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Star Citizen: Update zu Squadron 42, Scanning & Aegis Eclipse

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Star Citizen: Update zu Squadron 42, Scanning & Aegis Eclipse

Das Update zu Squadron 42 in diesem Monat ist zwar kurz, zeigt aber erneut beeindruckende Bilder. Darüber hinaus gibt es Infos zum Scanning und eine Ship Shape-Folge zur Aegis Eclipse.

Uns überrascht immer wieder, wie einseitig die Berichterstattung über Star Citizen in der nationalen und internationalen Presse angelegt ist. Während die Entwicklung so transparent ist bei keinem anderen Entwickler oder Publisher und die Fortschritte des ambitionierten Weltraumspiels sowohl in der Alpha als auch in vielen Videoshows deutlich zu sehen sind, konzentrieren sich viele Medien fast ausschließlich auf Themen, bei denen sie Skandale wittern.

Skandalberichte, Clickbait und Falschinformationen

So gerade erst geschehen beim 27.000 Dollar teuren Legatus-Paket, das 119 Schiffe und diverse Goodies enthält. Dieses Paket wurde auf Verlangen von Großspendern von Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) zusammengestellt. Auf ausdrücklichen Wunsch dieser Unterstützer sollte dieses Paket auch nicht für jeden Spieler sichtbar sein, sondern erst ab einem Unterstützungsbeitrag von 1.000 Dollar.

Der Schuss ging nach hinten los: Jemand veröffentlichte Screenshots von diesem Angebot und die Presse ging darauf steil.

119 Schiffe sind im 27.000 Dollar teuren Legatus-Pack enthalten. Das Paket ist für Unterstützer, die sich sowas leisten können und wollen. © Cloud Imperium Games

Der grundsätzliche Tenor vieler Meldungen suggerierte entweder die totale Gier von Entwickler Cloud Imperium Games oder wahlweise arrogante Dreistheit. Die Entwickler werden direkt oder zwischen den Zeilen als Personen dargestellt, die den Hals nicht vollkriegen und die Unterstützer bis zum geht nicht mehr melken wollen. Dass sich das Legatus-Paket ausschließlich an Personen richtet, die es sich leisten können und wollen und weiterhin nicht mehr nötig ist, als ein 50 Euro-Paket, um Star Citizen vollumfänglich spielen zu können, wird dabei fast durch die Bank geflissentlich weggelassen.

Das Angebot an sich wird (aus Absicht oder aufgrund schlechter Informationslage) in ein schlechtes Licht gerückt, obwohl es ein rein optionales Angebot für Personen oder Gruppen ist, die es sich leisten wollen. Darüber hinaus finden sich viele Falschaussagen in solchen Artikeln, die dann in ellenlangen Kommentarspalten zu ebenso langen Beleidigungen und vielen weiteren Falschaussagen führten. Dabei wäre es eigentlich viel fruchtbarer, sich mit handfesten Neuigkeiten und Entwicklungen aus zu Star Citizen und seiner Einzelspielerkampagne Squadron 42 zu beschäftigen. Davon gibt es nämlich jede Woche genug.

Update zu Squadron 42 zeigt beeindruckendes Odin-System

Die aktuelle Around the Verse-Folge bietet wieder einen Haufen neuer – und teilweise ziemlich beeindruckender – Einblicke in die Fortschritte der Entwicklung. Das Update zu Squadron 42 (siehe dazu auch unseren Artikel zur Squadron 42-Roadmap) fiel zwar relativ klein aus, aber das was gezeigt wird, hat einigen Schauwert. So werden aktuell die Waffensysteme für die FPS-Action überarbeitet und verfeinert.

Da es viele Bodenkämpfe geben werde, müsse das Waffengefühl passen, so CIG. Im Video wird unter anderem die Arbeit am Rückstoßverhalten verschiedener Waffen gezeigt.

Dieses Video wird von YouTube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Weitere Arbeit fließt in die Verbesserung der Schiffs-KI, d. h. von Schiffen, die von NPCs geflogen werden. Dabei geht es unter anderem um die Priorisierung von Zielen durch die KI. Darüber hinaus arbeitet CIG an der Gesamtszenerie des Odin-Systems. Dabei handelt es sich um das System, in dem Squadron 42 spielen wird. Neben der riesigen Acheron-Miningstation (unter anderem zu Beginn der Dezember-Demo zu sehen, aber auch in verschiedenen AtV-Folgen der letzten Zeit) beinhaltet dieses System auch den Bereich „The Coil“, der vor einiger Zeit genauer vorgestellt wurde.

Eine der Kerntechnologien für die Ausarbeitung des Odin-Systems ist die Cloud-Tech. Dabei handelt es sich um die Darstellung von Gasen und „Weltraum-Wolken“ im All, die sowohl optisch Eindruck machen, aber auch Platz für narrative Elemente bieten sollen. Die Cloud-Tech wird zudem im persistenten Universum der Star Citizen-Alpha zum Einsatz kommen, beispielsweise beim Gasplaneten Crusader, in dessen obere Atmosphäre eine fliegende Stadt (Orison) untergebracht werden soll.

Squadron 42: Keine Abstriche beim Detaillevel

Wie diese Technik und auch die Gesamtszenerie des Odinsystems aussehen wird, können wir in beeindruckenden Videoclips sehen. Atmosphäre und Gestaltung sind großartig gelungen und wir können es kaum erwarten, selbst durch dieses Gebiet zu fliegen.

Das werden wir übrigens zu einem großen Teil an der Seite von Steve „Old Man“ Colton tun, der von Mark Hamill verkörpert wird. In einem ausführlichen Feature haben wir uns dem Leben und Wirken des Hollywood-Schauspielers gewidmet.

Mithilfe der Cloud-Tech schaffen die Entwickler bei CIG solche beeindruckenden Panoramen (hier das Odin-System). © Cloud Imperium Games

Star Citizen und Squadron 42 haben in Präsentationen oder auch in aktuell spielbaren Versionen immer schon durch ein extremes Detaillevel beeindruckt. Im AtV werden erneut beeindruckende Texturen für lange außer Betrieb gestellte Armaturen und Konsolen gezeigt, es wird die hochauflösende Grafik eines Schrottplatzes präsentiert und neue Konzepte für zusätzliche Locations zeigen einmal mehr die Qualität der Künstler und Designer.

Aber nicht nur die Art-Gestaltung kann überzeugen. CIG legt darüber hinaus besonders viel Wert auf ein möglichst realistisches Verhalten der NPCs. Im AtV-Video wird das Verhalten von verteidigenden NPCs gezeigt, die nicht militärisch trainiert sind. Sie weisen ein deutlich unterschiedliches Verhalten zu professionellen Söldnern und Soldaten auf: Beispielsweise treten solche untrainierten NPCs komplett nach links aus Deckungen heraus, um mit der Waffe in der rechten Hand feuern zu können. Profis, die links um eine Deckung herumschießen wollen, tragen Waffen dagegen in der linken Hand, um so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten. Ebenfalls beeindruckend (wenn auch vielleicht im Video noch gescriptet): Untrainierte NPCs ziehen sich zurück, wenn die Kavallerie eintrifft.

Scanning: Erste Version kommt mit Update 3.2

Dieser Detailgrad soll über die nächsten Monate und Jahre bei allen Gameplay-Mechaniken zu erkennen sein. Das zeigt auch die folgende AtV-Sektion, die sich diesmal mit Scanning beschäftigt. In Alpha-Update 3.2, das für Ende dieses Monats geplant ist, wird Bergbau eingeführt. Damit wir abbaubare Felsbrocken und Ressourcenlager finden können, benötigen wir zuerst das Radar, auf dem mögliche Deposits in der Nähe automatisch markiert werden.

Um feststellen zu können, wie viel und was genau dort zu holen ist, wird die erste Version des Scannings eingeführt.

Dabei pingen wir das Ressourcenvorkommen aus dem Mining-Schiff Prospector an. Je länger wir scannen, desto genauere Informationen erhalten wir über Art und Menge der vorhandenen Ressourcen. Dieses erste grundlegende Scanning-Gameplay soll nach Update 3.2 auf viele weitere Schiffe erweitert werden. Während das Radar in einem begrenzten Bereich Points of Interest (POI) anzeigen kann, wird Scanning dann einen viel größeren Bereich abdecken.

Nach dem Bergbau folgt das Katz-und-Maus-Spiel

Sendet ein Spieler einen Scanning-Ping aus, leuchtet er auf wie ein Weihnachtsbaum und verrät seine Position an alle in der Nähe befindlichen Parteien. Ihm werden dann viele mögliche POIs angezeigt. Die kann der Spieler dann einzeln genauer und länger anpingen.

Bei einem Schiff könnte das beispielsweise Informationen über den Schiffstyp, die Fraktion oder die Schiffsgesundheit bringen.

In künftigen Updates wird das Scanning erweitert, sodass wir Points of Interest außerhalb des Radar-Radius aufspüren können. © Cloud Imperium Games

Im weiteren Verlauf der Entwicklung des Scanning-Features soll es auch möglich sein, die Besatzung und die Art der Fracht festzustellen. Das kann beispielsweise dabei helfen zu entscheiden, ob eine Boarding-Operation Sinn ergibt oder nicht. Die Informationen können allerdings auch in einer Art Dossier gesammelt und dann an Interessenten verkauft werden.

Auch auf die Stealth-Mechanik hat das Auswirkungen. Stealth-Schiffe können ihre Energiesignatur so weit herunterfahren, dass sie auf dem Radar nicht zu sehen sind. Allerdings können sie über das Scanning gefunden werden. Gleichzeitig kann das Stealth-Schiff leicht feststellen, dass da jemand ist, der gerade aktiv sucht und Scanning-Operationen durchführt. Daraus kann ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel entstehen.

Ship Shape: Stealth-Bomber Aegis Eclipse vorgestellt

Passend dazu zeigt CIG im aktuellen AtV-Video den Stealth-Bomber Aegis Eclipse. Es handelt sich dabei nicht um ein Kampfschiff, sondern um einen Capital-Ship-Killer. Beim Design ließen sich die Entwickler vom realen B2-Bomber inspirieren, die Eclipse ist also ein sehr flaches Raumschiff.

Dessen Aufgabe ist es, sich ungesehen in Angriffsreichweite zu bringen, eine möglichst tödliche Dosis Torpedos auf das Ziel zu feuern und sich zügig wieder auf das nächste Trägerschiff zurückzuziehen.

Der Stealth-Bomber Aegis Eclipse greift mit Torpedos an. © Cloud Imperium Games

Damit die Aegis Eclipse überhaupt auf einen Träger wie die Fregatte Idris passt, hat sie einklappbare Flügel. Auch die Animationen und das Design der Torpedo-Launcher ist ziemlich ausgefeilt. Später soll es Eclipse-Piloten sogar möglich sein, verschiedene Torpedos in verschiedenen Reihenfolgen abzufeuern. Die Aegis Eclipse ist für Update 3.2 Ende Juni 2018 geplant.

Weitere Updates zur Zukunft des Spiels findet ihr in der Star Citizen-Roadmap.

Wie hat euch das AtV-Video diese Woche gefallen? Sind die Updates zu Squadron 42 für euch zu kurz oder genau richtig, um eure Vorfreude aufrechtzuerhalten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Über den Autor

Chefredakteur SPACE4GAMES. Hat die Baldur's Gate-Saga 7 Mal durchgespielt. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy. Gelegentlich Youtube-Täter auf Game.Play.Me.

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