollen Spieler in der Lage sein, Gegenstände zu finden und Raumschiffsignaturen zu orten. Außerdem soll das Scanning nun Missionen unterstützen.

Irgendwann sollen alle Gegenstände dauerhaft dort bleiben, wo wir sie ablegen. © Cloud Imperium Games

Irgendwann sollen alle Gegenstände dauerhaft dort bleiben, wo wir sie ablegen. © Cloud Imperium Games

Volle Persistenz ist eines der Alleinstellungsmerkmale, das Star Citizen zukünftig anstrebt. Wir sollen irgendwann einmal eine Kaffeetasse aus unserem Wohnbereich mitnehmen und auf irgendeinem Mond abstellen können, ohne dass sie von dort verschwindet. Die Tasse finden wir stattdessen jederzeit genau an dem Ort wieder, an dem wir sie zurückgelassen haben. Teil dieser Persistenz sind physikalische Inventar, d. h. wir können beispielsweise in Spinden Waffen und andere Gegenstände physikalisch deponieren und von dort jederzeit wieder aufnehmen. Dieses Feature soll im Juni hinzugefügt werden.

Die erste Variante eines Gildensystems ist ebenfalls geplant (Mitgliedschaften und spezielle Missionen; Achtung: dabei handelt es sich nicht um Spieler-Organisationen!). Außerdem soll mit Reparaturen ein weiterer Beruf in seiner ersten Version ins Spiel kommen. Spieler sollen in der Lage sein, externe Beschädigungen eines Schiffes manuell zu reparieren. Auch das Auftanken soll endlich möglich werden. Wir vermuten allerdings, dass einer der beiden Berufe verschoben wird.

Schiffe und Fahrzeuge

Für den Juni ist die Veröffentlichung der P72 Archimedes geplant. Viel spannender ist allerdings der mögliche Release der Luxusyacht 890 Jump.

Waffen und Gegenstände

Die Neutronen-Kanone MaxOx Neutron Repeater soll veröffentlicht werden.

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Technik

Die Cloud Tech steht derzeit in diesem Update. Da sie aktuell bereits mit 74 Prozent Fortschritt angegeben wird, ist eine Veröffentlichung nicht unrealistisch. Zusätzlich werden weitere Performanceverbesserungen vorgenommen und im Server-Backend sind Verbesserungen am Speichersystem für persistente Gegenstände sowie den Versicherungen geplant.

Wo bleibt Update 3.7 und was bringt Update 4.0?

  • Update 3.7 und folgende Updates sind noch in der Planungsphase bei CIG. Update 4.0 könnte im nächsten Jahr (2020) den ersten Jump Point und das erste neue Sternensystem bringen.

Die Planungen für die Updates der zweiten Jahreshälfte 2019 sind noch nicht abgeschlossen. Auch die Updates 3.5 und 3.6 werden ganz sicher noch in diesem Monat deutlich überarbeitet. Wir werden alle Veränderungen in diesem Artikel nachverfolgen.

Relativ sicher ist, dass das Stanton System in diesem Jahr noch erweitert werden soll. Zwar hoffen wir auf die Implementierung der sogenannten Cloud Tech im Juni, die unter anderem dafür sorgen soll, dass wir den Gasriesen Crusader erkunden und durchfliegen können sollen. In der oberen Atmosphäre des Gasriesen ist unter anderem die Landezone Orison geplant, eine fliegende Stadt. Ob wir das allerdings dieses Jahr schon im Spiel sehen werden ist äußerst fraglich, da sich CIG 2019 besonders auf Squadron 42 konzentrieren wird. Die Einzelspielerkampagne soll Ende des Jahres „Feature-Complete“ sein.

In Kürze stellen wir euch eine ausführliche Roadmap-Analyse für Squadron 42 zur Verfügung.

In der oberen Atmosphäre des Gasriesen Crusader sollen wir die Landezone Orison anfliegen können. © Cloud Imperium Games

In der oberen Atmosphäre des Gasriesen Crusader sollen wir die Landezone Orison anfliegen können. © Cloud Imperium Games

Darüber hinaus ist zum Ende des Jahres die Veröffentlichung des dritten Planeten im Stanton System, MicroTech geplant. Darüber hinaus müssen wir uns überraschen lassen, was CIG für dieses Jahr geplant hat.

Update 4.0 dürfte wieder ein signifikanter Schritt für Star Citizen werden, allerdings nicht ganz so bahnbrechend wie die Einführung der Planetentechnik mit Update 3.0. Wir spekulieren, dass mit 4.0 das nächste Sternensystem veröffentlicht wird und damit auch der erste Jump Point.

Eigentlich würde sich das Nyx-System dafür anbieten, da der Planetoid Delamar (aktuell mit der Landezone Levski im Stanton System enthalten) eigentlich zu diesem System gehört. CIG könnte Delamar also einfach „umziehen“ und so das Universum erweitern. Allerdings haben Stanton und Nyx keine bekannte Jump Point-Verbindung zueinander. Auch das Odin System, dass derzeit für die Einzelspielerkampagne Squadron 42 ausgebaut wird, hat keine Verbindung nach Stanton. Außerdem wird CIG einen Teufel tun, das System vor dem geplanten Release von Squadron 42 Ende 2020 zu veröffentlichen.

Was meint ihr, was könnte Update 4.0 bringen? Welches System würdet ihr euch wünschen? Sagt es uns in den Kommentaren!

Roadmap-Update für Star Citizen (21. Dezember 2018)

Ja es ist schon eine Weile her, dass die offizielle Roadmap zu Citizen aktualisiert wurde. Viel getan hat sich nach der Veröffentlichung von Update 3.4 noch nicht. Wie wir schon eingangs erwähnt haben, befindet sich CIG gerade in der Planungsphase für 2019. Ein umfangreiches Roadmap-Update erwarten wir deshalb erst innerhalb der nächsten 2-3 Wochen.

Reddit-Nutzer u/Odysseus-Ithaca erstellt regelmäßig eine hervorragende Übersicht zu den Fortschritten auf der Roadmap.

Fortschritte für Update 3.5

Während DNA Face Customization und weibliche Charaktere stagnieren bzw. sogar leicht rückläufig sind, ist der ArcCorp-Mond Wala bereits fertig, Lyria steht bei 89 Prozent. Die Landezone Area 18 hat mit drei Prozent nur minimale Fortschritte gemacht, rund ein Zehntel ist insgesamt fertiggestellt.

Das neue Rufsystem sowie der Wiederverwertungs-Beruf sind noch in der Planungsphase, auch das Escort-Service Beacon steht noch ganz am Anfang. Die Überarbeitung der Origin-Reihe ist bis auf die Origin 300i (47 %) noch nicht sonderlich weit fortgeschritten. Die Banu Defender ist zu 20 Prozent fertig gestellt, ebenso wie die Reliant Mako und Tana. Reliant Sen stieg mit 20 Prozent Fortschritt auf nunmehr 76 Prozent.

Das neue Flugmodell stagniert bei 85 Prozent – eine Implementierung Ende März scheint aber gut möglich, wenn keine signifikanten Probleme auftreten. Alle anderen Features befinden sich ebenfalls noch in der Planungsphase oder haben keinen nennenswerten Fortschritt erzielt.

Fortschritte für Update 3.6

Abgesehen von der Cloud Tech, die sich bei 74 Prozent befindet, sind keinerlei signifikante Fortschritte zu verzeichnen.

Über den Autor

Chefredakteur SPACE4GAMES. Hat die Baldur's Gate-Saga 7 Mal durchgespielt. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy. Gelegentlich Youtube-Täter auf Game.Play.Me.

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