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Update zu Squadron 42, CitizenCon 2018 in Austin

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Der filmreife Start der Gladius aus der Idris-Fregatte heraus wird in der Demo durch Bildraten-Probleme getrübt.

Entwickler Cloud Imperium Games hat die diesjährige CitizenCon angekündigt. In Around the Verse gab es derweil ein kleines Update zu Squadron 42.

Update 3.1 für Star Citizen ist nun schon einen Monat auf den Servern und erhält regelmäßig Patches, die die Stabilität und Performance verbessern. Allerdings ist gerade die Stabilität noch ein ziemliches Problem und regelmäßige Abstürze an der Tagesordnung.

Eine perfekte Performance der Star Citizen-Alpha können wir wahrscheinlich erst erwarten, wenn die nächsten beiden großen Updates erfolgt sind. Darin enthalten sind Features wie Network Bind Culling und Object Container Streaming, die einen erheblichen Einfluss auf die Bildrate und die Serverstabilität haben sollen.

Patch 3.1.4 & CitizenCon 2018

Patch 3.1.4 steht kurz vor der Veröffentlichung und ist bereits auf dem Testserver: Darin werden ebenfalls Performance Probleme adressiert, vorrangig beinhaltet dieser Patch aber Veränderungen am IFCS-System (Intelligent Flight Control System). Berichten von Spielern zufolge, sorgt die Veränderung unter anderem dafür, dass große und voll beladene Schiffe (beispielsweise die Caterpillar oder die Reclaimer) erheblich länger brauchen, um zum Stillstand zu kommen.

Ein echtes Monster: Die Reclaimer auf einem Landepad von Port Olisar.

Ein echtes Monster: Die Reclaimer auf einem Landepad von Port Olisar.

Während die Entwickler in verschiedenen Teams an vielen verschiedenen Inhalten arbeiten und der nächste Release in knapp zwei Monaten mit Update 3.2 ansteht, hat Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) den Termin und den Veranstaltungsort für die diesjährige CitizenCon bekannt gegeben. Das Event findet demnach am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 im Long Center in Austin, Texas statt.

Informationen zum Programm sind noch nicht bekannt. Ebenso ist nicht bekannt, ob es wieder eine so umfangreiche Veranstaltung geben wird, wie im letzten Jahr in Frankfurt. Dort gab es über acht Stunden verschiedene Panels, Vorträge und Demo-Stationen. Zumindest letztere wird es wohl auch in Austin geben. Tickets für das Event werden in vier Phasen verkauft, alle Infos dazu findet ihr in der offiziellen Bekanntmachung.

Squadron 42: Glas-Darstellung & elektrostatische Stürme

In dieser Woche ging es in der regelmäßigen Videoshow Around the Verse um die Singleplayer-Kampagne Squadron 42. Zuerst gab es einige Updates zum Fortschritt der Entwicklung an sich. So wurde die Darstellung von gläsernen Oberflächen verbessert. Beispielsweise sind die in der Dezember-Demo sichtbaren extremen Spiegelungen auf den Cockpit-Armaturen jetzt deutlich schwächer als zuvor. Auch beschädigte Display-Oberflächen oder gesprungenes Glas sehen nun viel realistischer aus.

Beschädigte Konsolen und Displays sehen jetzt realistischer aus.

Einen großen Teil des Spielbereichs in der ersten Episode von Squadron 42 nimmt The Coil ein. In diesem Bereich starb einst ein Planet und hinterließ Planeten-Fragmente und elektromagnetische Anomalien. Die daraus resultierenden elektrostatischen Stürme sollen in Squadron 42 Einfluss auf Displays und andere elektronische Systeme eines Raumschiffs haben. Im Video sehen wir, wie diese Anomalien die Navigation durch die volumetrischen Gaswolken und Nebelbänke erschweren.

Shubin Miningstation : Eine gigantische Fabrik

Besonders sehenswert in diesem AtV-Video ist der kurze Videoclip zur rund acht Kilometer langen Shubin Miningstation im Odin-System. Die gigantische Bergbaustation wird diesmal von innen gezeigt und offenbart riesige industrielle Anlagen.

Die Shubin Miningstation in Squadron 42 ist auch von innen gigantisch.

Die Shubin Miningstation wird ein wichtiger Handlungsort in Squadron 42 sein. Damit wir uns in der riesigen Anlage nicht zu Tode laufen, soll ein Monorail-System dabei helfen, größere Entfernungen schneller zu überbrücken.

Gameplay-Story: Simulation einer echten Welt

Danach gehen die Entwickler etwas näher auf die sogenannte Gameplay-Story ein. Schon im Februar 2018 handelte die AtV-Show zu Squadron 42 davon, wie die Fregatte Idris durch NPCs zu einem lebendigen Ort werden soll. In der aktuellen Folge erklärt CIG, wie sie Tiefe und Realismus in das Gameplay bringen möchten.

Alle Charaktere in Squadron 42 werden so entworfen, dass sie ein eigenes Leben und komplette Tagesabläufe haben. Der Spieler kann mit ihnen interagieren und mit ihnen sprechen. Je nachdem wie unsere Beziehung zu dem jeweiligen NPC ist, reagiert er anders auf uns. Auch zwischen zwei Gesprächen sollen sich unsere Aktionen darauf auswirken, wie wir von NPCs wahrgenommen werden. So soll der Spieler nicht einfach von Plotpunkt zu Plotpunkt springen, sondern sich in einer „richtigen Welt“ wiederfinden.

Damit NPCs sich in die jeweilige Umgebung perfekt einpassen und gleichzeitig auch mit der Hauptstoryline interagieren können, müssen über Motion Capturing und kleinteilige Animationsarbeit glaubwürdige Übergänge geschaffen werden. Eine Wache kann beispielsweise während einer normalen Schicht den Auftrag erhalten, die Sicherheit im Hangar bei der Ankunft von Gefangenen zu gewährleisten. Das Gameplay-Story-Team muss nun dafür sorgen, dass der Einstieg des NPCs in die cinematische Szene ebenso sauber verläuft wie der Ausstieg, wenn er wieder auf seinen Posten zurückgeht.

Wider die Beliebigkeit: Ein Element soll ins andere greifen

Auf diese Weise soll das Leben im Spiel ein riesiger Komplex von ineinander greifenden Zahnrädchen sein, die aber gleichzeitig dynamisch genug sind, um auf die Aktionen des Spielers adäquat zu reagieren. Kein Charakter ist beliebig, es gibt keine Statisten: Alle Charaktere im Spiel haben eine Hintergrundgeschichte und sind je nach Verhältnis zum Spieler auch bereit, diese mit ihm zu teilen. Die Interaktion mit dem Spieler kann sich dabei sowohl auf kurze einzeilige Kommentare beschränken, oder kompletten Szenen umfassen.

Wenn ihr die Dezember-Demo zu Squadron 42 noch einmal Revue passieren wollt, dann schaut noch mal in unseren ausführlichen Artikel. Falls ihr euch auch für Cyberpunk interessiert, halten wir eine umfangreiche Analyse parat, in der wir der Frage auf den Grund gehen, warum uns das Genre Cyberpunk so fasziniert.

Werdet ihr zur CitizenCon 2018 gehen? Und wie gefällt euch das Innere der Shubin Miningstation? Schreibt es uns in die Kommentare!

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Ben
Chefredakteur SPACE4GAMES. Hauptberuflich Projektmanager des Virtual Reality-Magazins VR-World.com. Außerdem Youtube-Täter auf Game.Play.Me. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy.


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Centauri III - Saisei Nr. 380

Saisei, der dritte Planet, dürfte der Hauptgrund für einen Besuch des Centauri Systems sein. Es ist eine beeindruckende terraformte Welt; Saisei wurde schon seit seiner ersten Entdeckung für die menschliche Besiedlung geplant und entsprechend bebaut. Die Bewohner sind Nachfahren japanischer Einwanderer. Saisei ist eine der wenigen Welten im erforschten Raum, für die der Regierungsrat eine Bevölkerungsobergrenze ausgesprochen hat, um die Zahl der Bewohner zu limitieren und dadurch die Umwelt zu schützen. Die Mieten auf Saisei sind astronomisch hoch. Ungeachtet seiner ähnlichen Bevölkerungsgrenze steht Saisei als ein Juwel der menschlichen Entwicklung in starkem Kontrast zu Yar.

Quelle:
http://starcitizenbase.de/galactic-guide-centauri-system/
https://youtu.be/HJ9SZyMukgk
Cloud Imperium Games

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